Familiengottes­dienste von Januar bis Juli

Für Gott ist niemand zu groß oder zu klein!familiengottesdienste1

Der Familiengottesdienst ist eine besondere Einladung an Familien und Kinder, den sonntäglichen Gottesdienst zu besuchen. Aber er ist noch viel mehr: Die ganze Pfarrei ist eine große Familie, die sich trifft, um ihrer Mitte zu begegnen: Jesus Christus.

Diese gestalteten Gottesdienste sind vielleicht eine Chance, neue Zugänge zu Glaubensinhalten und Gottesdienst zu finden! Wir bereiten immer wieder Sonntagsgottesdienste für Familien und Kinder vor. Diese orientieren sich am jeweiligen Sonntagsevangelium und werden mit kindgerechten Elementen und rhythmischen Liedern gestaltet, um sie an das Wort Gottes heranzuführen. Wir versuchen Elemente einzubauen, bei denen Kinder aktiv den Gottesdienst mitgestalten können.

Unsere Gottesdienste in der Zeit von Januar bis Juli 2015familiengottesdienste2

Sonntag 25. Januar 2015 um 10 Uhr

Sonntag 15. Februar 2015 um 10 Uhr

Sonntag 22. März 2015 um 10 Uhr

Sonntag 26. April 2015 um 10 Uhr

Sonntag 3. Mai 2015 ERSTKOMMUNION

Sonntag 10. Mai 2015 DANKgottesdienst

Sonntag 14. Juni 2015 um 10 Uhr

Sternsinger: Aus Überzeugung Segen bringen

Das Wochenblatt hat die Leiterin der Sternsingeraktion in Stade mit einem Portrait gewürdigt.

„20*C+M+B+15“: In diesen Tagen schreiben allerorten im Landkreis Stade Sternsinger dieses Zeichenkürzel an Haustüren. Die Buchstaben und Zahlen stehen für die lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) und die Jahreszahl. Eine, die sich seit vielen Jahren für das wohltätige Dreikönigssingen einsetzt, ist Klaudia Schumacher (57) aus Stade.

Klaudia Schumacher, die im Münsterland geboren wurde und seit ihrer Kindheit in der Kreisstadt Stade lebt, ist gläubige Christin und in der katholischen Helig-Geist-Kirchengemeinde in Stade vielfach ehrenamtlich engagiert: Unter anderem war sie 20 Jahre lang im Pfarrgemeinderat aktiv, davon 16 Jahre als Vorsitzende.

Seit jeher liegt ihr das Dreikönigssingen, der weltweit größten Aktion „von Kindern für Kinder“ am Herzen. […] Aus der ursprünglich rein katholischen Aktion ist inzwischen ein ökumenisches Projekt geworden, an dem sich die evangelischen Kirchengemeinde Johannis, Wilhadi und Nicolai in Stade beteiligen.

Am 6. Januar, dem Hochfest der Erscheinung des Herrn, endete die diesjährige Sternsingeraktion mit einem Gottesdienst in St. Wilhadi. In diesem Jahr kam eine Spendensumme von 5.555,50 EUR zusammen, die für Hilfsprojekte in über 100 Ländern eingesetzt wird.

Neues Angebot: Beratung für junge Familien

Der Familienzuwachs ist da? Die Beziehung zum Partner verändert sich? Die frei verfügbare Zeit ist knapper als gedacht und die Freizeitaktivitäten kommen zu kurz?

Die Beratungsstelle Stade der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) im Bistum Hildesheim bietet mit ihrem neuen Angebot „aus 2 werden 3“ werdenden und jungen Eltern die Möglichkeit, offene Fragen über die neue Familiensituation zu klären. Interessierte finden die Beratungsstelle in der Schiffertorsstraße 19, 21682 Stade.

Eine Anmeldung per Telefon unter der Rufnummer 0 41 41/25 52 oder per E-Mail an EFL-Stade@t-online.de ist erforderlich. Das Angebot ist kostenfrei. Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.efl-bistum-hildesheim.de zu finden.

Weihnachtliche Impressionen

Weihnachten ist noch nicht vorüber. Zwar endet heute die Weihnachtsoktav, doch mit dem Fest Erscheinung des Herrn (Dreikönig) am 6. Januar steht ein weiterer Höhepunkt der Weihnachtszeit noch bevor. In der Krippe von Heilig Geist sind die Hirten bereits auf dem Rückweg, während sich die drei Weisen aus dem Morgenland schon nähern.

