Bunter Nachmittag

Viele haben es bereits festgestellt: unsere Nachbarschaft ist mit den Flüchtlingsnotunterkünften in der Fröbelschule und der BBS bunter geworden. Ein Anlass für alle, die die Chance wahrnehmen möchten, einander kennen zu lernen und ein wenig unserem Miteinander ein Gesicht zu geben. Somit eine herzliche Einladung an alle, die Lust und Zeit – und auch den Mut haben, sich auf einander einzulassen:

Bunter Nachmittag der Begegnung

„Lasst uns froh und munter sein…. “

Unter diesem Motto wollen wir zwei Stunden den Alltag vergessen und einander begegnen und sehen, voneinander hören und erzählen, miteinander teilen und leben.

Sonntag 06.12.15   15:00 – 17:00 Uhr

Gemeindehaus Timm-Kröger-Straße

Geistlicher Übungsweg zum Advent

Liebe Gemeinde,

was kann uns helfen, das Weihnachtsfest 2015 in christlichem Geist statt in Stress und Hektik zu feiern?

Es ist weit verbreitet und gut begründet, über Stress und Hektik zu klagen, die bei uns die Adventszeit (neuerdings Vorweihnachts-zeit) beherrschen. Wir fühlen uns selbst nicht wohl, wenn wir statt Stille und Besinnlichkeit – wie sie uns die Natur vorlebt – dauernd planen und agieren, um Aufgaben und Termine hinter uns zu bringen, damit das Fest (als „event“ konzipiert) auch gelingt: je höher die Erwartung, desto größer der Stress. Wir tun dies, weil wir keine Alternative sehen, wie wir die Zeit anders gestalten können.

Hier ist ein erster Schritt der Umkehr not-wendig, um den christ-lichen Geist, der in der Adventszeit steckt, neu zu entdecken und in unser Leben und unsere Umwelt hineinzutragen – nämlich uns Zeit zu nehmen für Stille, Sammlung und Gebet und so dem Zeitgeist/Mainstream entgegenzutreten.

Ich lade deshalb ein zu einem „Geistlichen Übungsweg zum Advent“, um wieder neu zu bedenken, was die Menschwerdung Gottes, die wir zu Weihnachten feiern, für unser Leben bedeutet.

Ein weiterer Gewinn dieses Weges wäre eine stärkere Intensität unseres Gebetslebens (die uns nur guttun kann) und ein Wachs-tum in der Fähigkeit, über unseren Glauben zu sprechen (sehr hilfreich im Gespräch mit Kindern, Freunden, Nachbarn).

Vom 1. – 15. November liegen daher in allen 4 Kirchen Listen zum Anmelden aus, auch nötig für die Bestellung der Bücher.

Kosten: 3,- €.

Dazu kommen vier Daten für ein erstes Info-Treffen zwecks Fest-legung der Termine für die wöchentlichen Treffen, die immer nach der Hl. Messe stattfinden werden.

St. Josef:     Sa., 14. Nov.,         Heilig Geist:   So., 15. Nov.

St. Michael: Sa., 28. Nov.,         St. Ansgar:     So., 29. Nov.

Möchte Gott uns dabei helfen, in der diesjährigen Vorbereitung auf Weihnachten einen Weg „in die Tiefe“ zu finden.

Pfarrer Oskar Rauchfuß

Monatslied November 2015 – Gotteslob Nr. 435 „Herr, ich bin Dein Eigentum“

Kann ein Mensch Eigentum eines anderen sein? Niemand wird heute noch davon sprechen, dass die Frau, der Mann oder die Kinder einer Familie sein Eigentum seien. In früheren Zeiten hat man so gedacht.

Wenn das Lied sagt: „Herr, ich bin Dein Eigentum“, ist das aber keine überholte Sicht. Kein Mensch kann Eigentum eines anderen Menschen sein. Aber bei Gott ist das anders. Wir sind Sein Werk, Er ist unser Schöpfer, insofern gehören wir Ihm. Aber Er ist kein Despot, Er hält uns nicht fest, führt uns nicht wie ein Schauspieler eine Marionette an Fäden, die uns die Freiheit nehmen. Im Gegenteil, Er lässt uns gehen. Aber Er stellt uns vor Augen, was gut für uns ist. Als Israel im verheißenen Land angekommen ist, wird das Volk von Josua gefragt, ob es in Zukunft dem Herrn gehören wolle. Und sie antworten: „Das sei uns fern, dass wir den Herrn verlassen und anderen Göttern dienen.“ (Jos 24,       15-16) Auch für uns ist es wichtig, dass wir uns immer wieder neu für Gott entscheiden, für den Gott, der uns das Leben schenkt und uns führt. Christus sagt: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20) Er möchte, dass wir durch alle Schwie-rigkeiten hindurch zum ewigen Ziel gelangen.

Die zweite Strophe verstärkt das, was in der ersten ausgeführt wurde: Wir dürfen uns auf Gottes Treue verlassen. Er hat uns in Seine Hand geschrieben (Jes. 49,16), Seine Liebe hört nie auf.

