Katecheten – wichtige Menschen in unseren Gemeinden

Im April und Mai werden 61 Kinder ihre Erstkommunion feiern. Für die Familien sowie die Gemeinden  ein wichtiges Ereignis. Aber was muss alles getan werden, damit ein solches Fest gefeiert werden kann? Wie werden die Kinder auf dieses Sakrament vorbereitet? Und wer macht das eigentlich?

Die Katechesen der Kommunionkinder haben KatechetInnen übernommen.

Somit gibt es ganz viel Grund diesen wertvollen Mitarbeitern zu danken:

D           für den Dienst an der Gemeinde

              für ein dankbares Miteinander

A           dass sie aufmerksam die Themen vermittelt haben

              für so viel Ausdauer

              für anerkennende Worte

              für die viele Zeit der Ausarbeitung und der Durchführung

N           für die vielen Nachmittage und Stunden in der Gemeinde

              für die Nachsicht, die man manchmal haben muss

              und die Geduld, Menschen den Glauben nahe zu bringen

K          für die „strahlenden“ Kinder, die sie begeistern konnten

             für die Kompetenz, die sie im Kurs eingebracht haben 

E          für  Engagement und das Einbringen der Talente

             für das Einlassen auf die Kinder mit ihrer vielfältigen

             Persönlichkeit

Eine Gemeinde ist lebendig, wenn viele sich einbringen. Durch das ehrenamtliche Engagement der Katecheten spüren und erleben wir, wieviel Lebendigkeit in unseren Kirchengemeinden Heilig Geist, Stade sowie St. Ansgar, Hemmoor und St. Michael, Bremervörde steckt.

Ihre  Renate Vornholt

„Fit fürs Ferienlager“ vom 1.5. bis 3.5.2015 in St. Josef, Stade

Bei diesem Wochenendseminar geht es um die Basics der Gruppenleitung, die Teilnehmer erhalten viele Spielvorschläge, Hinweise im Umgang mit schwierigen Kindern, Grundlagenwissen über Kindeswohlgefährdung und viele weitere praktische Tipps. Das Wochenendseminar richtet sich an Ferienlagerleiter, Teamer und alle Newcomer, die Interesse an dem Thema haben. Mindestalter: 14 Jahre

Das Wochenende besteht aus verschiedenen Modulen, die einzeln besucht werden können. Folgende Optionen sind möglich:
Freitag—Sonntag / Freitag + Samstag / nur Sonntag

Freitag: ICH, der Betreuer — WIR, das Team
Samstag: Spiel — Spaß — Spirit
Sonntag: Präventionsschulung

Kosten: 15 Euro (für das gesamte Wochenende)

Weitere Infos bei:
Tanja Garborek, Jugendreferentin
tanja.garborek@dekanat-unterelbe.de
Tel. 0 40-70 10 21 41
Anmeldung unter: www.jugend-bistum-hildesheim.de

Bild: Zeltlager
© Friedbert Simon

Monatslied April 2015: „Das Grab ist leer, der Held erwacht“ (GL 771)

Der Text des Osterliedes von Kohlbrenner mag manchem zu triumphalistisch erscheinen. Und seine Worte sind auch nicht unsere. Dennoch wird dieses Lied auch heute noch gern und mit Inbrunst gesungen.

Die erste Strophe ist entstanden in einer Zeit, als man den christlichen Glauben angesehen hat als eine Lehre, die den Menschen zu größerer Menschlichkeit führen soll. Der Dichter des Liedes möchte uns deutlich machen, dass der Glaube uns weit mehr schenkt: Er verbindet uns mit Jesus Christus, der nicht irgendwann in der Vergangenheit gelebt hat und dann ins Grab gesunken ist wie jeder Mensch auf dieser Erde.

Wir Menschen erfahren die Macht des Todes, der wir nicht entgehen können. Anders war das bei Jesus. Zwar hat auch Er die felsenfeste Wahrheit des Todes an sich erfahren, aber dennoch war es für Ihn nicht die letzte Wirklichkeit. Und sogar diejenigen, die jetzt nicht an Ihn glauben können, werden Ihn einst als Sieger erkennen.

