Schon heute leben – Brief an die Gemeinde

Die Tage werden langsam wieder länger und mit großen Schritten nähern wir uns der Karwoche und dem größten christlichen Fest – Ostern.

Besonders am Osterfest dürfen wir das Motto des diesjährigen Hungertuches „Ich bin, weil du bist“ erfahren. In Tod und Auferstehung Jesu wirbt Gott nicht nur für ein Leben nach dem Tod, ganz nach dem Motto „Am Ende wird alles gut“. Nein, er möchte, dass wir schon heute „leben“ in der Begegnung mit ihm und unseren Mitmenschen. Nur im Dialog und barmherzigen Miteinander kann österliches Leben schon heute gelingen.

Der Ostergarten in der ev. Liborius-Kirche in Bremervörde, der noch bis zum 17. April zu sehen ist, greift die Zeit von Palmsonntag bis Ostern auf. Es sind intensive Tage, in denen Jesus einer Reihe von Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen begegnet ist und immer wieder dieses österliche Leben verkündet hat.

In der Osternachtsfeier in Heilig Geist werden wir die große Freude haben, die TeilnehmerInnen des Glaubenskurses mit den Sakramenten der Taufe, Firmung und Erstkommunion in unsere Gemeinde aufzunehmen. Ein großer Dank gilt unseren beiden Subsidiaren, Pfr. Rauchfuß und Pfr. Laufköter, für die gute Vorbereitung und einer Reihe von Gemeindegliedern, die sich ebenfalls stark engagiert haben und auch als Paten zur Verfügung stehen.

Die Feierlichkeiten hören mit dem Osterfest nicht auf. In den folgenden Wochen feiern wir an allen Kirchorten Erstkommunion. Auch wenn die Gottesdienste mit den Familien und Verwandten unserer Erstkommunionkinder voll werden, ist die Gemeinde herzlich eingeladen dieses Fest mitzufeiern. Die Kinder dürfen erfahren, dass wir eine große Gemeinschaft sind und die Gemeinde sich auf sie freut.

Dazu und zu allen unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen, die Sie hier in der Kunde finden, ein herzliches Willkommen.

Brief vom neuen Pfarrer Timm Keßler

Liebe Heilig-Geist-Geist Gemeinde!

Nun ist es schon einige Monate bekannt, dass ich zu Ihnen und Euch in den Norden kommen werde. Deshalb ist es auch an der Zeit, mal einige Worte zu mir zu sagen und mich vorzustellen. Das mit dem Namen ist zwar schon klar, aber trotzdem…   Ich heiße Timm Keßler. Sowohl das 2. ‚m‘ wie auch das ‚ß‘ sind ja nicht ganz selbstverständlich und im digitalen Zeitalter nicht ohne Probleme.

Geboren bin ich in Düsseldorf. Groß geworden und heimisch fühle ich mich aber als Lüneburger, da ich dort seit meinem 2. Lebensjahr gewohnt habe. Nach Kindergarten (katholisch), Grundschule (nicht katholisch), O-Stufe, Gymnasium und Realschule (noch weniger katholisch) habe ich 1988 eine Ausbildung zum Sparkassenkaufmann begonnen und nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Anschließend habe ich meinen Wehrdienst beim Panzeraufklärungsbatallion 3 in Lüneburg absolviert und bin dann in die Sparkasse zurückgekehrt.

Neben diesem recht klassischen Lebenslauf war ich seit meiner Erstkommunion in der St. Mariengemeinde aktiv. Begonnen hat alles als Ministrant, später wurde ich Jugendgruppenleiter, war Mitglied im PGR und habe an vielen Stellen in der Gemeinde mitgewirkt. Viele Jahre habe ich das jährliche Zeltlager unserer Gemeinde geleitet und die Firmjugendlichen als Katechet begleitet. Also auch hier habe ich eine ganz klassische Laufbahn hingelegt.

Was dann nicht mehr so klassisch war: dass ich meinen Beruf 2002 an den Nagel gehängt habe und in das interdiözesane Priesterseminar St. Lambert in Lantershofen gegangen bin. Dort darf man, wenn der Heimatbischof es erlaubt, als „alter“ Mann ohne Abitur studieren.

