Aktionsreihe zur Fastenzeit

Während der Fastenzeit findet eine Aktionsreihe unter dem Motto des diesjährigen Fastentuchs „Ich bin, weil du bist“ statt. Familien und weitere Interessierte haben die Gelegenheit, sich in Gemeinschaft auf die Fastenzeit einzulassen.

Die Aktionsreihe beginnt am Aschermittwoch (01.03.) mit einer Andacht in der Krypta und einem anschließendem Fastenmahl. Etwa zur Hälfte der Fastenzeit ist eine Frühschicht (29.03.) mit anschließendem Frühstück vor Schul-/Kindergartenbeginn geplant. Die Reihe wird abgeschlossen mit einem gemeinsamen Sederabend am Gründonnerstag (13.04.).

Genauere Informationen zu den Terminen finden Sie auf den ausgehängten Plakaten und Anmeldezetteln. Anmeldungen können im Pfarrbüro abgegeben werden.

> Plakat

Zwei neue Ministranten in Heilig Geist

An diesem Sonntag hat Pfarrer Timm Keßler im Rahmen der Sonntagsmesse zwei neue Ministranten in die Meßdienergemeinschaft aufgenommen. Die beiden neuen Meßdiener übten nach der Aufnahme erstmals ihren Dienst am Altar aus. Sie hatten sich seit dem Herbst regelmäßig auf ihren Dienst vorbereitet.

Pfarrer Keßler schreibt in der aktuellen Ausgabe der Kunde:

Einander ‚dienlich‘ sein hört sich vielleicht etwas altmodisch an, trifft aber doch die Sache. Für mich heißt es, dass wir füreinander da sind, uns unterstützen und helfen – eben dienen. Im gegenseitigen Dienen schließen wir Gott selbst dann ganz automatisch mit ein. Im Dienst der Kinder und Jugendlichen am Altar dürfen wir uns diesen allgemeinen Auftrag immer wieder ins Gedächtnis rufen. Sie tun ihren Dienst speziell für Gott und stellvertretend für die Gemeinde. Das Dienen aber sollte jeder von uns auf dem Zettel haben.

Einige Bilder von der Aufnahme der neuen Ministranten.

Familienwochenende vom 24. bis 26. März 2017 auf Schloss Dreilützow in Mecklenburg

Religiöse Familienwochenenden
… sind Oasen für die ganze Familie

Es tut gut, die Zeit mit anderen Familien zu gestalten und zu genießen; sich mit anderen Müttern, Vätern und Kindern über alles Mögliche auszutauschen, was erfreut oder bedrückt.

Das gibt Familien neue Kraft für den Alltag und lässt uns offen werden, um über Gott und die Welt zu reden und uns kreativ mit Lebensfragen auseinander zu setzen.

Das Familienwochenende 2017 auf Schloss Dreilützow steht unter dem Motto „Dem Leben neue Farbe geben“ und findet vom 24. bis 26. März statt. Zur Anmeldung.

Für das Familienwochenende wünschen wir uns gute Erfahrungen und Begegnungen.

Es grüßen herzlich und bereiten die Tage vor

Anja Vehse
Birgit Drath

Kinderfasching am 26. Februar

Am 26. Februar wollen wir nach dem Gottesdienst bis 13.30 Uhr im Keller des Gemeindehauses der Heilig-Geist-Kirche mit euch gemeinsam Fasching feiern.

Eingeladen sind alle 3- bis 12-Jährigen. Wir freuen uns auf alle, die mit uns feiern wollen, tanzen und spielen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt!

Teilnehmerbeitrag 2 Euro

Monatslied Februar 2017

Gotteslob Nr. 380 „Von guten Mächten“

Fast jeder hat schon einmal das Lied gehört „Von guten Mächten treu und still umgeben“. Es hat auch in unserem neuen Gotteslob Platz gefunden. Die Melodie aber, die unser Buch bietet, ist weniger bekannt. In diesem Monat wollen wir uns mit diesem Lied beschäftigen. Der Dichter ist Dietrich Bonhoeffer (1906 -1945), evangelischer Theologe und NS-Widerstandskämpfer.

