Keiner soll alleine glauben

Der kommende Sonntag, 16. November, ist der Diaspora-Sonntag. An diesem Tag wird in allen katholischen Gottesdiensten für das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken gesammelt. Das Motto der Diaspora-Aktion 2014 lautet „Keiner soll alleine glauben – damit der Glaube reifen kann“.

Das folgende Video zeigt den typischen, gelben „BONI-Bus“ im Einsatz. Ohne Bulli geht nämlich hier in der Diaspora nicht viel. Die Busse bringen Menschen über die hiesigen großen Distanzen zusammen zu Orten der Begegnung: zu Gottesdiensten, Katechesen, Altennachmittagen und vielem mehr. So auch in unseren Gemeinden.

Und das Bonifatiuswerk stellt sie zur Verfügung.

Das Wunder des Teilens

Liebe Gemeinde,

vielleicht haben Sie am 12. Oktober bei Arte auch den Film gesehen zum 800. Geburtstag des hl. Ludwig, dem König und Heiligen in einer Person? Von ihm stammt die 1241 errichtete Saint-Chapelle in Paris, ein Juwel gotischer Baukunst. Hier wurde die eine Hälfte von dem Mantel aufbewahrt, dessen andere Hälfte der hl. Martin dem frierenden Bettler an den Stadttoren vor Amiens gab und mit der Christus bekleidet dem Heiligen im Traum erschien.

Dieser Mantel (lat. cappa) gehörte zum Kronschatz der fränkischen Könige und wurde auf ihren Reisen mitgeführt. Eigens damit beauftragte Geistliche hüteten das Mäntelchen in kleineren Räumlichkeiten, die als Kirchenraum genutzt wurden. „Kapellane“ hießen sie, und noch heute erinnert jeder kleinere Kirchraum als „Kapelle“ an dieses Teilungswunder.

Im neuen Gotteslob hat St. Martin nun unter der Liednummer 545 seinen Platz gefunden. Gewiss ist Ihnen der Heilige auch schon in der Darstellung im hintersten Glasfenster der Josefskirche aufgefallen. Der hl. Martin ist Patron Frankreichs und der Slowakei, der Stadt Mainz und des Eichsfeldes.

Dieses Jahr soll – im Rahmen des Bistumsjubiläums – das Martinsfest in St. Josef nicht nur mit den Hagener Jagdhornbläsern, sondern auch mit den Kindern und Eltern unseres Kindergartens begangen werden. Seien auch Sie dazu herzlich willkommen am 11. November!

Teilen – das tun täglich die Ehrenamtlichen von Diakonie und Caritas, die in der Wärmestube sich für Bedürftige aufreiben und auf diese Weise ein eindrucksvolles Beispiel der Nächstenliebe im Sinne von St. Martin geben. Und teilen sollten wir alle in diesen Tagen die Leidenschaft im Gebet um Frieden. Dazu sind Sie in der ökumenischen Friedensdekade vom 9.-19. Nov. jeweils um 18.00 Uhr in die St. Cosmae-Kirche eingeladen.

Gute Wünsche für den letzten Monat des Kirchenjahres
Ihr Seelsorger Matthias Kaleth

Allerseelen

In der heutigen Messe in Heilig Geist haben wir der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Jeder Name wurde genannt und für jeden der zum Vater Heimgerufenen ein Licht an der Osterkerze vor dem Altar entzündet.

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Allmächtiger Gott,
wir glauben und bekennen,
dass du deinen Sohn
als Ersten von den Toten auferweckt hast.
Stärke unsere Hoffnung,
dass du auch unsere Brüder und Schwestern
auferwecken wirst zum ewigen Leben.
Tagesgebet