Nach dem Studium ging die reguläre Ausbildung in Hamburg weiter und wurde mit der Diakonweihe im März 2007 abgeschlossen. Ein Jahr lang durfte ich dann erste Erfahrungen in Hann. Münden als Diakon sammeln, bevor die Vorbereitung auf die Priesterweihe in Osnabrück begann. Im Mai 2008 wurde ich von Bischof Norbert zum Priester geweiht. Als meine erste Kaplansstelle wurde mir Duderstadt zugeteilt, wo ich bis 2010 Dienst tat.

Die letzten sechs Jahre war ich mit vielfältigen Aufgaben betraut: Ich war Regionaljugendseelsorger,  Leiter des Jugendpastoralen Zentrums Tabor und Schulseelsorger an der St. Ursula Schule – alles in Hannover. Dazu kam noch der Auftrag als Diözesanministrantenseelsorger. Zusammen waren es alles Aufgaben in der Jugendpastoral, die mich sicherlich geprägt haben.

Nun freue ich mich auf meine neue Aufgabe als Pfarrer in Stade und allen dazugehörenden Orten und vor allem Menschen.

Ich werde am Anfang sicherlich viel kennen lernen dürfen und müssen. (Ich bitte jetzt schon um Entschuldigung, wenn das mit den Namen bei mir etwa länger dauert.) Ich werde aufmerksam, mit offenen Augen und Ohren, durch die Gemeinde gehen, um mich zu orientieren. Es liegt sicherlich eine spannende Zeit vor uns, die es zu gestalten gilt. Daran möchte ich gerne mitarbeiten, ohne von vornherein alles in Frage zu stellen. Veränderungen sind schließlich nur dann angebracht, wenn sie uns als Heilig-Geist-Gemeinde in eine gute Zukunft führen. Ich scheue mich aber auch nicht, das Notwendige anzupacken. Dabei stehen die Menschen im Mittelpunkt und mit ihnen Gott, der immer mit uns im Dialog sein möchte. Ihn zu erfahren, wahrzunehmen und herauszufinden, was er mit jedem Einzelnen, aber auch mit der Kirche vorhat, ist spannend und herausfordernd. Auf diesen gemeinsamen Weg möchte ich mit Ihnen und Euch gehen.

Ein letzter Gedanke und Wunsch gehört nicht nur, aber vor allem, den jungen Menschen unserer Gemeinde: Ich habe in den letzten Jahren sehr viel von Jugendlichen gelernt, das möchte ich gerne weiterhin tun. Lasst uns in Kontakt kommen, dass wir uns treffen, austauschen und voneinander erfahren, wie das Leben Euch herausfordert und was unser Glaube dabei für eine Rolle spielen kann. Dazu lade ich Euch heute schon ein.

Die Begleitung von jungen Menschen, über die Pfarrgemeinde hinaus, werde ich auch in Zukunft als Diözesanministrantenseelsorger in unserem Bistum wahrnehmen.

Und sollte ich mal unauffindbar sein, dann habe ich mich vielleicht beim Joggen verlaufen, bin auf den Bergen beim Skifahren, Wandern und Klettern oder spiele Fußball.

Mit lieben Grüßen, noch aus Hannover, und Gottes Segen für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit,

Timm Keßler

Erntedank: Brot und Weintrauben

Wer möchte da nicht zugreifen, schmecken und sich daran erfreuen? Die Fülle, mit der die Natur ihre Gaben darbietet, rührt uns Menschen nach wie vor nach wie vor an. Wer etwas von diesen Gaben entdeckt, der gerät fast von selbst ins Staunen und Schwärmen.

Wir begegnen dem Wunder des Lebens, voll Geschmack, Buntheit und Vielfalt. Leben: immer neu auf Entdeckungsreise gehen, um ins Staunen und Schwärmen zu geraten.

Das Staunen lässt die Freude und Dankbarkeit entstehen: Es ist toll, dass unser Leben so geschmackvoll ist! Und wer sensibel ist, dem stellt sich auch die Frage nach dem „Woher“ all des Guten. Das kann zum Nachdenken führen über die vielen Hände, durch die etwas gegangen ist, bevor es im Ladenregal und schließlich auf unserem Tisch landet.

Dahinter stehen Menschen, die durch ihr Tun und Arbeiten auf vielfältige Weise dazu beigetragen haben, dass wir es genießen können. Und dahinter steht auch das Geheimnis des Wachsens.