Nach Studien der Theologie in Tübingen begab er sich ins Ausland, kehrte aber nach Deutschland zurück, als sich die Nationalsozialisten mehr und mehr ausbreiteten. Er wollte gegen diese gottlose Ideologie Widerstand leisten. Das führte zu mehrfachen Verhaftungen. Im Zusammenhang mit dem Attentat gegen Hitler am 20. Juli 1944 wurde Bonhoeffer in das Kellergefängnis des Reichssicherheitshauptamtes in Berlin verlegt.

Von dort aus schrieb er am 19. XII. 1944 an seine junge Verlobte und fügte dem Brief „ein paar Verse“ an, „die mir in den letzten Abenden einfielen“ als „Weihnachtsgruß für Dich und die Eltern und Geschwister“. Bonhoeffer, der zu dieser Zeit mit seiner Hinrichtung rechnen musste, schreibt am Anfang des Briefes: 

„Es ist, als ob die Seele in der Einsamkeit Organe ausbildet, die wir im Alltag kaum kennen. So habe ich mich noch keinen Augenblick allein und verlassen gefühlt. Du und die Eltern, Ihr alle, die Freunde und Schüler im Feld, Ihr seid mir immer ganz gegenwärtig. Eure Gebete und guten Gedanken, Bibelworte, längst vergangene Gespräche, Musikstücke, Bücher bekommen Leben und Wirklichkeit wie nie zuvor. Es ist ein großes unsichtbares Reich, in dem man lebt und an dessen Realität man keinen Zweifel hat. Wenn es im alten Kinderlied von den Engeln heißt: ‚zweie, die mich decken, zweie, die mich wecken‘, so ist diese Bewahrung am Abend und am Morgen durch gute unsichtbare Mächte etwas, was wir Erwachsenen heute nicht weniger brauchen als die Kinder.“

Im Zusammenhang des Briefes wird deutlich, warum das Gedicht mit der Anredeform („ich…mit euch“) beginnt. Erst in der zweiten Strophe wandelt sich das Gedicht zum Gebet, in dem auch wir Platz finden können. Es blickt auf die Jahreswende und die ungewisse Zukunft und vertraut sich trotz aller Ungewissheit der Vorsehung Gottes an. Der Dichter weiß, dass Gott uns mit Seiner Liebe umgibt. Und so gipfelt das Lied in der letzten Strophe: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.“

Die Briefe Bonhoeffers waren nicht zur Veröffentlichung bestimmt, aber wohl schon zu Weihnachten schrieb die Verlobte Maria von Wedemeyer das Gedicht für die Eltern Bonhoeffer und den weiteren Familienkreis ab. Anders als bei anderen Texten hat Bonhoeffer dem Gedicht Strophenform gegeben. Das Versmaß passte zu keiner damals gebräuchlichen Kirchenliedmelodie. Der persönliche Anfang mag zunächst befremdlich wirken, und die früheste Vertonung von Otto Abel 1959 bezog sich nur auf die letzte Strophe. 

Das Lied hat sich dennoch durchgesetzt, weil die individuelle, unwiederholbare Erfahrung von Qual und Trost, die Bonhoeffer macht, ins Bekenntnis mündet, das allen in der Gemeinde guttut. Der Text wurde inzwischen mehr als siebzigmal vertont. Das Evangelische Gesangbuch bietet die Komposition von Otto Abel. Die Landeskirchen von Baden und Württemberg zählen das Lied zu den 33 „Kernliedern“ im Evangelischen Gesangbuch.  

