24. Sonntag im Jahreskreis 2021

Gestaltet von Simone Günther

Evangelium: Mk 8,27-35

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

In jener Zeit
   ging Jesus mit seinen Jüngern
   in die Dörfer bei Cäsaréa Philíppi.
Auf dem Weg fragte er die Jünger:
   Für wen halten mich die Menschen?
Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer,
andere für Elíja,
wieder andere für sonst einen von den Propheten.
Da fragte er sie: Ihr aber,
für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Christus!
Doch er gebot ihnen, niemandem etwas über ihn zu sagen.
Dann begann er, sie darüber zu belehren:
   Der Menschensohn muss vieles erleiden
und von den Ältesten,
   den Hohepriestern und den Schriftgelehrten
   verworfen werden;
er muss getötet werden
und nach drei Tagen auferstehen.

 

Und er redete mit Freimut darüber.
Da nahm ihn Petrus beiseite
   und begann, ihn zurechtzuweisen.
Jesus aber wandte sich um,
sah seine Jünger an
und wies Petrus mit den Worten zurecht:
   Tritt hinter mich, du Satan!
Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will,
   sondern was die Menschen wollen.
Er rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich
und sagte:
   Wenn einer hinter mir hergehen will,
   verleugne er sich selbst,
nehme sein Kreuz auf sich
und folge mir nach.
Denn wer sein Leben retten will,
   wird es verlieren;
wer aber sein Leben um meinetwillen
   und um des Evangeliums willen verliert,
   wird es retten.

23. Sonntag im Jahreskreis 2021

Gestaltet von B. Drath

Evangelium: Mk 7,31-37

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

In jener Zeit
   verließ Jesus das Gebiet von Tyrus
und kam über Sidon an den See von Galiläa,
mitten in das Gebiet der Dekápolis.

Da brachten sie zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, er möge ihm die Hand auflegen.
Er nahm ihn beiseite,
von der Menge weg,
legte ihm die Finger in die Ohren
und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel;

danach blickte er zum Himmel auf,
seufzte
und sagte zu ihm: Éffata!,
das heißt: Öffne dich!
Sogleich öffneten sich seine Ohren,
seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit
und er konnte richtig reden.

Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu erzählen.
Doch je mehr er es ihnen verbot,
   desto mehr verkündeten sie es.
Sie staunten über alle Maßen
   und sagten: Er hat alles gut gemacht;
er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.

22. Sonntag im Jahreskreis 2021

Gestaltet von R. Vornholt

Evangelium Mk 7, 1–8.14–15.21–23

Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

    In jener Zeit
1 versammelten sich die Pharisäer
   und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem
   gekommen waren, bei Jesus.
2 Sie sahen, dass einige seiner Jünger ihr Brot
    mit unreinen, das heißt
    mit ungewaschenen Händen aßen.
3 Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur,
    wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser
    die Hände gewaschen haben;
    so halten sie an der Überlieferung der Alten fest.
4 Auch wenn sie vom Markt kommen,
    essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen.
    Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten sie ein,
    wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln.
5 Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn also:
    Warum halten sich deine Jünger
    nicht an die Überlieferung der Alten,
    sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen?

6 Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesája hatte Recht
   mit dem, was er über euch Heuchler sagte,
   wie geschrieben steht:
   Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen,
   sein Herz aber ist weit weg von mir.
7 Vergeblich verehren sie mich;
   was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.
8 Ihr gebt Gottes Gebot preis
   und haltet euch an die Überlieferung der Menschen.
14 Dann rief Jesus die Leute wieder zu sich
     und sagte: Hört mir alle zu
     und begreift, was ich sage!
15 Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt,
     kann ihn unrein machen,
    sondern was aus dem Menschen herauskommt,
    das macht ihn unrein.
21 Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen,
     kommen die bösen Gedanken,
    Unzucht, Diebstahl, Mord,
22 Ehebruch, Habgier, Bosheit,
     Hinterlist, Ausschweifung,
     Neid, Lästerung, Hochmut und Unvernunft.
23 All dieses Böse kommt von innen
    und macht den Menschen unrein.

21. Sonntag im Jahreskreis 2021

Gestaltet von B. Drath

Evangelium: Joh 6,60-69

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

        In jener Zeit
60 sagten viele der Jünger Jesu, die ihm zuhörten:
        Diese Rede ist hart.
      Wer kann sie hören?
61 Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten,
       und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß?
62 Was werdet ihr sagen,
        wenn ihr den Menschensohn aufsteigen seht,
        dorthin, wo er vorher war?
63 Der Geist ist es, der lebendig macht;
        das Fleisch nützt nichts.
        Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe,
        sind Geist und sind Leben.

64 Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben.
       Jesus wusste nämlich von Anfang an,
           welche es waren, die nicht glaubten,
           und wer ihn ausliefern würde.
65 Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt:
        Niemand kann zu mir kommen,
        wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.
66 Daraufhin zogen sich viele seiner Jünger zurück
        und gingen nicht mehr mit ihm umher.
67 Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen?
68 Simon Petrus antwortete ihm:
        Herr, zu wem sollen wir gehen?
        Du hast Worte des ewigen Lebens.
69 Wir sind zum Glauben gekommen
        und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.