„Auf den Geschmack kommen – eine Bibelverkostung für Anfänger und Fortgeschrittene“

Unter dem Titel „Auf den Geschmack kommen – eine Bibel-
verkostung für Anfänger und Fortgeschrittene“ findet am
Samstag, dem 10. Juni 2017 von 9 – 17 Uhr in Buxtehude der 12. Dekanatstag statt.

In der Vorbereitung auf diesen Tag ist uns noch mal klar geworden, dass sich unser Glaube und Engagement aus einer Quelle speist, die uns allen gemeinsam ist. Diese Quelle ist die Heilige Schrift. Der Dekanatstag soll Anregungen geben, diese Quelle immer wieder neu freizulegen und zugänglich zu machen. Nur so können wir immer wieder neu mit Gewinn für uns und andere daraus schöpfen und das Leben gestalten.

Herzliche Einladung an alle Neugierigen, Interessierten, Engagierten und . . . natürlich Sie! Weitere Informationen erfolgen nach Ostern.

Für die Vorbereitungsgruppe

Hans Thunert, Dekanatspastoralreferent

„Bleibet hier und wachet mit mir!“- Liturgische Nacht am Gründonnerstag

Die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag ist eine besondere Nacht. Herzliche Einladung an alle Teenager und Jugendliche ab 11 Jahre, die diese Nacht einmal anders erleben wollen.

Wann? Nacht von Gründonnerstag, 13. April auf Karfreitag, 14. April
Beginn 19 Uhr. Bitte Schlafsack und Isomatte mitbringen.

Wo? Katholische Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt,
Sigebandstr. 7, Buxtehude

Kosten: 5 Euro

Wir freuen uns auf Euch! Bei Interesse meldet Euch bei:

Tanja Garborek, Tel. 040/70102141
tanja.garborek@jupa-unterelbe.de

Ein Theaterabend in St. Josef

Am 24. März gastierte die Künstlerin Mechthild Klann in den Gemeinderäumen von St. Josef, Stade, mit ihrem Ein-Personen-Stück über Else Weil, genannt Claire Pimbusch. Eine uralte Reiseschreibmaschine, einen Lederkoffer, ein Akkordeon und ein paar Ziegelsteine – mehr brauchte Mechthild Klann nicht, um das aufregende Leben Else Weils zu erzählen. Veranstalter war die Kath. Frauengemeinschaft Stade. Hier einige Eindrücke von diesem Theaterabend.

Aktionsreihe: „Ich bin, weil du bist“

Unter diesem Motto des diesjährigen Fastentuches findet während der Fastenzeit eine Aktionsreihe statt. Familien und weitere Interessierte  haben die Gelegenheit, sich in Gemeinschaft auf die Fastenzeit einzulassen. Die Aktionsreihe begann am Aschermittwoch mit einer Andacht in der Krypta um 17.30 Uhr und einem anschließenden Fastenmahl. Etwa zur Hälfte der Fastenzeit (29. März 6:30 Uhr) ist eine Frühschicht mit anschließendem Frühstück vor Schul-/Kindergartenbeginn geplant. Die Reihe wird abgeschlossen mit einem gemeinsamen Sederabend am Gründonnerstag (13.04 17:30 Uhr).

Genauere Informationen zu den Terminen finden Sie auf den ausgehängten Plakaten und Anmeldezetteln. Anmeldungen können im Pfarrbüro abgegeben werden.

Brief an die Gemeinde

Liebe Gemeinde!

In diesem Tagen beginnt mit dem Aschermittwoch die Vorberei-tungszeit auf Ostern. Die 40 Tage vor dem Osterfest laden ein, auf mich und mein Leben zu schauen. Was bindet mich und macht mich unfrei? Welches Bild habe ich von mir selbst und wie ist es geprägt? Es gibt Fixierungen, die mich hindern so zu sein wie ich möchte. Die Fastenzeit soll diese Fesseln lösen.