Wir Christen und Christinnen sind der Überzeugung, dass Wachstum und Gedeihen in der Natur an das Geheimnis Gottes heranführt. In der Messfeier kommt das im Gebet vor, dass diese Erde, die wir aus Gottes guten Händen empfangen haben, uns alles bereithält:

„Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit.“

„Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns den Wein, Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit.“

Sich freuen und danken: Gott nennen und die Menschen, die daran teilhatten, dass die Gaben auf unserem Tisch liegen.

„Man muss weggehen können und doch sein wie ein Baum“

Liebe Gemeinde,

nach zwölf Jahren werde ich zum Sommer in den Großraum Hannover versetzt. In den Gedanken von Hilde Domin drückt sich meine Stimmung treffend aus:

„Man muss weggehen können und doch sein wie ein Baum:
Als bliebe die Wurzel im Boden,
als zöge die Landschaft und wir ständen fest.
Man muss den Atem anhalten, bis der Wind nachlässt
und die fremde Luft um uns zu kreisen beginnt….“

Ein schönes Zeichen ist für mich persönlich: Es wird wieder eine „Heilig-Geist-Pfarrei“ sein, die mir anvertraut wird. Was Gemeinde bedeuten kann, illustrierte für mich das Mobile, das seit der durch die Diakone Wiegand und Wirth konzipierten Pfingstaktion „Komm, Heiliger Geist“ einen Platz in der Heilig-Geist-Kirche gefunden hat. Immer wieder neue Lichtspiele, die durch die Thermik entstehen, drücken aus, dass Gemeinde in Bewegung ist, dass Menschen einfach da sein dürfen und unterschiedliche Lebensformen hier ihren selbstverständlichen Platz haben. So möchte ich Ihnen allen danken, dass Sie durch Ihr Dabeisein Christus eine Farbe gegeben haben, ob durch Ihr Gebet, Ihre Spenden, Ihr Mittun….

Dieses Kolorit zeichnet Volk Gottes nach dem Vatikanum II aus: immer wieder gemeinsam den Weg des Glaubens zu suchen. Ausdrücklich möchte ich aber dort um Vergebung bitten, wo durch mein eigenes Tun oder Unterlassen das Christusbild verdunkelt wurde und sich deshalb Menschen enttäuscht abgewendet haben durch ihren Austritt oder ihr Wegbleiben.

Ein wichtiger Prozess war das Zusammenwachsen von drei Gemeinden zu einer Pfarrei unter Beibehaltung größtmöglicher Selbständigkeit in den Ortsgemeinden, die durch lokale Leitungsteams repräsentiert werden. Ich denke gerne an die besonderen Jubiläen zurück: 100 Jahre St. Ansgar, 25 Jahre neue St. Josefskirche, 50 Jahre Heilig Geist, 50 Jahre St. Michael und zuletzt 111 Jahre St. Ansgar mit Bischof Norbert Trelle.

Dankbar bin ich für die ökumenische Vielfalt und dafür, dass vor 9 Jahren durch ‚Geburtshilfe’ von Pastor Valerius – meinem Kollegen im ökumenischen Gemeindezentrum St. Stephanus in Lüneburg – in Stade eine örtliche ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) gegründet werden konnte. Gemeindereisen nach Wien, Trondheim, Malta, Syrien, Israel, Rom und die jährlichen Helgoland-Törns gehören sicher zu den Sahnehäubchen im Gemeindeleben.

Angesichts vieler Kommunionkinder betrübt es, dass für viele die Erstkommunion zugleich die Letztkommunion zu sein scheint; aber die Hoffnung, dass die Saat Früchte trägt, bleibt bestehen. Ich habe es stets so erlebt, dass Kinder bei uns auch „Stimmrecht“ hatten, wenn sie sich bemerkbar machten.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und stellvertretend für viele möchte ich allen danken, die Christus in unserer Zeit verkörpert haben:

-dem stets professionellen und loyalen Pfarrbüro mit seiner Leiterin Frau Duße, sowie den Damen Schneider, Tiedemann und Erdmann für allen Einsatz

-den Küstern Schwarz und Finke, den Küsterinnen Gomez, Scheiermann, Petri, Winterhoff, Peters, Restrepo, Haverkamp und Mewes für stets mitsorgende Dienste in den Sakristeien

