Brief an die Gemeinde

Liebe Gemeinde!

Wir gehen mit großen Schritten auf die Sommerferien und damit auf die Sommerpause zu. Bei uns in der Gemeinde werden Sie das sogar schon im Juni bemerken, wenn Pfr. Rauchfuß in den Urlaub geht. Achten Sie bitten in den nächsten Wochen auf die Gottesdienstzeiten, ab und an muss auch ein Gottesdienst ausfallen. „Brief an die Gemeinde“ weiterlesen

Brief an die Gemeinde

Liebe Gemeinde!

Nachdem Sie im letzten Jahr schon eine Vorstellung von mir lesen konnten, schreibe ich diese Zeilen nach meiner offiziellen Einführung. Sie lesen jetzt also häufiger von mir 😉

Ich möchte mich auch an dieser Stelle ganz herzlich für die grandiose Begrüßung und das Willkommen in der Pfarrgemeinde bedanken. Ein besonderer Dank gilt allen, die sich rund um die Einführung, die Gestaltung des Gottesdienstes und des Empfangs gekümmert haben.

Nach wenigen Tagen im Amt und vor allem im Büro, kann ich noch gar nicht viel über das schreiben, was in den nächsten Wochen ansteht, dafür ist es noch zu früh und selbst der Beginn der Fastenzeit ist erst im März. Dazu und zu Ostern dann in der nächsten Kunde mehr.

Eine Sache fällt mir dann doch ein, wenn ich auf den Februar schaue. Wir wollen die neuen Ministranten in Heilig Geist aufnehmen. Wer ein wenig die Ohren gespitzt hat und meine Vorstellung in der Kunde gelesen hat, wird wissen, dass mir diese Gruppe sehr am Herzen liegt. Deshalb lade nicht nur zum Gottesdienst am 12.02. um 10.00 Uhr ein, sondern möchte den Blick auf das Dienen an sich lenken. Einander ‚dienlich‘ sein hört sich vielleicht etwas altmodisch an, trifft aber doch die Sache. Für mich heißt es, dass wir füreinander da sind, uns unterstützen und helfen – eben dienen. Im gegenseitigen Dienen schließen wir Gott selbst dann ganz automatisch mit ein. Im Dienst der Kinder und Jugendlichen am Altar dürfen wir uns diesen allgemeinen Auftrag immer wieder ins Gedächtnis rufen. Sie tun ihren Dienst speziell für Gott und stellvertretend für die Gemeinde. Das Dienen aber sollte jeder von uns auf dem Zettel haben.

In Erwartung vieler weiterer neuer Gesichter und Orte grüße ich Sie herzlich

Brief vom neuen Pfarrer Timm Keßler

Liebe Heilig-Geist-Geist Gemeinde!

Nun ist es schon einige Monate bekannt, dass ich zu Ihnen und Euch in den Norden kommen werde. Deshalb ist es auch an der Zeit, mal einige Worte zu mir zu sagen und mich vorzustellen. Das mit dem Namen ist zwar schon klar, aber trotzdem…   Ich heiße Timm Keßler. Sowohl das 2. ‚m‘ wie auch das ‚ß‘ sind ja nicht ganz selbstverständlich und im digitalen Zeitalter nicht ohne Probleme.

Geboren bin ich in Düsseldorf. Groß geworden und heimisch fühle ich mich aber als Lüneburger, da ich dort seit meinem 2. Lebensjahr gewohnt habe. Nach Kindergarten (katholisch), Grundschule (nicht katholisch), O-Stufe, Gymnasium und Realschule (noch weniger katholisch) habe ich 1988 eine Ausbildung zum Sparkassenkaufmann begonnen und nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Anschließend habe ich meinen Wehrdienst beim Panzeraufklärungsbatallion 3 in Lüneburg absolviert und bin dann in die Sparkasse zurückgekehrt.

