Monatslied Oktober 2015: Gotteslob Nr. 785 „Heilger Geist, o Tröster mein“

„Niemand kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet.“, schreibt Paulus in seinem ersten Korintherbrief      (12,3). Unser Bekenntnis zu Jesus Christus beruht also nicht nur auf Erwägungen des Verstandes. Wenn Gottes Geist uns nicht bewegt, finden wir nicht zu lebendigem Glauben. Daran erinnert uns Jahr für Jahr die Feier des Pfingstfestes. Aber wir sollten immer wieder den Geist Gottes bitten, dass Er uns ergreift. Deswegen ist für diesen Monat ein Lied zum Heiligen Geist ausgesucht, das uns noch unbekannt ist. Es stammt von Heinrich Bone, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts viele geistliche Lieder gedichtet und zusammengestellt hat, die Melodie kommt aus Münster aus dem Jahr 1866.

Der Heilige Geist wird von Jesus „Tröster“ genannt (Joh 14 – 16). Dieser Titel tritt uns in jeder Strophe des Liedes entgegen. Damit wird die Bitte verbunden, dass wir Seine Gaben geschenkt bekommen mögen.

Die zweite Hälfte jeder Strophe bittet um eine der „sieben Gaben des Heiligen Geistes“, und spricht davon, wie sie sich in unserem Leben auswirkt. An dieser Stelle hat das Lied seinen musikalischen Höhepunkt. Das Ende jeder Strophe nennt die Freude, die Gottes Geist durch Seine Gaben in uns wachsen lässt.

Auffallend in unserem Lied sind die meist von oben herabfallenden Melodieabschnitte; darin drückt sich aus, dass die Gaben von Gott auf uns niederkommen.

Das Wort „Tröster“ in der ersten Zeile steht in einer Spannung zum Grundton (eine Sext), sie drückt behutsam die Sehnsucht aus nach diesem Gottesgeschenk. Der große melodische Ausdruck wird erreicht durch die Verteilung der hohen und tiefen Grundtöne. Der musikalische Höhepunkt ist die Nennung der erbetenen Gaben.

Der innere Zusammenhang des Textes verlangt, dass die beiden Strophenhälften ohne lange Atempausen gesungen werden. Damit wird erreicht, dass die Textwiederholungen von Strophe zu Strophe nicht so sehr im Vordergrund stehen, sondern eher die Anrufung in der zweiten Liedhälfte.

                                                                              

Eberhard Laufköter

Workshop für Liturgische Dienste

Für Kommunionhelfer, Lektoren und Leiter von Wort-Gottes-Feiern, die schon länger im Dienst sind, wird am 14. November in St. Petrus, Buchholz eine Fortbildung angeboten.

In der Zeit von 9.00 – 14.00 Uhr geht es um die Themenschwerpunkte:

Der Kirchliche Jahreskreis und seine Liturgie
Einführung in das Lesejahr C
Praktische Hilfen und Informationen für die liturgische Arbeit vor Ort
Erfahrungen, Fragen, Wünsche

Anmeldungen bitte über die Pfarrbüros.

„Es ist nichts groß als das Wahre“

Liebe Gemeinde und Gäste,

„Es ist nichts groß als das Wahre“, so wird Goethe gerne zitiert. Ein gelungener Schnappschuss der Thüringenreise von St. Michael hält die Begegnung auf der Bank fest. Eine willkommene Möglichkeit, Pfarrer Rauchfuß damit zu seinem 40-jährigen Priesterjubiläum am Allerheiligentag zu gratulieren. Ein gutes Viertel dieser Zeit ist er voller Dynamik „fit wie ein Turnschuh“ zusammen mit Pfarrer Laufköter in der Seelsorge unterwegs.Pfarrer Rauchfuß

In unzähligen Glaubenskursen, in der Gemeinschaft mit der Cursillo- und der Fokolarbewegung hat er in vielen kleinen Gemeinschaften die Wahrheit, die uns in Jesus Christus geschenkt ist, entfaltet und konkret werden lassen. Dabei überrascht er immer wieder durch profunde historische Kenntnisse und Zusammenhänge. All dies soll gefeiert und begossen werden beim Empfang am Allerheiligenfest nach der 10-Uhr-Messfeier in Heilig Geist.