-unseren Raumpflegerinnen, die immer wieder Ordnung in das manchmal wuselige Gemeindeleben bringen: Surges, Janitzki, Mizera und Sikau-Schmelzer

-allen, die in den Gremien Verantwortung tragen – zum Teil seit vielen Jahren: unserem Vorsitzenden im KV Dr. Fritzsch und seiner sachlich kompetenten und zeitlich durchorganisierten Leitung, den PGR-Vorsitzenden: den Damen Schumacher und Aßmann, den Herren Wladarsch und Goluchowski sowie in den Leitungsteams den Damen Drath und Duße, den Herren Hübner und Recke

-der äußerst peniblen und kompetenten Buchführung durch den Rendanten Nitschmann, ebenso Frau Feld, Frau Walter und Herrn Werner

-unseren Sicherheitsbeauftragten Frau Erdmann und den Herren Dr. Pallasch und Maassen, die immer wieder den Blick auf mögliche Gefahren richten; unserem Stuhl- und Tischwart Schneider

-dem Pastoralteam: Gemeindereferentin Frau Vornholt, den Mitbrüdern Rauchfuß, Laufköter und Scheiermann

-allen Zivis und FSJ-lern

-allen, die in der Gestaltung der Gartenanlagen so tatkräftig zupacken: Frau Winterhoff, den Herren Kreikenbaum, Börner, Wittwer, Surges, Depta, Maassen, Monteiro und Ehepaar Wrede

-für die großen Baumpflegeaktionen den Herren Simon, Dr. Haneke, Drath und Gold

-allen , die ihr „think green“ bei den Pfadfindern in Verantwortung für die eine Welt verwirklichen: den Damen Golon und Drath , Herrn Gümpel, Nora und Philipp

-dem Ehepaar Weiand für die schönen Schiffsmodelle, die Stades maritimes Flair spüren lassen

-allen, die mit ihrem Blumenschmuck eine würdige Gestaltung der Liturgie einbringen: unseren „Blumenfrauen“ Drescher, Winterhoff, Schumacher, Pallasch, Zobawa, Hochhaus, Berlage, Siller-Hinrichs, Neubüser, Schneider, Duße, Hoffmann, Scheiermann, Haverkamp und Frau Geister für den Blumenschmuck in St. Josef an den Festtagen

-für den Erntedankschmuck: dem Kindergarten in Heilig Geist, dem Ehepaar Hillmann in St. Josef und allen, die sich in St. Michael und St. Ansgar darum bemüht haben

-für die Gestaltung der Osterkerzen: Einzelmitgliedern und Gruppen der 3 Ortsgemeinden

-allen, die in der KÖB (Kath. Öffentliche Bücherei) durch Medien zur Horizonterweiterung beitragen: den Damen Klose-Garthe und Gnegel sowie dem langjährigen Leiter Herrn Book

-dem treuen Helferteam beim jährlichen „Eintüten“ des Gemeindebriefes für alle Haushalte: den Ehepaaren Levertz, Schneider und Hochhaus, den Damen Geschwister Humboldt und Stein, Hanschke, Ballhause, Meltzner, Igelbrink, Neubüser, den Herren Hanschke und S. Scheiermann

-dem Freundeskreis St. Ansgar und den Fördervereinen Emmaus und St. Michael: den Damen Meiss, Book-Schönau, Frau Gräfin von Soden-Fraunhofen und Herrn Hübner

-dem kirchenmusikalischen Einsatz der Organisten: S. Scheiermann mit seinem genialen Improvisationstalent und H. Grenz; den Chorleitern: F. Münter mit Kirchenchor, D. Berger mit Familienband, Diakon Scheiermann mit Ökumenischem Chor, H. Drath mit Dekanatsband, und Frau Sam Eu Jakobs mit dem Jakobichor im Altenheim

-den Kindergottesdienstteams, die farbenfroh und leidenschaftlich versuchen, die Liturgie den Kindern zu erschliessen: den Damen Dr. Fritzsch, Drath, Berger, Hannemann, Schuback und Schult

-allen, die in der Katechese auf Taufe, Kommunion und Firmung vorbereiten: den Leiterinnen Murken, Schult und Vornholt sowie den Firmleitern Gehrke und Pietropaoli

-allen Messdienern und Leitern: Julius, Dennis, Lasse, Anna und Gregor, den Draths, C. Thoben, R.-L. