Aus der Band wird…

Seit gut 10 Jahren gibt es nunmehr eine Band in der Heilig-Geist-Gemeinde mit wechselnden Teilnehmern, neuer Musik und mit Auftritten zu den verschiedensten Gelegenheiten. Eines ist aber bislang immer gleich geblieben: Wurde sie mal Kirchenband, Familienband oder auch schlicht „Die Band“ genannt – einen wirklichen Namen hatte sie nie!

Wir haben uns entschlossen, dass die Zeit reif ist, uns einen eigenen Namen zu geben. Im übertragenen Sinn aus der Taufe heben wollen wir den Namen am Sonntag, 19. Juni um 9.30 Uhr in Heilig Geist in einem Gottesdienst, der von uns gestaltet wird.

Ein Anliegen in eigener Sache: Wir sind immer auf der Suche nach einsatzfreudigen Mitstreitern, ganz besonders Männerstimmen & Instrumentalisten! Interessenten sind herzlich eingeladen, uns bei den Proben zu besuchen.

Eine Übersicht über die Probetermine finden sie hier: http://heilig-geist-stade.de/termine/

„Die Band“

Monatslied Juni : Gotteslob Nr. 371 „Herz Jesu, Gottes Opferbrand“

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit möchte uns daran erinnern, dass es in unserem Glauben nicht zuerst um Welterklärung geht. Es zeigt uns, dass Gott ein Herz für uns hat. In der Welt geht es oft um Berechnung; aber das geht am wahren Menschsein vorbei. Wir sehnen uns danach, angenommen zu sein. Der Philosoph Martin Heidegger spricht davon, dass der Mensch „geworfen sei in das Sein“. Als Christen dürfen wir etwas Anderes bekennen: wir sind von Gott geliebt. Diese Wahrheit drücken wir aus, wenn wir sagen: „Gott hat ein Herz für uns.“

Seit dem hohen Mittelalter wird das Herz des Gottessohnes besonders verehrt, und heute ist der Monat Juni dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht. Darum haben wir das Lied „Herz Jesu, Gottes Opferbrand“ für diesen Monat gewählt.

Das Lied ist entstanden in der Zeit des Kampfes gegen die kirchenfeindliche Ideologie des Nationalsozialismus. Damals fanden die Menschen im Herzen Jesu Zuflucht in Nacht und Schuld, in Finsternis und Leid. Sie erfuhren Trost und Hilfe und wurden darin bestärkt, nicht dem Hass zu verfallen und die Liebe nicht erkalten zu lassen. Das Lied hat ihnen geholfen, durchzuhalten in der Zeit der Diktatur.

Die eingängige Melodie schreitet ruhig dahin und schenkt in aller Bedrohung das Gefühl der Geborgenheit, so verhilft das Lied den Singenden wieder zum Durchatmen. Wir können das Lied singen nicht nur am Herz-Jesu-Fest und an den Herz-Jesu-Freitagen; es eignet sich auch als Kommuniongesang im Lauf des Jahres und an Fronleichnam.

Das Lied stammt von Franz Johannes Weinrich, einem hochbegabten Dichter aus neuerer Zeit. Ihm verdanken wir auch eine wunderbare Übertragung der Psalmen. Er hat sich zu dem Lied „Herz Jesu, Gottes Opferbrand“ anregen lassen durch Texte aus der Heiligen Schrift – so die Geschichten von der Kreuzigung unseres Herrn und durch das Bild vom Brandopfer, das Gott im Tempel dargebracht wurde.

Andere Formulierungen stammen aus Präfationen der Heiligen Messe und der mittelalterlichen Herz-Jesu- Frömmigkeit, sowie aus der Herz-Jesu-Litanei, in der es heißt: „Bilde unser Herz nach Deinem Herzen!“ Es lohnt sich, das Lied mit seinen tiefen Bildern zu meditieren. War das Lied bisher nur in einigen Diözesananhängen zu finden, so ist es heute aufgenommen in den Stammteil. Das ist wahrlich eine gute Entscheidung. Die Melodie des Liedes stammt von Adolf Lohmann, der ein Zeitgenosse Franz Johannes Weinrichs war und dem wir noch weitere Gesänge verdanken.

Eberhard Laufköter, Pfarrer

Fronleichnam und Gemeindefest in Heilig Geist

Impressionen vom diesjährigen Gemeindefest in Heilig Geist, das am Sonnabend nach Fronleichnam mit einer kleinen Prozession durch den Park des katholischen Altenheimes St. Josef begangen wurde.

Katholische Kirchengemeinde an der Unterelbe