Ein buntes Bild zum Erntedank gestaltet auch in diesem Jahr wieder unser St. Nikolaus-Kindergarten. Zum Teilen lädt ebenso das ökumenische Suppen-essen ein. Nachdem die Baptisten am 20. September den Anfang gemacht haben, folgt unsere Gemeinde am 25. Oktober und die Johannisgemeinde am 8. November. In Heilig Geist und St. Josef wird eine Liste ausliegen, in die sich alle eintragen können, die bereit sind, eine Suppe zum 25.10. zu „liefern“.

Bedrückend ist das Elend so vieler Flüchtlinge, aber auch ermutigend die Bereitschaft vieler Menschen in Europa zu teilen. 60 Mio. sind laut UNO- Flüchtlingshilfe auf der Flucht. Im Leitartikel der „Stimmen der Zeit“ schreibt dazu Norbert Reck: „Was wir heute erleben, ist in der Tat ein Menetekel. Die (immer noch wenigen) Flüchtlinge, die zu uns ins Land kommen, und die vielen Millionen, die weiterhin überall auf dem Erdball unterwegs sind, künden davon, dass die Tage des gegenwärtigen Umgangs mit der Erde gezählt sind. Die Armen der Welt tragen ihr Elend dorthin, von wo es ursprünglich ausging: in die Länder, die für ihr eigenes Wohlleben die Erde plündern; in die Länder, die jahrzehntelang Despoten unterstützt haben, um an deren Rohstoffe zu kommen, was zu-nehmend Krieg und Zerstörung hinterlässt; in die Länder, die um des Wachstums willen Erdatmosphäre, Klima, Wasservorräte zu zerstören bereit sind.“

Viele dieser Fragen berührt auch die Enzyklika „Laudato si’“. Eine erste Möglichkeit zum Austausch soll es am Erntedanksonntag nach dem Gottesdienst geben. Das Erntedankfest ermutigt zum Miteinande rteilen und Miteinander arbeiten, d. h. zu Qualitäten, die laut Reck „in unserer Kultur und allen hier vertretenen Religionen älter und viel tiefer verwurzelt sind als Konsumegoismus“.

Gute Wünsche übermittelt Ihnen

Ihr Seelsorger

Matthias Kaleth

Wir brauchen Mitspieler für das Martinsspiel!

Für das Martinsspiel in St. Wilhadi am Freitag,

den 6. November 20115 brauchen wir viele Mitspieler!!

 

Probentermine:

Dienstag    6. Oktober    um 16 Uhr im Gemeindehaus Heilig Geist

Dienstag  13. Oktober     um 16 Uhr im Gemeindehaus Heilig Geist

Dienstag   3. November    um 16 Uhr im Gemeindehaus Heilig Geist

Donnerstag 5. November   – Generalprobe –  um 16 Uhr in der Kirche St. Wilhadi                                     

                                                                

Wenn Du Zeit und Lust zum Mitmachen hast, dann melde Dich doch einfach im Pfarrbüro (Tel.62602) oder bei Gabi Schreck (Tel.788877) oder Du kommst einfach zur ersten Probe!

 Wenn Du an einem Termin nicht kannst, grundsätzlich aber mitmachen möchtest, melde Dich auch!

Wir freuen uns auf Dich!

Das Martinsspiel-Team

 

Foto:  pfarrbriefservice/ Factum/ADP

Angebot für Familien – Piñatas basteln

Wir gestalten Pinatas – Eltern und Kinder

am 11. Oktober und 1. November 2015

um 15 Uhr im Gemeindehaus Heilig Geist

Die Piñatas [piˈɲata] sind bunt gestaltete Figuren, heutzutage aus Pappmaché, früher aus mit Krepp-Papier umwickelten Tontöpfen, die bei Kindergeburtstagsfeiern mit Süßigkeiten, traditionell jedoch mit Früchten(Mandarinen, Zuckerrohren, Guaven, Erdnüssen) gefüllt sind.

Ähnlich wie bei dem Spiel „Topfschlagen“ schlagen Kinder, deren Augen verbunden sind, abwechselnd mit einem Stock, dem Pinatabuster, auf die Piñata ein, bis sie zerbricht und es Überraschungen regnet. Die Piñata hängt dabei meist an einem Seil über den Kindern und ist nur mit dem Stock erreichbar. Eine weitere Variante ist, die Pinata so anzubringen, dass sie sich hoch und herunter ziehen lässt, um es noch spannender und lustiger zu gestalten. Jeweils einem Kind werden die Augen verbunden, und es versucht, mit dem Pinatastock die Piñata zu treffen und sie dabei zu zerbrechen. Zerbricht die Piñata, dürfen alle Kinder so viel aufheben, wie sie erwischen können.