Erntedank in Heilig Geist

Am vergangenen Sonntag feierten unsere Gemeinde Heilig Geist und der Kindergarten St. Nikolaus das Erntedankfest, wegen der Herbstferien diesmal schon eine Woche früher. Das Fest begann mit der Heiligen Messe, für die auch in diesem Jahr die Eltern die Kirche reich geschmückt hatten. Hier einige Impressionen.

Erntedank: Brot und Weintrauben

Wer möchte da nicht zugreifen, schmecken und sich daran erfreuen? Die Fülle, mit der die Natur ihre Gaben darbietet, rührt uns Menschen nach wie vor nach wie vor an. Wer etwas von diesen Gaben entdeckt, der gerät fast von selbst ins Staunen und Schwärmen.

Wir begegnen dem Wunder des Lebens, voll Geschmack, Buntheit und Vielfalt. Leben: immer neu auf Entdeckungsreise gehen, um ins Staunen und Schwärmen zu geraten.

Das Staunen lässt die Freude und Dankbarkeit entstehen: Es ist toll, dass unser Leben so geschmackvoll ist! Und wer sensibel ist, dem stellt sich auch die Frage nach dem „Woher“ all des Guten. Das kann zum Nachdenken führen über die vielen Hände, durch die etwas gegangen ist, bevor es im Ladenregal und schließlich auf unserem Tisch landet.

Dahinter stehen Menschen, die durch ihr Tun und Arbeiten auf vielfältige Weise dazu beigetragen haben, dass wir es genießen können. Und dahinter steht auch das Geheimnis des Wachsens.

Wir Christen und Christinnen sind der Überzeugung, dass Wachstum und Gedeihen in der Natur an das Geheimnis Gottes heranführt. In der Messfeier kommt das im Gebet vor, dass diese Erde, die wir aus Gottes guten Händen empfangen haben, uns alles bereithält:

„Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit.“

„Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns den Wein, Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit.“

Sich freuen und danken: Gott nennen und die Menschen, die daran teilhatten, dass die Gaben auf unserem Tisch liegen.