40-jähriges Priesterjubiläum von Pfr. Rauchfuß

Liebe Gemeindemitglieder und Gäste,

für mich und die Teilnehmer an der Festmesse am 1. November in Heilig Geist, für den anschließenden Empfang im Gemeindesaal und für das Festessen unter der St. Josefskirche sowie für die Dank-andacht in St. Josef gilt:

Alles war äußerst gelungen, atmete die Atmosphäre von guter Gemeinschaft, Freude und Dankbarkeit; es war ein lichterfüllter Tag, der mich als Jubilar froh gemacht und mir für die kommenden Jahre Trost und Zuversicht verliehen hat.

An dieser Stelle möchte ich allen, die daran mitgewirkt haben, ein herzliches Wort des Dankes sagen: für die festliche Gestaltung des Gottesdienstes – v. a. dem Chor und den Mitgliedern des Leitungs-teams – ferner allen, die den Empfang vorbereitet haben durch die dekorative Ausschmückung des Pfarrheims und das Angebot von Sekt, Saft und Knabbereien; schließlich allen, die die Räume unter St. Josef in eine Festtafel für ca. 90 Personen umgewandelt haben. Dank auch denen, die die Verhandlungen mit dem Catering-Service geführt haben, die den Gästen mit Rat und Tat zur Seite standen und die Bewirtung mit den Getränken in die Hand nahmen. Vor allem herzlichen Dank denen, die hinterher alles wieder aufgeräumt haben.

Erwähnen möchte ich nicht zuletzt die zahllosen Glückwünsche, Karten, Briefe und Geschenke, besonders die Geldspenden (1500,- € in der Sammelbüchse und zehn bis zwanzig Überweisungen direkt an die Hilfswerke für Menschen in Not). Dafür mein besonderer Dank!

Ich hoffe und freue mich darauf, mit Gottes Hilfe noch längere Zeit im geistlichen Dienst für die Menschen unserer Gemeinde (durch Predigt, Glaubensgespräche und Besuche) tätig sein zu können.

Herzlich,

                                                               Ihr Oskar Rauchfuß

Monatslied Dezember 2015 – Gotteslob Nr. 745 „Messias, Jesus, einziger Sohn“

In vielen Liedern besingen wir das Geheimnis von Weihnachten. Die Dichter und Komponisten konnten sich nicht genug tun, auf Jesus in der Krippe zu schauen. Bis heute lassen sich viele Menschen vom Kind in der Krippe ergreifen, auch wenn ihre Bindung zur Kirche nicht mehr sehr lebendig ist. Aber oft bleibt der Blick allzu sehr an der Oberfläche hängen: an dem Kind, das unter widrigen Umständen in die Welt eintritt. Dass das Kind in der Krippe der Sohn des ewigen Gottes ist, tritt leicht in den Hintergrund. Das Monatslied „Messias, Jesus, einziger Sohn“ ergänzt diese gewohnte Sicht.

In der ersten Strophe wird Jesus angeredet als Messias und einziger Sohn des Vaters. Messias ist der Gesalbte, der von den Propheten des alten Bundes verkündet und von den Glaubenden erwartet wurde. Das Wort Messias heißt in griechischer Sprache „Christus“, das ist für uns der geläufige Hoheitstitel für Jesus. Wenn Jesus auch in Niedrigkeit in die Welt eintritt, ist Er doch der König auf dem ewigen Thron. Zur Zeit Jesu wurde der Begriff Messias ganz unterschiedlich verstanden. Deshalb hat Jesus diesen Titel erst für sich beansprucht, als Er erniedrigt vor Pilatus steht. Sein Königtum ist Dienst und Hingabe.

Strophe 2: Der Name Jesus bedeutet in deutscher Übersetzung „Gott rettet“. Diesen Namen macht der Engel Gabriel bekannt, als er Maria die Botschaft bringt, Mutter des Erlösers zu werden: „Er wird Jesus heißen.“ An diesem Namen scheiden sich die Geister: Der Himmel schweigt in Anbetung .   Der Teufel aber will nichts von Ihm wissen. Die gefallenen Engel, die ihre Größe sich nicht von Gott schenken lassen und von Ihm unabhängig sein wollen, erkennen, dass durch Jesus ihr Ende gekommen ist. Sie sind darauf aus, die Menschen in ihre Gefolgschaft hineinzuziehen. Weil sie sich der Liebe Gottes verschlossen haben, versetzt sie der Name Jesus in Schrecken. Aber durch Jesus, der vom Tod auferstanden ist, wird auch unser Tod besiegt. In ihm hat das Leben gesiegt.

Strophe 3: Im Christushymnus, den Paulus in seinem Brief an die Philipper (2, 6 -11) überliefert, heißt es: „Gott hat ihn über alle erhöht und Ihm den Namen verliehen, der größer ist alle Namen.“ Diese Worte greift der Dichter in der letzten Strophe auf. Wir dürfen Zuversicht haben im Leben und im Tod. Wir sind nicht zum Tod bestimmt, sondern zum ewigen Leben bei Gott.