Neben diesem recht klassischen Lebenslauf war ich seit meiner Erstkommunion in der St. Mariengemeinde aktiv. Begonnen hat alles als Ministrant, später wurde ich Jugendgruppenleiter, war Mitglied im PGR und habe an vielen Stellen in der Gemeinde mitgewirkt. Viele Jahre habe ich das jährliche Zeltlager unserer Gemeinde geleitet und die Firmjugendlichen als Katechet begleitet. Also auch hier habe ich eine ganz klassische Laufbahn hingelegt.

Was dann nicht mehr so klassisch war: dass ich meinen Beruf 2002 an den Nagel gehängt habe und in das interdiözesane Priesterseminar St. Lambert in Lantershofen gegangen bin. Dort darf man, wenn der Heimatbischof es erlaubt, als „alter“ Mann ohne Abitur studieren.

Nach dem Studium ging die reguläre Ausbildung in Hamburg weiter und wurde mit der Diakonweihe im März 2007 abgeschlossen. Ein Jahr lang durfte ich dann erste Erfahrungen in Hann. Münden als Diakon sammeln, bevor die Vorbereitung auf die Priesterweihe in Osnabrück begann. Im Mai 2008 wurde ich von Bischof Norbert zum Priester geweiht. Als meine erste Kaplansstelle wurde mir Duderstadt zugeteilt, wo ich bis 2010 Dienst tat.

Die letzten sechs Jahre war ich mit vielfältigen Aufgaben betraut: Ich war Regionaljugendseelsorger,  Leiter des Jugendpastoralen Zentrums Tabor und Schulseelsorger an der St. Ursula Schule – alles in Hannover. Dazu kam noch der Auftrag als Diözesanministrantenseelsorger. Zusammen waren es alles Aufgaben in der Jugendpastoral, die mich sicherlich geprägt haben.

Nun freue ich mich auf meine neue Aufgabe als Pfarrer in Stade und allen dazugehörenden Orten und vor allem Menschen.

Ich werde am Anfang sicherlich viel kennen lernen dürfen und müssen. (Ich bitte jetzt schon um Entschuldigung, wenn das mit den Namen bei mir etwa länger dauert.) Ich werde aufmerksam, mit offenen Augen und Ohren, durch die Gemeinde gehen, um mich zu orientieren. Es liegt sicherlich eine spannende Zeit vor uns, die es zu gestalten gilt. Daran möchte ich gerne mitarbeiten, ohne von vornherein alles in Frage zu stellen. Veränderungen sind schließlich nur dann angebracht, wenn sie uns als Heilig-Geist-Gemeinde in eine gute Zukunft führen. Ich scheue mich aber auch nicht, das Notwendige anzupacken. Dabei stehen die Menschen im Mittelpunkt und mit ihnen Gott, der immer mit uns im Dialog sein möchte. Ihn zu erfahren, wahrzunehmen und herauszufinden, was er mit jedem Einzelnen, aber auch mit der Kirche vorhat, ist spannend und herausfordernd. Auf diesen gemeinsamen Weg möchte ich mit Ihnen und Euch gehen.

Ein letzter Gedanke und Wunsch gehört nicht nur, aber vor allem, den jungen Menschen unserer Gemeinde: Ich habe in den letzten Jahren sehr viel von Jugendlichen gelernt, das möchte ich gerne weiterhin tun. Lasst uns in Kontakt kommen, dass wir uns treffen, austauschen und voneinander erfahren, wie das Leben Euch herausfordert und was unser Glaube dabei für eine Rolle spielen kann. Dazu lade ich Euch heute schon ein.

Die Begleitung von jungen Menschen, über die Pfarrgemeinde hinaus, werde ich auch in Zukunft als Diözesanministrantenseelsorger in unserem Bistum wahrnehmen.

Und sollte ich mal unauffindbar sein, dann habe ich mich vielleicht beim Joggen verlaufen, bin auf den Bergen beim Skifahren, Wandern und Klettern oder spiele Fußball.

Mit lieben Grüßen, noch aus Hannover, und Gottes Segen für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit,

Timm Keßler