Unser Gotteslob bietet die Melodie von Kurt Grahl (1976). In unserem Diözesananhang ist die populäre Melodie von Siegfried Fietz zu finden, die von vielen mit Begeisterung gesungen wird. Man darf fragen, ob diese tänzerische Vertonung dem Text gerecht wird. Ein Einwand gegen diese Vertonung ist auch, dass sie die „Bonhoeffersche Zielaussage als Kehrvers verwendet und damit die theologisch-poetische Dynamik störe“. (Jürgen Henkys)

Brief an die Gemeinde

Liebe Gemeinde!

Nachdem Sie im letzten Jahr schon eine Vorstellung von mir lesen konnten, schreibe ich diese Zeilen nach meiner offiziellen Einführung. Sie lesen jetzt also häufiger von mir 😉

Ich möchte mich auch an dieser Stelle ganz herzlich für die grandiose Begrüßung und das Willkommen in der Pfarrgemeinde bedanken. Ein besonderer Dank gilt allen, die sich rund um die Einführung, die Gestaltung des Gottesdienstes und des Empfangs gekümmert haben.

Nach wenigen Tagen im Amt und vor allem im Büro, kann ich noch gar nicht viel über das schreiben, was in den nächsten Wochen ansteht, dafür ist es noch zu früh und selbst der Beginn der Fastenzeit ist erst im März. Dazu und zu Ostern dann in der nächsten Kunde mehr.

Eine Sache fällt mir dann doch ein, wenn ich auf den Februar schaue. Wir wollen die neuen Ministranten in Heilig Geist aufnehmen. Wer ein wenig die Ohren gespitzt hat und meine Vorstellung in der Kunde gelesen hat, wird wissen, dass mir diese Gruppe sehr am Herzen liegt. Deshalb lade nicht nur zum Gottesdienst am 12.02. um 10.00 Uhr ein, sondern möchte den Blick auf das Dienen an sich lenken. Einander ‚dienlich‘ sein hört sich vielleicht etwas altmodisch an, trifft aber doch die Sache. Für mich heißt es, dass wir füreinander da sind, uns unterstützen und helfen – eben dienen. Im gegenseitigen Dienen schließen wir Gott selbst dann ganz automatisch mit ein. Im Dienst der Kinder und Jugendlichen am Altar dürfen wir uns diesen allgemeinen Auftrag immer wieder ins Gedächtnis rufen. Sie tun ihren Dienst speziell für Gott und stellvertretend für die Gemeinde. Das Dienen aber sollte jeder von uns auf dem Zettel haben.

In Erwartung vieler weiterer neuer Gesichter und Orte grüße ich Sie herzlich

Ökumenische Termine im Februar und März

Gregorianik

Wer immer schon einmal die schönen alten Melodien der Mönche oder Nonnen selbst singen wollte oder etwas über die geistlichen Gesänge des Mittelalters erfahren möchte, kann am nächsten Gregorianikprojekt in der St. Josef-Kirche (Schiffertorsstr. 17) teilnehmen. An drei Donnerstagabenden gibt es die Möglichkeit, seiner Seele etwas Gutes zu tun und Abstand zum Alltag zu gewinnen, und zwar am 9., 16. und 23. Februar. Die Abende sollen ca. 1½ Stunden dauern. Die Teilnahme ist kostenlos und steht selbstverständlich auch Menschen ohne Kirchenmitgliedschaft offen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zur besseren Planung bitte anmelden unter: swarnecke@bbs3stade.de oder telefonisch unter 04141/9839682.

Aschermittwoch

Am Aschermittwoch (1. März) feiern wir um 19.00 Uhr wieder einen ökumenischen Gottesdienst mit Austeilung des Aschenkreuzes, und zwar in der Johanniskirche.

Ökumenische Bibelwoche vom 6. – 10. März

Unter dem Thema „Bist du es?“ geht es in der Bibelwoche um Texte aus dem Matthäus-Evangelium.

