Aktionsreihe zur Fastenzeit

Während der Fastenzeit findet eine Aktionsreihe unter dem Motto des diesjährigen Fastentuchs „Ich bin, weil du bist“ statt. Familien und weitere Interessierte haben die Gelegenheit, sich in Gemeinschaft auf die Fastenzeit einzulassen.

Die Aktionsreihe beginnt am Aschermittwoch (01.03.) mit einer Andacht in der Krypta und einem anschließendem Fastenmahl. Etwa zur Hälfte der Fastenzeit ist eine Frühschicht (29.03.) mit anschließendem Frühstück vor Schul-/Kindergartenbeginn geplant. Die Reihe wird abgeschlossen mit einem gemeinsamen Sederabend am Gründonnerstag (13.04.).

Genauere Informationen zu den Terminen finden Sie auf den ausgehängten Plakaten und Anmeldezetteln. Anmeldungen können im Pfarrbüro abgegeben werden.

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> Anmeldung

Hungertuch zum Thema Flüchtlinge

Im Rahmen des Kennenlernwochenendes, mit dem der diesjährige Firmkurs der Pfarrei Heilig Geist begann, hat eine Gruppe von Jugendlichen das hier abgebildete Hungertuch gestaltet.

Jugendliche aus dem diesjährigen Firmkurs haben das Hungertuch für Heilig Geist gestaltet
Jugendliche aus dem diesjährigen Firmkurs haben das Hungertuch für Heilig Geist gestaltet

Thematisch greift es die Flüchtlingskrise auf und zeigt Motive der Flucht aus dem syrischen Bürgerkrieg über verschiedene Stationen bis zur glücklichen Aufnahme in Deutschland. Auch die zahlreichen Brandanschläge auf Flüchtlings­unter­künfte werden dargestellt.

Das Hungertuch ist nun bis zu den Kartagen in Heilig Geist zu sehen.

Gott und Gold

Liebe Gemeinde,

„Gott und Gold“ ist die Überschrift des diesjährigen Hungertuches von dem chinesischen Künstler Dao Zi. Das Bild nimmt uns mit auf den steilen Weg der Reduktion. Auch unsere Augen sollen gewissermaßen neue Sichtweisen entdecken, um das Wort der Bergpredigt „Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“ wirken zu lassen.

Gerade die Zeit der vierzig Tage sind eine Einladung zur Unterbrechung, um das Wesentliche neu zu entdecken. Auch die Zehn Gebote können uns in neuer Formulierung von Andreas Knapp an die Essenz des Glaubens erinnern, wenn er z. B. das Sonntagsgebot ausdrückt in den Worten: „Schenke dem andern und dir einen Tag gratis“. Es ist der Tag, wo wir im Gottesdienst danken und bitten dürfen, bundesgemäß zu leben: etwa jenen zu danken, denen wir das Leben verdanken, oder die Liebe der anderen zu achten, oder nicht krampfhaft von etwas Besitz ergreifen zu wollen.

Auf dem Hungertuch fallen sieben kleine Goldbrocken auf, über die Ricarda Moufang meditiert: „Über sieben Brücken muss ich gehen und hinter den sieben Bergen siebenundsiebzig Mal vergeben. Im verflixten siebten Jahr rüttle ich an den Grundfesten und führe die sieben Geißlein zum Wolf. Im siebten Jahrzehnt, am siebten Tag des siebten Monats, lege ich ab meine Last endlich fluchlos ab im siebten Himmel.“

Im Gotteslob finden Sie in dem Abschnitt Nr. 29 „Den Glauben leben“ geeignete Gedanken, die Sie in dieser Zeit begleiten können. Seien Sie aber auch herzlich eingeladen zu den Gottesdiensten, Früh- und Spätschichten, den Fastenessen oder Kreuzwegandachten.

Erfüllte Tage auf Ostern hin wünscht Ihnen allen
Ihr Seelsorger Matthias Kaleth

Bild: Das MISEREOR-Hungertuch 2015 „Gott und Gold – Wie viel ist genug?“ von Dao Zi © MISEREOR