Aktionsreihe zur Fastenzeit

Während der Fastenzeit findet eine Aktionsreihe unter dem Motto des diesjährigen Fastentuchs „Ich bin, weil du bist“ statt. Familien und weitere Interessierte haben die Gelegenheit, sich in Gemeinschaft auf die Fastenzeit einzulassen.

Die Aktionsreihe beginnt am Aschermittwoch (01.03.) mit einer Andacht in der Krypta und einem anschließendem Fastenmahl. Etwa zur Hälfte der Fastenzeit ist eine Frühschicht (29.03.) mit anschließendem Frühstück vor Schul-/Kindergartenbeginn geplant. Die Reihe wird abgeschlossen mit einem gemeinsamen Sederabend am Gründonnerstag (13.04.).

Genauere Informationen zu den Terminen finden Sie auf den ausgehängten Plakaten und Anmeldezetteln. Anmeldungen können im Pfarrbüro abgegeben werden.

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Monatslied Februar 2015: „Sonne der Gerechtigkeit“ (Gotteslob Nr. 269)

Am 18. Februar beginnen wir mit dem Aschermittwoch die Vorbereitung auf Ostern, unser höchstes Fest: Christus ist auferstanden!

Wenn wir selber mit dem auferstandenen Herrn leben wollen, müssen wir Ihm in unserem Leben Raum schaffen. Dazu soll uns die österliche Bußzeit verhelfen. Deshalb haben wir das Lied für diesen Monat aus dem Abschnitt des Gesangbuchs gewählt, der überschrieben ist „Österliche Bußzeit“. Es handelt sich um einen Hymnus, der dem Stundengebet entstammt.

In der deutschen Übersetzung des lateinischen Originals ist leider eine Strophe ausgelassen, die Wichtiges sagt über unser Tun der Buße und über Gottes Tun an uns, das viel größer ist.

Die erste Strophe nennt Christus die „Sonne der Gerechtigkeit“. Wie fast alle Lebewesen ohne die Sonne nicht auskommen, so sind auch wir Christen ohne die Sonne, die Christus ist, nicht lebensfähig. Der Prophet Maleachi (3, 20) hat mit dem Bildwort von der „Sonne der Gerechtigkeit“ den Gottesfürchtigen Heilung und Hoffnung versprochen. Wenn Christus in unserem Herzen Platz hat, weicht alles Dunkel, und wir werden durch Ihn im Innersten mit Seinem Licht  erhellt.

Strophe 2:  Immer ist es natürlich möglich und notwendig, sich zu Gott hin zu bewegen; aber diese Zeit, die wir gemeinsam begehen, kann uns besonders helfen, neu auf Gott hin unser Leben auszurichten. Auch wenn Gott langmütig ist, dürfen wir nicht leichtfertig die Bekehrung aufschieben. Gottes Gnadenangebot fordert einen ernsten Entschluss des Neubeginns.

Die ausgelassene Strophe des lateinischen Originals könnte in Prosa so übersetzt werden:  „Gib, dass, was immer wir an Buße tun, Vergebung unserer gar großen Sünden  schenke, wobei Dein Tun viel größer ist, als was wir leisten.“

Strophe 3: Der Tag, von dem hier gesprochen wird, meint in besonderer Weise das Osterfest. An vielen Stellen in der Liturgie dieses Festes erklingt der Psalmvers (118, 24): „Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat; lasst uns frohlocken und seiner uns freuen.“

Strophe 4 ist ein Lob Gottes (Doxologie), wie es für einen Hymnus bezeichnend ist: Hier klingt schon der Gedanke an das neue Lied an, das an Ostern beginnt und im ewigen  Ostern Gottes erklingt.

Die Melodie des Hymnus ist nicht die Melodie, die im lateinischen Stundengebet vorgesehen ist; sie wäre wegen der Schleifen für den deutschen Text nicht passend. Deswegen hat man eine Melodie gesucht, die zu mehreren Hymnen der Lesehoren gesungen wird. Ihre schlichtere Form verträgt sich gut mit dem Text. Sie steht in dorischer Tonart, also nicht in Dur oder Moll wie die meisten Lieder.

Das Lied ist nicht von einem Taktschema bestimmt, sondern entspringt ganz dem Wort – deshalb haben die Noten auch keine „Hälse“. Zu den Strichlein in den Notenzeilen: Der etwas längere Strich zwischen zweiter und vierter Linie in der Mitte des Liedes gibt eine Atempause an; die kleineren Strichlein in der oberen Notenzeile sind nur Gliederungszeichen. 

Pfr. Eberhard Laufköter

„Steh auf und iss“
Bestärkendes für die Fastenzeit

Dekanatsfrauentag
am 28. Februar 2015
von 14.30 – 18.00 Uhr
im Gemeindehaus St. Josef, Querweg 8, Neu Wulmstorf

prophet_elias_orig„Steh auf und iss.“

Bestärkendes für die Fastenzeit.

Anhand von Bildern und der biblischen Erzählung über die Wüstenzeit Elijas nehmen wir die Fastenzeit an diesem Nachmittag als Wüstenerfahrung in den Blick, aber auch als eine Zeit in der jede von uns von Gott genährt und gestärkt wird und ermutigt, umzukehren, die Richtung zu ändern, neu aufzubrechen und ihren eigenen Weg zu gehen.

Referentin: Juliane Link, freie Mitarbeiterin in der Arbeitsstelle für pastorale Fortbildung und Beratung im Bistum Hildesheim

Seien Sie alle herzlich eingeladen!
5 Euro Teilnehmerinnenbeitrag

Anmeldungen werden erbeten bis zum 20. Februar 2015 an:
Renate Vornholt
Tel. 0 41 41/41 16 33
gemeindereferentin@heilig-geist-stade.de

Abb.: Heiliger Prophet Elias. Russische Ikone, von Schwester Ioanna Reitlinger (1898-1988; Foto: http://www.nikola.ru/icon)