So sieht der Ablauf der Woche aus (Beginn ist jeweils 19.30 Uhr):

06.03.: Heilig Geist

07.03.: Johanniskirche

08.03.: Baptisten, Jahnstraße

09.03.: Innenstadtgemeinden, Bockhorster Weg 27

10.03.: Markuskirche

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Termine für die Gesamtpfarrei

Glaubenskurs „Emmaus“ : Fortsetzung zum Thema „Gebet – Mit Gott ins Gespräch kommen“

Die Themen der Abende (jeden Dienstag 19.30–21.30 Uhr in St. Josef) sprechen über das Gebet und üben es anhand des „Vaterunsers“ ein. Die Reihe umfasst 7 Abende (10.1. – 21.2.2017). Jeder Abend ist für sich abgeschlossen. Die bisherigen Teilnehmer heißen neue Interessierte am Gebet herzlich willkommen!

Heilig Geist und St. Michael: „Exerzitien im Alltag“ 2017

Für die diesjährige Fastenzeit (ab Aschermittwoch, 1. März) ist eine Neubesinnung auf unseren Lebensweg, die von einer Gemeinschaft mitgetragen wir, eine gute Chance, am Osterfest auch selbst aufzuerstehen von Sünden und Fehlern. Nähere Einzelheiten im nächsten Pfarrbrief.

Glaubensgesprächskreis in Heilig Geist

In diesem Jahr sind die Sonntags-Evangelien dem Matthäus-Evangelium entnommen (Lesejahr A). Da liegt es nahe, sich mit diesem Evangelium näher zu befassen. Wir werden im Jahr 2017 mit der Bergpredigt beginnen (Mt 5-7) – ihre Betrachtung führt gut ein in das Denken und Handeln Jesu Christi.

Einige bisherige Teilnehmer haben sich auf die Seligpreisungen (Mt 5,1-12) vorbereitet und würden sich freuen, am 10. Februar mit anderen Freunden des Evangeliums darüber ins Gespräch zu kommen zu können.

„Was ist denn fair“ – Weltgebetstag von den Philippinen

Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist.

Auf den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wandern um den Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten.

Erzieher/in gesucht

Der Kath. Kindergarten St. Nikolaus in Stade stellt ab sofort eine/n Erzieher/in als zusätzliche Kraft mit 33,5 Wochenstunden ein. Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an die AVR. Wir betreuen mit viel Engagement und Freude 40 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in zwei Gruppen.

Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an:
Kath. Kindergarten St. Nikolaus
Claudia tom Have
Harsefelder Str. 77a
21680 Stade
Tel. 04141/62272

Else Weil, genannt Pimbusch: Theater am 24. März in St. Josef

Eine uralte Reiseschreibmaschine, einen Lederkoffer, ein Akkordeon und ein Paar Ziegelsteine – mehr braucht Mechthild Klann nicht, um das aufregende Leben Else Weils zu erzählen.

Else Weil, genannt Claire Pimbusch, war in ihrer frischen, intelligenten und ungewöhnlich selbstbewussten Art Tucholskys erste wichtige Muse. Aber diese Rolle reichte ihr keineswegs aus: Sie war eine der ersten Frauen, die in Deutschland Medizin studierten. Sie war Vorreiterin für Frauen, die ein selbstbestimmtes Leben führen möchten.

Es handelt sich um ein Ein-Personen-Stück mit Mitteln des Schauspiels und des Objekttheaters, so wie selbst gespielter Livemusik. Das Stück richtet sich an Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren.

Eine ungewöhnliche, facettenreiche Frau … Else Weil – genannt Pimbusch kommt mit der Künstlerin Mechthild Klann zu uns nach Stade,
am 24. März 2017 um 19.00 Uhr
in die Gemeinderäume von St. Josef, Schiffertorsstr. 17.

Veranstalter: Kath. Frauengemeinschaft Stade
Eintritt: 4,50 Euro
Karten: an der Abendkasse oder im Pfarrbüro erhältlich.