Arabische Familienstrukturen besser verstehen – Vortrag mit Dr. Dunja Sabra

Eltern überall auf der Welt wollen nur das Beste für ihre Kinder und legen viel Wert auf eine gute Erziehung. Wie unterscheiden sich die Erziehungsstile arabischer Familien von denen der Mehrheitsgesellschaft? Welche kulturell geprägten Auffassungen von Erziehungsaufgabe, von Schule und Lehrkräften, aber auch Vorstellungen zu Geschlechterrollen bringen arabische Familien mit nach Deutschland?

Der interaktive Impulsvortrag mit Frau Dr. Dunja Sabra geht diesen Fragen nach und soll einen ersten vertieften Einblick in arabische Familienstrukturen und Erziehungsstile und -ziele ermöglichen.

Hierzu lädt der Caritasverband in Stade Sie recht herzlich ein am
Dienstag, den 08.08.2017 von 17:00 bis 19:30 Uhr im Gemeindesaal an der St. Josef – Kirche in der Schiffertorsstraße 17 in Stade.

Anmeldungen: ekf-laabs@caritas-stade.de oder  0157 52425062.

Endspurt ist angesagt

Liebe Gemeinde!

Endspurt ist angesagt – jedenfalls geht es mir immer so kurz vor den großen Ferien. Für die Schülerinnen und Schüler sind die letzten Arbeiten und Klausuren gelaufen, die Noten stehen fest, jetzt müssen nur noch die Tage bis zum Ferienbeginn überbrückt werden. Für Viele beginnt also die Zeit der Erholung oder zumindest ein etwas ruhigerer Arbeitsalltag. Ich glaube, das ist wichtig und gut so. Wir brauchen Zeiträume für die Regeneration und um neue Kraft zu tanken.

Erlauben Sie mir dennoch schon mal einen kleinen Blick auf das Ende der Ferienzeit zu werfen.

Noch in die Sommerferien fällt die Verabschiedung von Pfarrer Oskar Rauchfuß in den wohlverdienten Ruhestand. Am Sonntag, den 30. Juli wollen wir ihn im 10.00 Uhr Gottesdienst in Heilig Geist würdig in den Ruhestand schicken. Pfr. Rauchfuß wird danach erstmal in den Urlaub gehen, um etwas Abstand zu bekommen. Er wird uns aber weiterhin, so wie es für ihn gut ist, unterstützen. Wer also am 30.07. noch in den Ferien weilt, hat die Chance ihn wiederzusehen.

Ein Wochenende später, am 06. August, werden wir den Beginn des neuen Schuljahres und das Ende der Ferienzeit deutlich spüren. Im 11.00 Uhr Gottesdienst in Heilig Geist (Achtung: Neue Messzeiten!) werden die Schulanfänger gesegnet. Am Nachmittag feiert der Kirchort St. Ansgar sein Gemeindefest. Es beginnt mit einem Gottesdienst um 14.00 Uhr und geht über in ein gemütliches Beisammensein mit Essen und Getränken. Die Messe in Hecht-hausen fällt an diesem Sonntag aus.

Der Kirchort St. Michael feiert dann eine Woche später sein Gemeindefest. (Details stehen noch nicht fest.)

Die Jugendlichen dürfen sich den 11. August (Freitag) im Kalender freihalten. Dort findet ab 19 Uhr der Dekanatsjugendgottesdienst in St. Josef statt.
Vom 14. – 20. August findet eine ökumenische Bibelwoche zum Thema „Luther ökumenisch!?“ statt. Am 15.08. sind wir in Heilig Geist Gastgeber und am Sonntag (20.08.) beenden wir die Woche mit einem ök. Gottesdienst unter der Überschrift „Heilung der Erinnerung“ um 15.00 Uhr in Johannis.

Und wo ich schon bei der Jugend bin:
Wir suchen für den Kindergarten (Vormittags) und die Pfarr-gemeinde (Nachmittags) noch einen FSJ´ler*in/BFD´ler*in. Wer also jemanden kennt, der weiß, dass es jemanden gibt, der gerne einen Freiwilligendienst machen möchte, darf ihn also ermuntern, sich bei uns zu bewerben.

Nach soviel Ankündigungen mag man vielleicht gar nicht auf das Ende der Sommerferien schauen. Deshalb: Genießen Sie jetzt erstmal Ihren Urlaub, ob zu Hause oder unterwegs. Lassen Sie die Seele baumeln und machen es wie die Jünger, die sich von Jesus einladen lassen:

„Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.“ (Mk 6,31)

Eine erholsame und gesegnete Ferienzeit wünscht Ihnen

Ökumenischer Gottesdienst zum Altstadtfest mit Kinderkirche

Am kommenden Sonntag, 18. Juni, findet um 11 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst zum Stader Altstadtfest an der Bühne auf dem Pferdemarkt statt. Dazu lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Stade ein, die in diesem Jahr seit zehn Jahren besteht. Bläser und Chor gestalten den Gottesdienst mit. Außerdem findet ein Kindergottesdienst statt.

