Allerseelen

In der heutigen Messe in Heilig Geist haben wir der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Jeder Name wurde genannt und für jeden der zum Vater Heimgerufenen ein Licht an der Osterkerze vor dem Altar entzündet.

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Allmächtiger Gott,
wir glauben und bekennen,
dass du deinen Sohn
als Ersten von den Toten auferweckt hast.
Stärke unsere Hoffnung,
dass du auch unsere Brüder und Schwestern
auferwecken wirst zum ewigen Leben.
Tagesgebet

Lesenacht

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Am 14. November 2014 von 18-20 Uhr
in unserer Katholischen öffentlichen Bücherei
im Gemeindehaus der Heilig-Geist-Kirche.

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Herzliche Einladung an alle Kinder
im Alter von 5-12 Jahren.

In kuscheligen Ecken Geschichten hören und natürlich spannende Bücher ausleihen

Bitte über das Pfarrbüro hierzu anmelden! Telefon: 0 41 41/626 02

Monatslied Oktober: „Nun lob, mein Seel’, den Herren“ (GL 824)

Das Monatslied, das ich Ihnen heute vorstelle, hat eine bemerkenswerte Geschichte: Als zum Ende des Dreißigjährigen Krieges der Westfälische Friede in der Frühe des 25. Oktober 1648 von der Treppe des Rathauses in Osnabrück bekanntgegeben wurde, stimmte das auf dem Marktplatz versammelte Volk ein in den vom Turm der Marienkirche geblasenen Choral „Nun lob, mein Seel’, den Herren“. Damals war eine gewaltige Last von den Menschen gefallen. Die Verkündigung des Friedens wurde für sie zur Erfahrung der Nähe Gottes.

Unser Gesangbuch bietet nur die erste von vier Strophen und eine Doxologie, die von einem anderen Verfasser stammt. In schlichter Art möchte der Dichter deutlich machen, was es heißt, von der erbarmenden Liebe des heiligen Gottes umfangen zu sein. Das ist das Göttliche an Gott: dass er mit seinem Erbarmen die Brücke schlägt, wo der Mensch nur die Kluft sieht.

Wir Menschen heute erfahren zwar oft, dass Gott weit weg von uns ist, möchten aber nicht gern hören, dass das etwas mit unserer Sünde zu tun hat. Vielleicht denken wir dabei vor allem an moralisches Versagen, aber Sünde ist vor allem dieses Fernsein von Gott. Daraus erwachsen unsere Fehler. Der Glaube möchte uns in die Nähe zu Gott bringen. Wer diese Botschaft annimmt, weiß sich zum Lob und Dank Gottes gerufen.

Der Aussage des Textes entspricht der Wechsel zwischen halben und Viertelnoten. Er lässt einen an ein Wiegenlied erinnern: Im Schoß Gottes ist uns Geborgenheit geschenkt.

Eberhard Laufköter

Es wird Zeit dafür…

Einladung zum Gebet für die geistliche Erneuerung unserer Gemeinde

Es bleibt uns Christen nicht verborgen, dass wir weniger werden, was Zahl, Geld und Einfluss angeht. Was oft weniger beachtet wird, ist der Verlust geistiger und geistlicher Kraft und Lebendigkeit, der dahinter steht (analog zur Krise unserer Kultur): Glaube macht keine Freude, wir wagen es nicht, ihn nach außen zu verkünden.

Papst Franziskus kennt das und fordert deshalb in der Enzyklika „Die Freude des Evangeliums“ dazu auf, sich dem Wirken des Heiligen Geistes zu öffnen und den kontemplativen Geist wiederzuerlangen, d. h. den „inneren Raum pflegen“, der all unseren Tätigkeiten einen christlichen Sinn verleiht: Christi Liebe betrachten, Gespräch mit dem Herrn, betende Begegnung mit dem Wort Gottes, Zeiten der Anbetung.

Deshalb die Einladung zur Gründung eines Gebetskreises in jeder unserer Gemeinden! Für diejenigen von Ihnen, die überlegen, ob sie mitmachen wollen, würde dies bedeuten:
– ein tägliches Gebet für die Gemeinde und
– ein monatliches Treffen in der Kirche zur Anbetung und zum geistlichen Gespräch.

Die Mindestzahl der Teilnehmer eines solchen Kreises orientiert sich an Mt 18,19: „Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.“ und Mt 18,20: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…“

Der Termin für das erste Treffen ist der 17. Oktober um 20.00 Uhr in Heilig Geist. Dann entscheiden die Anwesenden über die Termine der weiteren monatlichen Treffen.

Für Rückfragen stehen Renate Vornholt und Oskar Rauchfuß zur Verfügung. Anmeldungen auch im Pfarrbüro möglich.

Oskar Rauchfuß