Seine Auferstehung ist der entscheidende Sieg der Weltgeschichte. Mögen wir Menschen auch manche Bedrohungen unseres Lebens überwunden haben – unsere Todverfallenheit bleibt. Davon konnte uns kein Mensch befreien. Der einzige, der den Tod besiegt hat, ist Jesus Christus. Er hat ihn nicht nur für sich selber besiegt; auch wir werden an Ihm teilhaben, wenn die Stunde unseres Todes kommt. Dann wird Er uns Geborgenheit schenken.

Das ist Grund zum Jubel, und dafür danken wir mit den Menschen auf der ganzen Welt. Mit den Jüngern von Emmaus, die Jesus bitten, am Abend bei ihnen zu bleiben, rufen auch wir Ihn an, dass Er uns nicht allein lässt, weil wir sonst das Ziel nicht erreichen. Er möge unser Hirt sein, der uns zum Leben in Gottes Herrlichkeit führt.

Die Melodie des Liedes bewegt sich in vielfachem Auf und Ab und erstreckt sich über einen Tonraum, der weit über eine Oktave hinausgeht. Dadurch wird ausgedrückt, dass es sich um die extremen Punkte unseres Daseins dreht: Tod und Leben, Niederlage und Sieg.

Diesen sieghaften Glauben kann man nicht in nüchternen Sätzen aussprechen; er lässt uns geradezu vor Begeisterung tanzen; das drückt sich aus im bewegten Rhythmus des Dreivierteltakts.

Eberhard Laufköter, Pfarrer

Bild: Auferstandener
© Friedbert Simon

Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden

Liebe Gemeinde, liebe Gäste,

im Glaubensbekenntnis blenden wir nicht aus, dass Jesus hinabgestiegen ist in das Reich des Todes. Sein Kreuz steht für die unzähligen Leidensgeschichten von Menschen.

Unsere orthodoxen Geschwister betonen dies im „Ostertroparion“ (Ostergesang): „Christ ist erstanden von den Toten,
im Tod bezwang er den Tod
und hat allen in den Gräbern das Leben gebracht.“

Zuvor ist die Gemeinde dreimal um die dunkel bleibende Kirche gezogen, die das hl. Grab symbolisiert. Unzählige Male erklingt dabei der Ruf „Christus ist auferstanden“ mit der Antwort „Er ist wahrhaft auferstanden“. (griech.: Christos aneste, alethos aneste; russ.: Christos voskrese, voistinu voskrese).

In der Westkirche wurde das „Ostergelächter“ (risus paschalis) zum Lachen der erlösten Kreatur. Es ist der Sieg über den Tod, der sich an Christus “verschluckt“ hat. Die Torheit des Kreuzes weist auf den Sieg des Lebens; die Kirche ist das Eschaton, das Ewige in der Zeit.

Der Besuch der Bundeskanzlerin in Japan vor einigen Tagen und das japanische Workaholic lassen mich jetzt schon an den Lieblingswitz eines Mitbruders aus Lüneburg zum Osterlachen denken:
Managerseminar mit etwa 50 Führungskräften. Zur Einstimmung sagt der Seminarleiter zu den Managern: „Ich nenne Ihnen nun einige klassische Zitate, und Sie sagen mir den Titel und wer diese Worte wann geschrieben hat.“
Er beginnt: ‚Vom Eise befreit sind Strom und Bäche….’ Alle schauen betreten vor sich hin, keiner sagt etwas. Nur ein Japaner meldet sich und antwortet: ‚Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Osterspaziergang, 1808.’ Alle nicken anerkennend. Der Leiter fährt fort: ‚Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen…’ Wieder weiß niemand die Antwort. Nur der Japaner: ‚Matthias Claudius, Abendlied, 1778.’ Die Teilnehmer sind beeindruckt. Und wiederum zitiert der Leiter: ‚Festgemauert in der Erden steht die Form aus Lehm gebrannt…’ ‚Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke, 1799“, kommt es von dem Japaner wie aus der Pistole geschossen.
Inzwischen ist die Bewunderung der Teilnehmer in Verärgerung umgeschlagen. „Scheiß Japaner….“, zischt einer. Da ruft der Japaner: ‚Max Grundig, Cebit, 1982’.“

Möge Sie das österliche Halleluja immer wieder neu mit österlichem Freudengelächter erfüllen!

Dies wünscht Ihnen im Namen des Seelsorgeteams

Ihr Seelsorger Matthias Kaleth

Bild: Auferstandener
© Frank Siemen