Die Strophen des Liedes stammen von unterschiedlichen Verfassern aus verschiedenen Zeiten. Dennoch bieten sie einen inneren Zusammenhang.

Zur Melodie: Das Lied steht in D- Dur und bewegt sich im geraden Takt. Nach der Melodiewiederholung der ersten beiden Verse wechselt der fünfte Vers in die Dominante, und entspricht damit auch dem Schwerpunkt des Textes. Danach kehrt die Melodie wieder in die Ursprungstonart zurück.

Verwendet werden kann das Lied nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern auch zu vielen anderen Gelegenheiten, bei denen es darum geht, den Namen Jesu zu ehren.

Pfarrer Eberhard Laufköter

Weihnachtsgottes­dienste in der Pfarrei Heilig Geist

Freut euch im Herrn,
heute ist uns der Heiland geboren.
Heute ist der wahre Friede vom Himmel herabgestiegen.
Eröffnungsvers der Messe in der Heiligen Nacht

HEILIGABEND

Do. 24.12.

10.30 Ökumenischer Gottesdienst mit Krippenspiel, St. Josef Stade (Anfahrt)
16.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel, Heilig Geist Stade (Anfahrt)
16.00 Familiengottesdienst, St. Ansgar Hemmoor (Anfahrt)
16.00 Krippenandacht, St. Michael Bremervörde (Anfahrt)
22.30 Christmette mitgestaltet vom Chor, Heilig Geist (Anfahrt)
Der Kirchenchor singt u.a. das Transeamus usque Bethlehem.
22.30 Christmette, St. Michael Bremervörde (Anfahrt)

Hochfest der Geburt des Herrn

Fr. 25.12.

10.00 Messfeier, Heilig Geist (Anfahrt)
10.00 Messfeier, St. Ansgar Hemmoor (Anfahrt)
14.30 Taufgottesdienst, Heilig Geist (Anfahrt)
16.30 Messfeier, St. Josef (Anfahrt)
17.00 Messfeier in polnischer Sprache, Heilig Geist (Anfahrt)

2. Weihnachtstag

Sa. 26.12.

10.00 Messfeier Hl. Stephanus, Heilig Geist (Anfahrt)
10.00 Messfeier mit Aussendung der Sternsinger, St. Michael Bremervörde (Anfahrt)

Alle Gottesdienste in Stade

Einladung zum Open Space „Salz und Licht“ am 13. Februar 2016

„Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt.“ (Mt 5,13-14)

Wie leben wir zwischen Bremervörde, Hemmoor und Stade unseren Glauben aus der Freude des Evangeliums? Wie sind wir Salz der Erde und Licht der Welt?

Sie sind herzlich eingeladen zum Open Space am 13. Februar 2016 im Gemeindehaus Himmelpforten. Wir werden uns an diesem Tag gemeinsam mit Gegenwart und Zukunft der Kirche beschäftigen. Sie haben die Gelegenheit, Ihre eigenen Anliegen zur Sprache zu bringen und miteinander in kleinen Gruppen zu besprechen. Wir wollen dieses Experiment wagen, weil wir glauben, dass es genug Menschen mit Leidenschaft für Glauben und Kirche gibt.

Open Space ist eine seit über 25 Jahren in unterschiedlichsten Zusammenhängen bewährte Methode, die auf Beteiligung aller Teilnehmer und Kreativität in einer konstruktiven Atmosphäre angelegt ist. Sie ist außerdem sehr flexibel, sodass der Inhalt unseres gemeinsamen Tages ausschließlich durch Sie, die Teilnehmer, bestimmt wird. Der Tag wird fantasievoll, kreativ, produktiv und voller Überraschungen sein.

Was wir an diesem Tag erreichen, liegt vollständig in der Hand der einzelnen Teilnehmer und der ganzen Gruppe. Der Inhalt wird sein, was jeden von uns in unserer Kirche bewegt, und das Ergebnis ist das, was wir gemeinsam verabreden und verändern wollen. Wir schlagen vor, einen Offenen Raum zu schaffen, in dem klares Denken und Kreativität florieren können.

Eine Anmeldung ist erforderlich, da das Gemeindehaus in Himmelpforten keine unbegrenzten Kapazitäten hat und wir für die Verpflegung sorgen wollen. Bitte melden Sie sich bis zum 8. Februar im Pfarrbüro an, Tel. 0 41 41 / 626 02, Mail: pfarrbuero@heilig-geist-stade.de.

Wann: Sonnabend, 13. Februar, von 10 Uhr bis 18 Uhr

Wo: Gemeindehaus St. Marien, Hauptstraße 55, 21709 Himmelpforten

Nach unserem gemeinsamen Tag besteht die Möglichkeit, an der Vorabendmesse um 18.30 Uhr in Hemmoor teilzunehmen.

Wir sind auf einer Reise ohne Landkarten, es sei denn, wir zeichnen sie selbst. Es gibt keine einfachen Antworten, nur eine Gelegenheit zur gemeinsamen Suche.

Renate Vornholt, Gemeindereferentin; Martin Recke, Birgit Drath, Mario Pietropaoli für das Leitungsteam Heilig Geist Stade
Kontakt: openspace@heilig-geist-stade.de