Verabschiedungen

Verabschiedung von Gemeindereferentin Renate Vornholt

Frau Vornholt wird zum 01.07.2022 in den Ruhestand gehen. Sie verabschiedet sich in den folgenden Gottesdiensten:

St. Michael, Bremervörde
18.06.2022 um 18.30 Uhr

Hl. Geist, Stade
26.06.2022 um 11.00 Uhr

St. Ansgar, Hemmoor
03.07.2022 um 9.00 Uhr

Nach den Gottesdiensten gibt es die Möglichkeit sich persönlich bei Frau Vornholt z verabschieden.

Statt Geschenken freut sich Frau Vornholt über eine Spende in der dann aufgestellten Spendenbox für die „Ukraine-Hilfe“ von Caritas-International.

Verabschiedung von Pfarrer Timm Keßler

Pfarrer Keßler wird zum 30.06.2022 die Pfarrgemeinde Hl. Geist verlassen. Die Verabschiedung findet statt am

Donnerstag, den 30.06.2022
um 18.00 Uhr in St. Josef.

Bei hoffentlich gutem Wetter wird es ein Abendgebet im Garten von St. Josef geben. Anschließend besteht die Möglichkeit sich bei einem kühlen Getränk persönlich von Pfr. Keßler zu verabschieden.

Auf Reden und Geschenke bittet Pfr. Keßler ausdrücklich zu verzichten.

Stattdessen wird es auch hier eine Spendenbox geben. Die Spenden gehen an Caritas-International „Nothilfe Ukraine-Krieg“.

3. bundesweiter kfd-Predigerinnentag

3. bundesweiter kfd-Predigerinnentag:
12 Stimmen für Gleichberechtigung

Rund um den 17. Mai,
dem Tag der Apostelin Junia
,
heißt es 2022 zum dritten Mal:
12 Frauen. 12 Orte. 12 Predigten
.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. organisiert den bundesweiten Predigerinnentag.
Ob in Hamburg oder Kolbermoor bei München, ob in Mönchengladbach oder Halle – in ganz Deutschland verteilt – machen die überwiegend als geistliche Leiterinnen tätigen Frauen das, was sie laut Kirchenrecht nicht tun dürfen: Sie halten eine Predigt in der heiligen Messe.
Wir haben uns sehr gefreut, dass sofort viele Frauen bereit waren, zu predigen und damit ihrer Berufung folgen“, meint Ulrike Göken-Huismann, Geistliche Leiterin der kfd und Mitglied im kfd-Bundesvorstand. Sie selbst hält eine Predigt in St. Maria Magdalena in Geldern. „Die Frauen setzen mit ihrem Einsatz ein Zeichen für die Forderung nach einer katholischen Kirche, in der Gleichberechtigung kein Fremdwort ist“, betont Göken-Huismann. 

Dabei sind es in diesem Jahr streng genommen 13 Frauen, die am Ambo stehen.

In Schermbeck predigt bereits am 8. Mai ein Duo,bestehend aus einer hauptamtlichen und einer ehrenamtlichen kfd-Frau.

Zusammen mit den anderen Predigerinnen werden sie an die Apostelin Junia erinnern und Kirche einmal mehr lebendig gestalten.

Weitere Informationen unter: www.kfd.de/predigerinnentag/

Frauen und Männer werden von Gott berufen, Zeugnis für seine Botschaft zu geben. Dazu gehört dann auch, dass Frauen das Evangelium verkünden und auslegen können“, sagt Monika Schramek, Geistliche Leiterin aus dem Diözesanverband Freiburg.

Hintergrund:
Die Apostelin Junia wurde erst 2016 in die neue Einheitsübersetzung der Bibel aufgenommen. Jahrhundertelang ging man aufgrund eines Übersetzungsfehlers davon aus, es handele sich um den Mann „Junias“. Die kfd macht mit dem 3. bundesweiten kfd-Predigerinnentag erneut auf Junia aufmerksam Zugleich gehört die Veranstaltung zu der Forderung der kfd nach einer vollen Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Kirche und dem Zugang von Frauen zu allen Diensten und Ämtern in der Kirche.

Ulrike Göken-Huismann, die Geistliche Leiterin des kfd-Bundesverbandes predigt im Rahmen des kfd-Predigerinnentages.

Foto: Anne Orthen

Weitere Information: Barbara Stöckmann Pressereferentin, kfd-Bundesverband

Telefon: 0211 44992-25
Email: barbara.stoeckmann@kfd.de

Medienkompetenz

Online: Digital souverän handeln
Ein Internetkompass für
ein demokratisches Miteinander

1. Digitale Grundkompetenz und Methoden der Manipulation im Netz
2. Medienkompetenz – Was heißt das eigentlich?
3. Souverän mit Netzwerken gegen Falschmeldungen, Hetzerei & Co.
4. Praktisch werden: (Politische) Diskussionen im Internet

31.05.2022, 18:30 bis 21:30 Uhr
im Gemeinderaum von St. Josef
Schiffertorsstraße 17, 21682 Stade

Referent: Nils Quentel, MyGatekeeper gUG

Wegen der Planung der Veranstaltung bitten wir Sie um Anmeldung

im Pfarrbüro, Telefon 04141-62602 oder bei
Regina Gehrke, Telefon 04141-412806, E-Mail: regina.gehrke@t-online.de

oder online unter:
https://www.keb-net.de/Hildesheim/Veranstaltungen/Details?id=375357
Katholische Erwachsenenbildung
Domhof 2 | 31134 Hildesheim
Telefon 05121 2064960 | hildesheim@keb-net.de www.keb-net.de

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„Zeuginnen des Glaubens“ Lydia von Philippi

Lydia von Philippi, Purpurhändlerin, erste Christin in Europa

Bildrechte: Joachim Schäfer - https://www.heiligenlexikon.de „Ökumenisches Heiligenlexikon“

Denkt man an das frühe Christentum in Europa, kommen einem vielleicht als Erstes Rom und Petrus in den Sinn.

Doch der erste Mensch, der sich auf europäischem Boden taufen ließ, war eine Frau namens Lydia, die im 1. Jahrhundert in der antiken makedonischen Stadt Philippi lebte. (Apg 16,11-15,40). In der Apostelgeschichte wird Lydia als Purpurhändlerin bezeichnet.

Sie wurde in der Stadt Thyatira in Lydien (heutige Türkei) geboren. In der Antike war es üblich Sklav*innen nach ihrer Herkunft oder dem Ort ihres Verkaufs zu benennen. Der Name Lydia ist ein Hinweis darauf, dass sie für eine gewisse Zeit in ihrem Leben Sklavin gewesen sein muss. In Philippi lebte sie als Zugezogene und handelte mit Purpur. Purpur war ein sehr teurer Farbstoff zum Färben von Stoffen. Die römische Prägung der Stadt Philippi war für die Purpurhändlerin Lydia von Vorteil, denn die Führungsschicht schätzte Purpurne Gewänder als Statussymbol.

Lydia glaubte nicht an die griechischen, makedonischen und römischen Götter, sondern sie fühlte sich denen aus dem monotheistischen Judentum nahe, die sich zu den Gottesfürchtigen zählten.

Als Paulus und Silas nach Philippi kamen, vermuteten sie die Gebetsstätte der Juden außerhalb der Stadt am Fluss. Dort trafen sie auf eine Gruppe von Frauen, zu der auch Lydia gehörte.
Nach dem Gespräch der Frauen mit Paulus und Silas ließ Lydia sich und alle Angehörigen ihres Haushalts und Betriebes von Paulus taufen.

Das war die erste Taufe in Europa über die im neuen Testament berichtet wird.

Lydia und ihre Familie bekannten sich zum christlichen Glauben. Die Beschreibung von Lydia als Hausherrin lässt den Schluss zu, dass sie als verwitwete oder alleinstehende, unabhängige Frau einem Haushalt vorstand. Lydia lud Paulus und Silas in ihr Haus ein und entwickelte im Verlauf der Zeit eine Hauskirche für die Gemeinde der philippischen Christ*innen. Ebenso unterstützte sie Paulus finanziell.
Möglicherweise gehörte Lydia zu den Bischöfen und Diakon*innen, die Paulus zu Beginn seines Briefes an die Philipper (Phil1,1) begrüßte.
Auch wenn Lydia später in der Apostelgeschichte nicht weiter erwähnt wird, so steht doch fest, dass sie die Türen in Europa für den Glauben an Jesus Christus geöffnet hat. Sie konnte den Worten von Paulus schnell Glauben schenken und unterstützte ihn bei seiner Missionstätigkeit.

Paulus schrieb, er habe Lydia ins Herz geschlossen (Phil1,7).

Wir heutigen Christ*innen haben Lydia von Philippi ganz viel zu verdanken.
In den Orthodoxen Kirchen wird Lydia sehr große Verehrung zuteil, sie wird als apostelgleich bezeichnet und auf zahlreichen Ikonen dargestellt.

Gedenktag: katholisch: 3. August,
evangelisch: 27. Januar (ELCA), 25. Oktober (LCMS)
orthodox: 7. Mai

Textquelle: Zeitschrift „Die Mitarbeiterin“ 3/2021
https://www.bibelwissenschaft.de/fileadmin/buh_bibelmodul/media/wibi/pdf/Lydia__2018-09-20_06_20.pdf