Kirche entdecken in der Dunkelheit

Herzliche Einladung an alle Familien unserer Gemeinde

Wann: 24. Januar um 16.30 Uhr
Wo: vor der Kirche Heilig Geist

Alle Kinder sind eingeladen eine Taschenlampe dabei zu haben. Das gemeinsame Abendessen soll in Form eines „Mitbringbuffet“ gestaltet werden. Bitte bringen Sie eine Kleinigkeit mit.

Anmeldungen werden bis zum 17. Januar 2016 über das Pfarrbüro erbeten.

Ökumenische Veranstaltungen 2016

Im nächsten Jahr wird es wieder eine Reihe ökumenischer Veranstaltungen in Stade geben:

Die Allianzgebetswoche (10.-17.1.2016) trägt den Titel:

„Willkommen zu Hause“. Der Abschlussgottesdienst wird am  18. Januar um 16.00 Uhr in der Freien Ev. Gemeinde, Sachsenstraße gefeiert werden.

Die ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) trifft sich in Stade drei- bis viermal zu einer Sitzung. Die Treffen finden reihum bei den Mitgliedskirchen statt. In der nächsten Sitzung am 26. Januar um 18.00 Uhr ist unsere Gemeinde Heilig Geist Gastgeber.

Die Ökumenische Bibelwoche werden wir wieder in der ersten Februarwoche in den verschiedenen Stader Gemeinden begehen. Diesmal werden sich auch die Stader Innenstadtgemeinden (St. Wilhadi + St. Cosmae) und die Markus-gemeinde beteiligen.

Unter dem Thema „Augen auf und durch“ geht es in der Bibelwoche um Texte aus dem Buch Sacharja.

So sieht der Ablauf der Woche aus:

Heilig Geist                       (Mo. 1.2.)     Timm-Kröger-Str. 16

Johannis                           (Di. 2.2.)     Sandersweg 69

Baptisten                           (Mi. 3.2.)     Jahnstr. 7

St. Cosmae                      (Do. 4.2.)     Seitenkapelle

Markus                               (Fr. 5.2.)       Lerchenweg 10

Die fünf Abende beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Aschermittwoch

Am Aschermittwoch (10. Februar) feiern wir wieder einen   ökumenischen Gottesdienst, in diesem Jahr in der Heilig-Geist-Kirche. Anschließend laden wir herzlich ein zu einer Begegnung im Pfarrsaal.

        

40-jähriges Priesterjubiläum von Pfr. Rauchfuß

Liebe Gemeindemitglieder und Gäste,

für mich und die Teilnehmer an der Festmesse am 1. November in Heilig Geist, für den anschließenden Empfang im Gemeindesaal und für das Festessen unter der St. Josefskirche sowie für die Dank-andacht in St. Josef gilt:

Alles war äußerst gelungen, atmete die Atmosphäre von guter Gemeinschaft, Freude und Dankbarkeit; es war ein lichterfüllter Tag, der mich als Jubilar froh gemacht und mir für die kommenden Jahre Trost und Zuversicht verliehen hat.

An dieser Stelle möchte ich allen, die daran mitgewirkt haben, ein herzliches Wort des Dankes sagen: für die festliche Gestaltung des Gottesdienstes – v. a. dem Chor und den Mitgliedern des Leitungs-teams – ferner allen, die den Empfang vorbereitet haben durch die dekorative Ausschmückung des Pfarrheims und das Angebot von Sekt, Saft und Knabbereien; schließlich allen, die die Räume unter St. Josef in eine Festtafel für ca. 90 Personen umgewandelt haben. Dank auch denen, die die Verhandlungen mit dem Catering-Service geführt haben, die den Gästen mit Rat und Tat zur Seite standen und die Bewirtung mit den Getränken in die Hand nahmen. Vor allem herzlichen Dank denen, die hinterher alles wieder aufgeräumt haben.

Erwähnen möchte ich nicht zuletzt die zahllosen Glückwünsche, Karten, Briefe und Geschenke, besonders die Geldspenden (1500,- € in der Sammelbüchse und zehn bis zwanzig Überweisungen direkt an die Hilfswerke für Menschen in Not). Dafür mein besonderer Dank!

