Weihnachten wartet nicht, aber erwartet dich…

Ja doch – es ist schon wieder in Sicht: Weihnachten … und damit rückt auch das Krippenspiel in unserer Gemeinde näher. Wir wollen die weihnachtliche Botschaft in eine besondere Form kleiden.

Junge Schauspieler, aufgepasst! Alle Kinder im Alter von 5 Jahren sind wieder eingeladen, beim Krippenspiel an Heiligabend mitzumachen. Die Rollenverteilung findet am ersten Treffen statt. Gemeinsam überlegen wir, wer für welche Rolle am besten geeignet sein könnte.

Geprobt wird

am 5. Dezember von 15.00 Uhr – 16.30 Uhr
am 13. Dezember von 10.00 Uhr – 12.00 Uhr
am 19. Dezember von 15.00 Uhr – 16.30 Uhr
am 22. Dezember von 10.00 Uhr – 12.00 Uhr

Heiligabend 16.00 Uhr Krippenfeier

Über Unterstützung von Vätern und Müttern bei Organisation und Proben zum Krippenspiel freuen wir uns!

Renate Vornholt und Hiltrud Gold

Wer als Krippenspieler mitmachen möchte, melde sich bitte bei Renate Vornholt, Telefon 0 41 41/41 16 33, Gemeindereferentin@Heilig-Geist-Stade.de

Monatslied November 2014: „Gott gab uns Atem, damit wir leben“ (Gotteslob Nr. 468)

Zum Evangelischen Kirchentag in Hannover 1983, der unter dem Motto stand „Umkehr zum Leben“, wurde dieses Lied geschrieben. Viele Komponisten vertonten den Text von Eckart Bücken. Die Fassung, die unser Gotteslob bietet, schuf Fritz Baltruweit. Sie wurde auch in das neue evangelische Gesangbuch aufgenommen.

Dem Text ist ein festes Satzbaumuster zugrunde gelegt, in dem bestimmte Wörter („Gott gab uns“ – „damit wir“) gleich bleiben, während die übrigen verschieden sind. Von den vier Versen einer Strophe werden Vers 3 und 4 als Vers 5 und 6 wiederholt.
Gott ist der Schöpfer der Welt. Auch wir Menschen verdanken ihm unser Dasein. Der Satz der Bibel „Macht euch die Erde untertan!“, kann falsch verstanden werden, als ob wir mit der Welt nach unserem Gutdünken umgehen dürften. Damit dieses Missverständnis gar nicht erst auftritt, sagt der Verfasser deutlich „Gott will nicht diese Erde zerstören“. In der dritten Strophe klingt an, dass der Mensch als Bild Gottes durch sein Handeln die Liebe Gottes zur Schöpfung widerspiegeln soll.

Die lyrisch ruhig atmende Melodie des Liedes lebt von der Veränderung der Folge Viertel und zwei Achtel. Das erste Mal geschieht das in der zweiten Zeile mit ihrer Vierteltriole (d.h. drei Noten haben den Wert von zwei Vierteln). Ein zweites Mal werden überraschend Achtelpausen auf der Zählzeit „eins“ eingesetzt. Das dritte sind die Synkopen (die Bindung einer schweren an die vorausgehende leichte Taktzeit) an den Zeilenenden. Auf diese Besonderheit müsste beim Singen besonders geachtet werden.
Das Lied lässt sich vielfach singen. Es kann uns immer wieder daran erinnern, dass wir nicht „die Herren des Lebens“ sind, sondern dass Gott uns die Welt anvertraut hat, dass wir gut mit ihr umgehen.

Eberhard Laufköter

Keiner soll alleine glauben

Der kommende Sonntag, 16. November, ist der Diaspora-Sonntag. An diesem Tag wird in allen katholischen Gottesdiensten für das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken gesammelt. Das Motto der Diaspora-Aktion 2014 lautet „Keiner soll alleine glauben – damit der Glaube reifen kann“.

Das folgende Video zeigt den typischen, gelben „BONI-Bus“ im Einsatz. Ohne Bulli geht nämlich hier in der Diaspora nicht viel. Die Busse bringen Menschen über die hiesigen großen Distanzen zusammen zu Orten der Begegnung: zu Gottesdiensten, Katechesen, Altennachmittagen und vielem mehr. So auch in unseren Gemeinden.

Und das Bonifatiuswerk stellt sie zur Verfügung.

Das Wunder des Teilens

Liebe Gemeinde,

vielleicht haben Sie am 12. Oktober bei Arte auch den Film gesehen zum 800. Geburtstag des hl. Ludwig, dem König und Heiligen in einer Person? Von ihm stammt die 1241 errichtete Saint-Chapelle in Paris, ein Juwel gotischer Baukunst. Hier wurde die eine Hälfte von dem Mantel aufbewahrt, dessen andere Hälfte der hl. Martin dem frierenden Bettler an den Stadttoren vor Amiens gab und mit der Christus bekleidet dem Heiligen im Traum erschien.

