Apostelinleuchter für die Kirche Heilig Geist

Frauen der katholischen Frauengemeinschaft der Heilig-Geist-Gemeinde sprachen bei ihrem Treffen im Dezember 2021 über verschollene Apostelinnen. Biografien von Glaubenszeuginnen aus allen Zeitepochen und Jahrhunderten, von Frauen, die im Auftrag Jesu Christi den Glauben verkündeten und die nicht unbedingt aus dem Canon der Seligen und Heiligen kommen, standen im Mittelpunkt des Abends. Frauen wie Priska, Phoebe, Junia, Teresa von Avila, Sophie Scholl, Edith Stein, Dorothee Sölle, Madlene Delbrell u.v.a. haben weltweit unser christliches Leben beispielhaft geprägt und gestärkt. Sie verkündeten und lebten die Botschaft Jesu im Alltag.

Ein zusätzlicher Apostelinleuchter in unserer Heilig-Geist-Kirche soll an die Frauen erinnern, die zu ihren Lebzeiten als Botschafterinnen für Jesus Christus unterwegs waren und uns heute Vorbilder im Glauben sind. Der Leuchter wird genutzt um jeden Monat Bild und Lebensbeschreibung einer Heiligen im Alltag darunter anzubringen.
Außerdem wird ab Februar 2022 monatlich eine Apostelin in der
Kunde vorgestellt unter dem Motto
„Weiblich, stark und christlich – Frauen und ihr Glaube“.
An Mitgestaltung Interessierte können sich bei Gemeindereferentin
Renate Vornholt und Regina Gehrke (Sprecherin kfd Stade) melden!

Apostelinleuchte - Albrecht Kirchenbedarf
Beispiel wie ein Apostelinleuchter integriert werden könnte
Das kfd-Purpurkreuz: Zeichen für die Forderung nach einer geschlechtergerechten Kirche.

kfd Dezember 2021

Impuls im Advent

"Der Riss, durch den das Licht einfällt"

Wo liegt das verborgene Geheimnis des Advents?
Termin: 7. Dezember, 20 Uhr
Kirche von St. Josef, Schiffertorsstraße in Stade

Was macht den Advent für mich persönlich zu einer besonderen Zeit?
Wie kann ich in dieser Zeit mehr Raum für Gott schaffen?

In jedem Leben gibt es Risse,
die zu einem Lichtmoment werden können.

Machen wir uns GEMEINSAM auf die Suche nach dem Licht!

Herzliche Einladung zur Veranstaltung der kfd in Stade!

Wegen der Planung der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich!
Für die Nutzung der Gemeinderäume gilt die 2G-Regel.

„Frauenrechte sind Menschenrechte“ – Gottesdienste

An diesem Wochenende fanden die Gottesdienstbesucher*innen auf den Kirchenbänken Brötchentüten. Auf den Tüten steht: „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ – außerdem eine Liste mit Hilfskontakten gegen häusliche Gewalt. Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, beginnt die jährliche 16-Tage-Kampagne „Frauenrechte* sind Menschenrechte“.  Regina Gehrke (kfd-Vorsitzende) machte in den Fürbitten auf die weltweite Unterdrückung von Mädchen und Frauen,  Sexismus und auch die Gewalt in der Institution Kirche aufmerksam. Gemeindeassistentin Anna-Lena Passior übernahm die Predigt in St. Josef und Heilig Geist: „Das Reich Gottes von dem Jesus spricht bewegt sich in der Spannung vom „schon jetzt“ und „Noch nicht“. Die Erzählung vom Reich Gottes, vom Jüngsten Gericht, von der Gerechtigkeit in Ewigkeit, will uns nicht dazu auffordern, uns zurückzulehnen und zu warten. Sondern die Sehnsucht nach Gerechtigkeit, das „Noch nicht“ soll eine Richtschnur für unser Handeln sein.“ Sie stellt die Polizeistatistiken aus dem Jahr 2019 vor, nach denen an fast jedem dritten Tag eine Frau durch die Tat ihres Partners oder Ex-Partners gestorben ist und es umgerechnet alle 45 Minuten Verletzungen und Angriffe gibt. Dieses Wochenende war im katholischen Kalender der Christkönigssonntag, an diesem Tag sollten Christ*innen sich daran erinnern, dass wer Christus König nennt, auch Opfer von häuslicher Gewalt so betrachten muss. Das Evangelium zeigt, das jeder Mensch voller Würde ist und wertvoll wie ein König oder eine Königin. Am Ende wurde ein Dank für die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten, Mitarbeiter*innen im Frauenhaus, sowie die unterschiedlichen Beratungsstellen ausgesprochen.

Aufgrund der Pandemie können nicht alle Veranstaltungen der 16-Tage-Kampagne stattfinden. Hier finden Sie alle aktuellen Informationen:

https://www.gleichstellung-landkreis-stade.de/aktuelles