  1. Strophe: Die Berufung Abrahams beginnt damit, dass Gott ihn herausruft und in die Fremde führt. Und so gehört das Fremdsein zur Grundbefindlichkeit unseres Glaubens. Auch unserer Herr Jesus Christus sagt von sich, dass der Menschensohn keine Stätte hat, wohin Er Sein Haupt legen kann. Und schon am Anfang des Johannesevangeliums heißt es, dass der ewige Gottessohn auf Erden „gezeltet“ hat (so die wörtlich Übersetzung). Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Heimat nicht diese Welt ist, sondern der Himmel Gottes. Der Apostel Paulus sagt: „Euer Wandel sei im Himmel.“ (Phil. 3,20) In der Heimatlosigkeit der Welt darf ich aber schon jetzt ganz bei Gott sein.
  2. Strophe: Wir bedürfen der Wachsamkeit, um richtig in dieser Welt leben zu können. In vielen Gleichnissen spricht Jesus deswegen davon, und im Abendgebet der Komplet heißt es deswegen: „Seid nüchtern und wachsam!“ (1 Petr. 5, 8) Es gilt, das Gnadenlicht der Taufe zu bewahren und durch das Leben Christus nachzufolgen und am Ende Ihm zu begegnen, in der ewigen Herrlichkeit, für die wir geschaffen sind.

Die Melodie in D-Dur setzt auf der Terz ein und führt über die Oktave hin zum Grundton, wodurch sich eine erste Zäsur ergibt. Dieser Teil der Melodie erklingt zweimal. Dann verläuft die Melodie in die dominante Tonart (A-Dur) und unterstreicht so in besonderer Weise die Aussage des Textes. In allen Strophen liegt auch tatsächlich an dieser Stelle der Melodie der Schwerpunkt der Worte der Dichter. Auch wenn die einzelnen Strophen zu verschiedenen Zeiten verfasst worden sind, passen sie doch im Text gut zusammen. Man käme wohl nicht auf mehrere Verfasser, wenn das Gesangbuch nicht die Quellen angegeben hätte.

                                                                                    Pfarrer Eberhard Laufköter

Ökumenische Friedensandachten 2015: „Grenzerfahrung“

Das UN-Friedenshilfswerk hat 2014 über 46 Mio. Menschen auf der Flucht registriert. In unserem Land haben viele Menschen im letzten Weltkrieg dieses Schicksal am eigenen Leib erfahren: das vertraute Zuhause zu verlassen und in der Fremde mühsam neu aufzubauen.

In diesem Jahr werden wir uns in der Friedensdekade vom 8. – 18. November täglich um 18.00 Uhr (mit Ausnahme von Sonntag, 15. November,) in der Wilhadi-Kirche treffen, um für die Flüchtenden und für die aufnehmenden Länder zu beten und zu singen.

Wir – das sind Mitglieder der verschiedenen Kirchengemeinden, die im Rahmen der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) zu der auch unsere Heilig-Geist-Gemeinde gehört, die einzelnen Andachten vorbereiten und als Abschluss den Gottesdienst am Buß- und Bettag (18.11.) in St. Wilhadi gemeinsam gestalten.
Stärken wir uns und andere durch die Teilnahme am diesjährigen Friedensgebet!

Marianne Neubüser

Termine im November

Workshop für Liturgische Dienste

Für Kommunionhelfer, Lektoren und Leiter von Wort-Gottes-Feiern, die schon länger im Dienst sind, wird am 14. November in St. Petrus, Buchholz eine Fortbildung angeboten in der Zeit von 9.00 – 14.-00 Uhr.

Informationen liegen in den Sakristeien aus.
Anmeldungen bitte über die Pfarrbüros.

Frauenfrühstück

Zu einem Vormittag unter dem Thema: „Spiritualität im Alltag“ sind interes-sierte Frauen am 21. November von 9.00 – 12.00 Uhr in das Gemeindehaus Guter Hirt, Winser Baum 2, Winsen/Luhe eingeladen.

Weitere Informationen auf den ausliegenden Flyern.
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 15. Nov. an; Kosten: 6,- €.

Anmeldungen über: Renate Vornholt, Tel. 04141/411633 oder
Gemeindereferentin@heilig-geist-stade.de

Israel-Thementag

Das Frauenwerk der Ev.-luth. Landeskirche Hannover im Sprengel Stade lädt am 28. November interessierte Frauen und Männer aller Konfessionen zu einem Israel-Thementag in das Gemeindehaus der Heilig-Geist-Gemeinde ein. Der Ablauf sieht folgendermaßen aus:

10.00 – 14.00 Uhr: Der ev. Theologe Maik Krüger berichtet „Vom Alltag in Jerusalem und den
Stolpersteinen auf dem Weg zum Frieden“

ab 14.30 Uhr: Offenes Singen mit dem Projektchor „Herztöne“ und meditativer Tanz mit Susanne Decker-Michalek

ab 16.00 Uhr: „Wir messen mit knospenden Zweigen die Zeit“ – liturgische Sonntagsbegrüßung zum 1. Advent in der Kirche

Anmeldungen bitte bis zum 23. November an:

Frau Decker-Michalek,
decker-michalek@kirchliche-dienste.de, oder Tel. 04141/63069