Neuer Cursillo

Umkehr gehört zum Leben der Christen seit jeher dazu wie die Kurskorrektur bei einem Schiff, das über das Meer fährt.

Dazu fordert Jesus schon zu Beginn seines öffentlichen Auftretens auf; damit beginnt Martin Luther im Jahr 1517 seine 95 Thesen; das lesen wir weit ausgeführt in der ersten Enzyklika „Evangelii gaudium“ unseres jetzigen Papstes Franziskus.

Dazu lädt auch der Kurs des Cursillo ein, der von Do., 4. Juni abends bis So., 7. Juni nachmittags im Niels-Stensen-Haus in Reinbek stattfindet. Er hat eine eigene Erlebnisqualität, in der das Wesentliche des Christentums vermittelt wird – über die erlebte Gemeinschaft und das hervorgebrachte Zeugnis des Glaubens. Das wirkt intensiver, lebendiger und überzeugender als bloße Lektüre eines religiösen Buches oder das Hören einer Predigt.

Über Ziel, Inhalt und Aufbau des Cursillo informieren die am Schriftenstand ausliegenden Flyer. Wer noch mehr wissen will möge sich an mich wenden als Mitglied des Cursillo-Leitungsteams der Erzdiözese Hamburg, das den Kurs vorbereitet und durchführt.

Pfarrer Oskar Rauchfuß

Monatslied Mai 2015: „Ein schöne Ros‘ im heil‘gen Land“ (GL 891)

Der Frühlingsmonat Mai hat immer wieder Menschen eingeladen, ihre Erfahrungen und Gefühle in dichterischer Form auszudrücken. Im kirchlichen Bereich hat das zu vielen Dichtungen geführt, die von der Gottesmutter Maria handeln; und schließlich ist der Monat ihr in besonderer Weise geweiht worden.

Viele nüchterne Menschen halten die Lieder, die Maria gewidmet sind, für zu gefühl-voll. Wenn man sich klarmacht, dass unsere Sprache nicht nur bestimmte Tatsachen mitteilen möchte, sondern auch die Fähigkeit hat, Gefühle auszudrücken – Staunen, Enttäuschung, Trauer, Glück, Erfahrung von Liebe – kann man zu diesen Liedern vielleicht eine Beziehung bekommen. Das ist ja wohl die größte Möglichkeit menschlichen Sprechens, dass es auch das Innere, Unsagbare ins Wort hebt.

Wenn wir äußere Sachverhalte mitteilen, beurteilen wir die Aussagen nach den Kategorien wahr oder falsch.

Wenn wir innere Vorgänge ins Wort setzen, reicht diese Einteilung nicht. In diesem Falle kann der Angesprochene die Aussage nicht als wahr oder falsch beurteilen. Aber er kann sich von ihr ansprechen lassen. Die Worte können in ihm ähnliche Erfahrungen anklingen lassen, sie können ihn vielleicht auf eine Ebene erheben, die ihm bisher verschlossen war. In der Dichtung geht es um solche Sprache.

Das Monatslied „Ein schöne Ros‘ im heil‘gen Land“ gehört zu Texten dieser Art. Überdies stammt es von einem Dichter der Barockzeit (Laurentius von Schnüffis), der sich deswegen anders ausdrückt, als wir es in unserer heutigen Zeit tun würden; und er benutzt Bilder, die nicht eindeutig sind, sondern offen für meditatives Bedenken. Wenn wir uns auf die Worte des Dichters einlassen, kann uns das Lied einen tieferen Zugang zur Gottesmutter Maria schenken. Es kann uns froh werden lassen über das, was Gott uns durch sie geschenkt hat. Wenn wir die Bilder in uns erklingen lassen, dann können wir von neuem staunen über Gottes große Taten.

Maria wird mit einer Blume verglichen; nicht mit irgendeiner, sondern mit einer Rose. Nicht nur die fromme Poesie, sondern auch die Malerei und die Musik wurden durch die Jahrhunderte nicht müde, solche Vergleiche zu finden. Eine Rose im Paradies – kann man sich Schöneres vorstellen?

Das Symbol der Rose ist ein altes Bild, das auch im Rosenkranz eine Rolle spielt. Maria selbst wird in der Lauretanischen Litanei als „rosa mystica“ (geheimnisvolle Rose) angerufen.

Das Lied hat nur drei Strophen; in ihnen wird in wunderschöner dichterischer Form ausgesagt, was die Glaubenslehre über Maria weiß.

Pfarrer Eberhard Laufköter

 

Bild: Maria
© Friedbert Simon

Freiwilliges soziales Jahr in Heilig Geist

Unsere Pfarrei bietet jungen Männern die Möglichkeit, ab September 2015 ein freiwilliges soziales Jahr zu absolvieren.

fsjlogo_m_traeger_2010_rgb_pfarrbriefservice.deDie Tätigkeiten sind: vormittags das Team der Kindergartens zu verstärken sowie die Mitarbeit bei Hausmeisterdiensten und Hilfe im Büro. Der FSJ-Dienstleistende wird über den Diözesan-Caritasverband Hildesheim (Junge Caritas) betreut und erhält ein monatliches Verpflegungsgeld (ca. 220,- €) sowie ein Taschengeld (200,- €) und bleibt kindergeldberechtigt.

Eine Unterkunft wird nicht gestellt.

Wer zwischen 18 und 27 Jahre alt ist, kommunikativ und teamfähig ist, ein freundliches offenes Auftreten hat und gern mit Menschen umgeht, kann sich unter Tel. 0 41 41 / 626 02 informieren oder bewerben.