„Ich bin, weil du bist“ lautet das Motto der diesjährigen Misereor- Hungertuchaktion. Es zeigt auf, dass ich nur in Beziehung zu anderen und natürlich zu Gott, mein eigentliches Ich finden kann.   Besonders in der Beziehung zu Gott liegt der Schlüssel, um meine Fesseln zu lösen. Er sagt immer wieder neu „Ja“ zu mir, das darf mir den Mut geben in die Re-Vision der Fastenzeit einzusteigen.

Das neue Hungertuch zeigt die Beziehung, die sich der Künstler Chidi Kwubiri aus Nigeria für sich und alle wünscht. Ein, wie ich finde, sehr gelungenes Hungertuch, das mich zum Entdecken und Nachdenken anregt. Vielleicht auch für Sie, liebe Schwestern und Brüder, ein Hilfe, um in den kommenden Wochen sich und die Beziehungen zu Gott und den Menschen näher zu betrachten.

Herzlich einladen möchte ich zu den vielfältigen Gottesdiensten und Angeboten, die uns dabei in der Fastenzeit unterstützen wollen. Für unsere Familien gibt es ein eigenes Angebot, dass Sie in den ausliegenden Handzetteln finden.

Für unsere Kirchorte St. Michael, Bremervörde und St. Ansgar, Hemmoor werden die Sonntagsgottesdienste am 26.03. (St. Michael) und 02.04. (St. Ansgar) besonders unter dem Aspekt der Buße und Versöhnung stehen. Jeweils im Anschluss an den Gottesdienst besteht dort dann auch die Möglichkeit zum Empfang des Bußsakramentes.

Für alle, die gerne eine eigene Bußandacht mit anschließender Beichtmöglichkeit wahrnehmen möchten, lade ich am Sonntag, den 2. April um 16.00 Uhr nach St. Josef Stade ein.

Ich wünsche uns eine befreiende österliche Bußzeit.

„Exerzitien im Alltag“ 2017

Es ist eine alte Tradition, sich in den 40 Tagen vor Ostern um eine Besserung des eigenen Lebens zu bemühen – die Bibel spricht von Umkehr. Die Mittel dazu sind Opfer und Verzicht auf materielle Dinge und Einsatz von Zeit und Aufmerksamkeit für geistliche Dinge. Jeder kann seinen eigenen Weg dazu finden.

Unsere Pfarrgemeinde (in Bremervörde gemeinsam mit der Liborius-Gemeinde) hat ein Angebot, das auf diesem Weg eine gute Hilfe sein kann: Exerzitien im Alltag.

Stade: Di., 7. März in Heilig Geist: Einführung und Austeilung des Materials,
4 Wochenrückblicke: 14., 21., 28 März, 4. April

Bremervörde: Mi., 8. März Einführung und Austeilung des Materials im
Gemeindehaus der ev. Liborius-Gemeinde

Hier findet auch das 3. und 5. Treffen am 22. März und 5. April statt. Die 2. und 4. Treffen sind am 15. und 29. März in St. Michael. Alle Termine beginnen um 19.30 Uhr.

Anmeldungen bitte bis 6. März in einem der Pfarrbüros.

Monatslied März: Gotteslob Nr. 754 „Korn, das in die Erde fällt“

Das Lied für den Monat März stammt von John Macleod Campbell Crum (1872 -1958), einem anglikanischen Priester aus Canterbury. Er hat seine Texte vor allem geschrieben für Kinder, die an der Sonntagsschule teilnahmen. Darum bedient er sich auch einer schlichten Sprache. Das heutige Lied ist sicher gut für Kinder geeignet, ist dabei aber keineswegs primitiv; es führt vielmehr zu einer meditativen Gebetshaltung.

