Stabat mater von Karl Jenkins wird im Gottesdienst gesungen

Der Kirchenchor von Heilig Geist singt gemeinsam mit dem Chor der benachbarten Johannisgemeinde Auszüge aus dem Stabat mater von Karl Jenkins. Der zeitgenössische Komponist hat dem mittelalterlichen Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Jesus als zentralen Inhalt hat, eine moderne musikalische Form gegeben.

Die beiden Chöre bringen das Werk begleitet von zwei Saxophonistinnen, einer Bassistin und einem Klavier an zwei Fastensonntagen in den beiden Kirchen St. Johannis und Heilig Geist jeweils im Gottesdienst zum Klingen. Die Termine: 4. März, 10 Uhr in St. Johannis und 11. März, 11 Uhr in Heilig Geist

Jenkins komponierte das Werk in den Jahren 2006 und 2007. Das Stabat mater ist ein Gebet in 20 Strophen, das mit der Zeile „Stabat Mater dolorosa“ (Es stand die Mutter voller Schmerzen) beginnt. Ein Satz in Jenkins Werk ist das Ave verum, ein Chorsatz auf das Gebet Ave verum corpus. Dieser Satz wird ebenfalls aufgeführt.

Neues Chorprojekt gestartet: Stabat Mater von Karl Jenkins

Neues Jahr, neues Chorprojekt: Gemeinsam mit dem Chor der benachbarten Johannisgemeinde beginnt unser Kirchenchor in diesem Jahr die Proben für das Stabat Mater von Karl Jenkins. Einige Sätze aus diesem 2008 veröffentlichten Werk sollen voraussichtlich im Februar 2018 in mehreren Gottesdiensten erklingen.

Nach der Mass for Peace von Karl Jenkins, die 2014/2015 ebenfalls zusammen mit dem Johannischor und dem Ökumenischen Chor aus Hemmoor erklang, ist das Stabat Mater nun bereits das zweite Werk des englischen Komponisten, dem sich der Chor widmet.

Wer sich für diese zeitgenössische Chormusik interessiert und an dem Projekt mitwirken möchte, ist herzlich eingeladen, zur Chorprobe zu kommen – immer mittwochs um 20 Uhr in Heilig Geist.

Kirchenchor singt Bruckner-Messe für den Gründonnerstag

An diesem Gründonnerstag singt der Kirchenchor unserer Gemeinde die vierstimmige Choralmesse ohne Kyrie und Gloria für den Gründonnerstag von Anton Bruckner. Die Komposition erklingt in der Messe vom letzten Abendmahl, die um 19.30 Uhr in Heilig Geist gefeiert wird.

Bruckner schrieb diese Messe im Jahre 1844 wahrscheinlich in Kronstorf. Sie ist im „Kirchenstil“ geschrieben, einem einfachen a-capella-Satz. Der Chor singt aus dem Proprium des Tages das Graduale Christus factus est und das Offertorium Dextera Domini, aus dem Ordinarium das Sanctus und Benedictus sowie das Agnus Dei. Das unvollständige Credo von Bruckner entfällt, es ist in den heutigen liturgischen Büchern nicht mehr vorgesehen.

Einem alten liturgischen Brauch entsprechend schweigt die Orgel ab Gründonnerstag nach dem feierlichen Gloria. Danach setzt der Chorgesang ein, was diesem ersten Tag des Heiligen Triduums (Gründonnerstag, Karfreitag und Osternacht) eine besondere Feierlichkeit gibt. Der Kirchenchor singt auch am Karfreitag um 15 Uhr in der Karfreitagsliturgie, ebenfalls in Heilig Geist.