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In St. Ansgar (Hemmoor) sang zum Fest der Heiligen Familie am Sonntag nach Weihnachten der Ökumenische Chor. Das folgende Video gibt einen kleinen Eindruck davon.

Frohe und gesegnete Weihnachten!

Liebe Gemeinde,

Sprachlosigkeit und Entsetzen über Unmenschlichkeit prägt in diesen Tagen unsere Stimmung. Pater Landsberg SJ schreibt dazu in seinem Weihnachtsbrief:

„Wir nennen sie Bestien, ihr Verhalten bestialisch. Und wir haben eine Wut, die diese Ausdrücke für viel zu milde hält. In Genesis 3,5 verspricht die Schlange solchen Menschen „Götter“ zu werden. Frei übersetzt „Im Ungehorsam werdet ihr sein wie Gott, ihr werdet tun und lassen können was ihr wollt.“ Doch tun sie das nicht alle – der isl. Gottesstaat, die afrikanischen Diktatoren, die Rechts- und Linksradikalen, die Hooligans und Neonazis … – und so werden sie zu Menschenverächtern, zu Übeltätern, zu korrupten Betrügern und erbarmungslosen und gnadenlosen Terroristen. Wenn wir sie nur alle umbringen könnten! Aber dann wären wir ja wie sie alle. Ihnen kommt nicht in den Sinn, was den meisten von uns selbstverständlich erscheint: Mitgefühl, Vergebung, Verstehen und Hilfeleistungen.“

So weit Pater Landsberg SJ. Um so mehr möchte ich selbst allen danken, die zu Weihnachten das Licht der göttlichen Barmherzigkeit zum Leuchten bringen durch Ihren Einsatz bei Krippenspielen und Adventsfeiern, durch musikalischen Einsatz im Chor und bei der Sternsingeraktion, durch Besuche und Gastlichkeit für Migranten. Besonders freue ich mich auch über die Bereitschaft im Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand oder Leitungsteam sowie in der Erstkommunion- oder Firmkatechese mitzuarbeiten.

All unser Tun lebt von der Hoffnung, dass Gottes Licht am Ende der Tage alles Dunkle überwinden werde. Walter Dirks berichtet in seinem Nachruf auf Romano Guardini im Oktober 1968:

„Der es erlebt hat, wird es nicht vergessen, was ihm der alte Mann auf dem Krankenlager anvertraute. Er werde sich im letzten Gericht nicht nur fragen lassen, sondern auch selber fragen; er hoffe in Zuversicht, dass ihm dann der Engel die wahre Antwort nicht versagen werde auf die Frage, die ihm kein Buch, auch die Schrift selber nicht, die ihm kein Dogma und kein Lehramt, die ihm keine Theodizee und Theologie, auch die eigene nicht, habe beantworten können: Warum, Gott, zum Heil die fürchterlichen Umwege, das Leid der Unschuldigen, die Schuld?“

Ähnlich äußert sich der EKD Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider auf die Frage in einem Interview mit der „Welt“: Können wir Gott sagen, dass er sich mal klarmachen soll, was er uns zumutet? Schneider antwortet darauf:

“Ich bin mir sicher, dass ich mich einigen peinlichen Fragen stellen muss, wenn ich dereinst Gott gegenüberstehe. Aber ich werde auch kritische Fragen an ihn haben.“

Möge Ihnen allen zuteil werden, was wir im „Gotteslob“ mit den Worten von H.H. Bittger in der Vertonung von J. Jacobsen singen: “Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht, es hat Hoffnung und Zukunft gebracht; es gibt Trost, es gibt Halt in Bedrängnis, Not und Ängsten, ist wie ein Stern in der Dunkelheit.“

Im Namen des Seelsorgeteams wünsche ich Ihnen eine lichtreiche Zeit,

Ihr Seelsorger Matthias Kaleth

PS: Wir freuen uns, Pater Meinhard Wittwer 3000,- € überreichen zu können.
Dazu kommt noch eine großherzige Gabe von Herrn Maassen.
Gerne nehmen wir Spenden entgegen
– für Pater Landsberg (für seine Missionstätigkeit in Simbabwe)
– und für Chorherrn Albert Maczka für den Neubau der kath. Kirche in Trondheim (über das Bonifatiuswerk)
Legen Sie Ihr Geld bitte in einem Umschlag – mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift – in die Kollektenkörbe. Auf Wunsch erhalten Sie dann eine Spendenbescheinigung.