Es bedenkt das Wort Jesu aus dem Johannesevangelium (12, 24): „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht“. Im Bild des Weizenkorns macht Jesus deutlich, dass Sein Sterben nicht Untergang ist, sondern fruchtbar wird in Seiner Auferstehung. Seine Auferstehung schenkt auch denen Leben, die an Ihn glauben. In der ersten Strophe werden das Sterb en des Weizenkorns und sein Keimen im Ackerboden einander gegenübergestellt: was man heute sieht, ist Sterben; aber für die Zukunft darf man das Leben erhoffen.

2 .Strophe: Die Welt begreift Gottes Liebe nicht: sie lässt Seinen Sohn sterben, so dass Er ins Grab gelegt wird; aber in diesem Sterben bringt Er Gottes Liebe auf einmalige Weise in die Welt – Seine Liebe ist unbesiegbar. Jesus entzieht sich nicht dem Hass der Menschen: Er steigt nicht herab vom Kreuz, gerade darin zeigt sich das Gesetz des Weizenkorns: aus dem Sterben erwächst Leben.

3. Strophe: Hier klingt das Gleichnis an, in dem Jesus von dem Samen spricht, der auf unterschiedlichen Boden fällt. Er macht deutlich, was der Boden für das Wachsen bedeutet. In unserem Lied aber fällt Gottes Samenkorn gerade nicht auf unfruchtbaren Ackerboden: unter Gestrüpp und Dornen unseres Herzens ist es gefangen und stirbt dennoch nicht ab, sondern trägt am dritten Tag Frucht – im Wunder der Auferstehung. Dieses größte Wunder Gottes wird nur verhalten angedeutet. Jede Strophe des Liedes endet mit den Worten: „Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.“ Der Begriff „Liebe“ wird unterschiedlich verwendet, einmal ist die Liebe der Menschen gemeint, dann aber geht es um Gottes Liebe zu uns Menschen. Diese Unschärfe bewegt gerade dazu, tiefer über die Worte nachzusinnen. Der „grüne Halm“ steht gegen alles Vergehen, das die Welt bestimmt: es ist das Zeichen der Hoffnung, das uns von Gott gegeben ist.

Die Melodie des Liedes ist ursprünglich die eines französischen Weihnachtsliedes aus dem 15. Jahrhundert. Sie verwendet die dorische Tonleiter, die beim Grundton d keine Vorzeichen hat. Da hier als Grundton „e“ gewählt ist, sind die beiden Vorzeichen für „fis“ und „cis“ erfordert. Der Takt ist ruhiger „Vier-Viertel-Takt“. An einigen Stellen finden sich halbe Noten, die der Bedeutung des Textes entsprechen.

Eberhard Laufköter, Pfarrer

Else Weil, genannt Pimbusch: Theater am 24. März in St. Josef

Eine uralte Reiseschreibmaschine, einen Lederkoffer, ein Akkordeon und ein paar Ziegelsteine – mehr braucht Mechthild Klann nicht, um das aufregende Leben Else Weils zu erzählen.

Else Weil, genannt Claire Pimbusch, war in ihrer frischen, intelligenten und ungewöhnlich selbstbewussten Art Tucholskys erste wichtige Muse. Aber diese Rolle reichte ihr keineswegs aus: Sie war eine der ersten Frauen, die in Deutschland Medizin studierten. Sie war Vorreiterin für Frauen, die ein selbstbestimmtes Leben führen möchten.

Es handelt sich um ein Ein-Personen-Stück mit Mitteln des Schauspiels und des Objekttheaters, so wie selbst gespielter Livemusik. Das Stück richtet sich an Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren.

Eine ungewöhnliche, facettenreiche Frau … Else Weil – genannt Pimbusch kommt mit der Künstlerin Mechthild Klann zu uns nach Stade,
am 24. März 2017 um 19.00 Uhr
in die Gemeinderäume von St. Josef, Schiffertorsstr. 17.

Veranstalter: Kath. Frauengemeinschaft Stade
Eintritt: 4,50 Euro
Karten: an der Abendkasse oder im Pfarrbüro erhältlich.