Die Heilige Messe in Heilig Geist beginnt deshalb bereits um 9.30 Uhr. Die Kinderkirche wird diesmal nicht parallel zur Messfeier in Heilig Geist stattfinden. Stattdessen wird sie Teil des Altstadtgottesdienstes sein.

> Plakat Altstadtfestgottesdienst 2017

Sechs neue Ministranten in Heilig Geist

Die Ministrantenschar in Heilig Geist wächst. Am heutigen Dreifaltigkeitssonntag sind sechs neue Ministranten in die Gemeinschaft aufgenommen worden. Pfr. Timm Keßler führte sie in der Heiligen Messe in ihren Dienst ein, den sie von nun an regelmäßig ausüben werden.

Der nächste Kurs für neue Ministranten hat bereits begonnen. Interessenten können sich gerne an Elisabeth Bunte wenden. E-Mail: elisabeth.bunte@icloud.com

Monatslied Juni 2017- Gotteslob 786: Komm herab, o Heil‘ger Geist

Gotteslob 786: Komm herab, o Heil‘ger Geist

Wenn auch das Pfingstfest schon hinter uns liegt, wollen wir uns dennoch mit einem Lied zum Heilgen Geist befassen. Der Heilige Geist hat immer Bedeutung für unser Leben. Ohne Ihn können wir nicht glauben und lieben; ohne Ihn ist christliches Leben nicht möglich; mehr noch:  die ganze Welt ist von Ihm erfüllt. Schon am Beginn der Heiligen Schrift heißt es: Gottes Geist ruhte über den Wassern.  Dass Leben immer mit Ihm in Beziehung steht, ist uns leider zu wenig bewusst,

Das Lied dieses Monats findet sich mehrfach in unserem Gesangbuch. Es ist eine Übersetzung der Pfingstsequenz (GL 343), die von Stefan Langton um 1200 in Paris gedichtet ist. Neben dieser Dichtung sind in der Zeit des Hochmittelalters viele solche Dichtungen im Verlauf der Heiligen Messe eingefügt worden. Die meisten hat die Erneuerung der Liturgie im Konzil von Trient wieder entfernt, weil man den Texten der Heiligen Schrift den Vorzug geben wollte. Dass diese Pfingstsequenz überlebt hat, ist ein Segen; denn sie spricht in wunderbarer Weise vom Wirken des Heiligen Geistes, wie es wohl kaum inniger sein kann.

Auf den Originaltext folgt in Nr. 344 die deutsche Übersetzung in einer rhythmisierten Fassung. Warum man sich dazu entschlossen hat, ist mir nicht bekannt. Jahrzehntelang haben wir sie in den freien Rhythmen gemäß der lateinischen Fassung gesungen. Das kann man natürlich auch heute noch tun; die Tonfolge ist nämlich unverändert geblieben.

Unter Nr. 786 finden wir die Pfingstsequenz zum dritten Mal. Diese Fassung  ist  im Bistum Osnabrück entstanden und dort sehr bekannt.  Es handelt  sich dabei um ein fünfstrophiges Lied, bei dem immer die gleiche Melodie gesungen wird. Es steht in D-Dur und benutzt den Viervierteltakt. Die sieben Melodieteile gliedern sich in zwei Abschnitte.  Man sollte darauf achten, dass die drei ersten Text- und Melodieteile nicht auseinandergerissen werden. Der erste Abschnitt gipfelt in der Modulation in die Dominante: „Strahle Licht in diese Welt!“ Nach diesem musikalischen Höhepunkt entspannt sich die Melodie allmählich in dem vierteiligen Schlussabschnitt, dann kehrt sie zur Grundtonart zurück und wiederholt die sechste Textzeile.

Die  deutsche Textfassung  entstammt der Zusammenarbeit einer katholischen Dichterin (Marie Luise Thurmair) und eines reformierten Hymnologen (Markus Jenny). Sie bleibt der lateinischen Dichtung treu im Metrum, in der Strophenzahl und im Reim, vor allem aber in der Aussage fast jeder Zeile.

Strophe 1 beginnt mit der Bitte um den Heiligen Geist, der  Licht in die dunkle Welt bringt und unsere Herzen erleuchtet. Unverdient wird Er uns Armen geschenkt.

In Strophe 2  ist vom Heiligen Geist als Tröster die Rede.

Strophe 3 spricht vom „glückseligen Licht“, das wir zum wahren Leben  nötig haben. Ohne Ihn kann unser Leben nicht gelingen.

Die beiden letzten Strophen  zeigen in Beispielen die Wirkungen des Heiligen Geistes in uns und bitten darum, dass wir immer mit Ihm beschenkt sein mögen und so zur Freude des ewigen Lebens gelangen.

Pfarrer Eberhard Laufköter