Ich hoffe und freue mich darauf, mit Gottes Hilfe noch längere Zeit im geistlichen Dienst für die Menschen unserer Gemeinde (durch Predigt, Glaubensgespräche und Besuche) tätig sein zu können.

Herzlich,

                                                               Ihr Oskar Rauchfuß

Monatslied Dezember 2015 – Gotteslob Nr. 745 „Messias, Jesus, einziger Sohn“

In vielen Liedern besingen wir das Geheimnis von Weihnachten. Die Dichter und Komponisten konnten sich nicht genug tun, auf Jesus in der Krippe zu schauen. Bis heute lassen sich viele Menschen vom Kind in der Krippe ergreifen, auch wenn ihre Bindung zur Kirche nicht mehr sehr lebendig ist. Aber oft bleibt der Blick allzu sehr an der Oberfläche hängen: an dem Kind, das unter widrigen Umständen in die Welt eintritt. Dass das Kind in der Krippe der Sohn des ewigen Gottes ist, tritt leicht in den Hintergrund. Das Monatslied „Messias, Jesus, einziger Sohn“ ergänzt diese gewohnte Sicht.

In der ersten Strophe wird Jesus angeredet als Messias und einziger Sohn des Vaters. Messias ist der Gesalbte, der von den Propheten des alten Bundes verkündet und von den Glaubenden erwartet wurde. Das Wort Messias heißt in griechischer Sprache „Christus“, das ist für uns der geläufige Hoheitstitel für Jesus. Wenn Jesus auch in Niedrigkeit in die Welt eintritt, ist Er doch der König auf dem ewigen Thron. Zur Zeit Jesu wurde der Begriff Messias ganz unterschiedlich verstanden. Deshalb hat Jesus diesen Titel erst für sich beansprucht, als Er erniedrigt vor Pilatus steht. Sein Königtum ist Dienst und Hingabe.

Strophe 2: Der Name Jesus bedeutet in deutscher Übersetzung „Gott rettet“. Diesen Namen macht der Engel Gabriel bekannt, als er Maria die Botschaft bringt, Mutter des Erlösers zu werden: „Er wird Jesus heißen.“ An diesem Namen scheiden sich die Geister: Der Himmel schweigt in Anbetung .   Der Teufel aber will nichts von Ihm wissen. Die gefallenen Engel, die ihre Größe sich nicht von Gott schenken lassen und von Ihm unabhängig sein wollen, erkennen, dass durch Jesus ihr Ende gekommen ist. Sie sind darauf aus, die Menschen in ihre Gefolgschaft hineinzuziehen. Weil sie sich der Liebe Gottes verschlossen haben, versetzt sie der Name Jesus in Schrecken. Aber durch Jesus, der vom Tod auferstanden ist, wird auch unser Tod besiegt. In ihm hat das Leben gesiegt.

Strophe 3: Im Christushymnus, den Paulus in seinem Brief an die Philipper (2, 6 -11) überliefert, heißt es: „Gott hat ihn über alle erhöht und Ihm den Namen verliehen, der größer ist alle Namen.“ Diese Worte greift der Dichter in der letzten Strophe auf. Wir dürfen Zuversicht haben im Leben und im Tod. Wir sind nicht zum Tod bestimmt, sondern zum ewigen Leben bei Gott.

Die Strophen des Liedes stammen von unterschiedlichen Verfassern aus verschiedenen Zeiten. Dennoch bieten sie einen inneren Zusammenhang.

Zur Melodie: Das Lied steht in D- Dur und bewegt sich im geraden Takt. Nach der Melodiewiederholung der ersten beiden Verse wechselt der fünfte Vers in die Dominante, und entspricht damit auch dem Schwerpunkt des Textes. Danach kehrt die Melodie wieder in die Ursprungstonart zurück.

Verwendet werden kann das Lied nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern auch zu vielen anderen Gelegenheiten, bei denen es darum geht, den Namen Jesu zu ehren.

Pfarrer Eberhard Laufköter