Dieser Mantel (lat. cappa) gehörte zum Kronschatz der fränkischen Könige und wurde auf ihren Reisen mitgeführt. Eigens damit beauftragte Geistliche hüteten das Mäntelchen in kleineren Räumlichkeiten, die als Kirchenraum genutzt wurden. „Kapellane“ hießen sie, und noch heute erinnert jeder kleinere Kirchraum als „Kapelle“ an dieses Teilungswunder.

Im neuen Gotteslob hat St. Martin nun unter der Liednummer 545 seinen Platz gefunden. Gewiss ist Ihnen der Heilige auch schon in der Darstellung im hintersten Glasfenster der Josefskirche aufgefallen. Der hl. Martin ist Patron Frankreichs und der Slowakei, der Stadt Mainz und des Eichsfeldes.

Dieses Jahr soll – im Rahmen des Bistumsjubiläums – das Martinsfest in St. Josef nicht nur mit den Hagener Jagdhornbläsern, sondern auch mit den Kindern und Eltern unseres Kindergartens begangen werden. Seien auch Sie dazu herzlich willkommen am 11. November!

Teilen – das tun täglich die Ehrenamtlichen von Diakonie und Caritas, die in der Wärmestube sich für Bedürftige aufreiben und auf diese Weise ein eindrucksvolles Beispiel der Nächstenliebe im Sinne von St. Martin geben. Und teilen sollten wir alle in diesen Tagen die Leidenschaft im Gebet um Frieden. Dazu sind Sie in der ökumenischen Friedensdekade vom 9.-19. Nov. jeweils um 18.00 Uhr in die St. Cosmae-Kirche eingeladen.

Gute Wünsche für den letzten Monat des Kirchenjahres
Ihr Seelsorger Matthias Kaleth

Allerseelen

In der heutigen Messe in Heilig Geist haben wir der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Jeder Name wurde genannt und für jeden der zum Vater Heimgerufenen ein Licht an der Osterkerze vor dem Altar entzündet.

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Allmächtiger Gott,
wir glauben und bekennen,
dass du deinen Sohn
als Ersten von den Toten auferweckt hast.
Stärke unsere Hoffnung,
dass du auch unsere Brüder und Schwestern
auferwecken wirst zum ewigen Leben.
Tagesgebet

Lesenacht

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Am 14. November 2014 von 18-20 Uhr
in unserer Katholischen öffentlichen Bücherei
im Gemeindehaus der Heilig-Geist-Kirche.

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Herzliche Einladung an alle Kinder
im Alter von 5-12 Jahren.

In kuscheligen Ecken Geschichten hören und natürlich spannende Bücher ausleihen

Bitte über das Pfarrbüro hierzu anmelden! Telefon: 0 41 41/626 02

Monatslied Oktober: „Nun lob, mein Seel’, den Herren“ (GL 824)

Das Monatslied, das ich Ihnen heute vorstelle, hat eine bemerkenswerte Geschichte: Als zum Ende des Dreißigjährigen Krieges der Westfälische Friede in der Frühe des 25. Oktober 1648 von der Treppe des Rathauses in Osnabrück bekanntgegeben wurde, stimmte das auf dem Marktplatz versammelte Volk ein in den vom Turm der Marienkirche geblasenen Choral „Nun lob, mein Seel’, den Herren“. Damals war eine gewaltige Last von den Menschen gefallen. Die Verkündigung des Friedens wurde für sie zur Erfahrung der Nähe Gottes.

Unser Gesangbuch bietet nur die erste von vier Strophen und eine Doxologie, die von einem anderen Verfasser stammt. In schlichter Art möchte der Dichter deutlich machen, was es heißt, von der erbarmenden Liebe des heiligen Gottes umfangen zu sein. Das ist das Göttliche an Gott: dass er mit seinem Erbarmen die Brücke schlägt, wo der Mensch nur die Kluft sieht.

Wir Menschen heute erfahren zwar oft, dass Gott weit weg von uns ist, möchten aber nicht gern hören, dass das etwas mit unserer Sünde zu tun hat. Vielleicht denken wir dabei vor allem an moralisches Versagen, aber Sünde ist vor allem dieses Fernsein von Gott. Daraus erwachsen unsere Fehler. Der Glaube möchte uns in die Nähe zu Gott bringen. Wer diese Botschaft annimmt, weiß sich zum Lob und Dank Gottes gerufen.

Der Aussage des Textes entspricht der Wechsel zwischen halben und Viertelnoten. Er lässt einen an ein Wiegenlied erinnern: Im Schoß Gottes ist uns Geborgenheit geschenkt.

Eberhard Laufköter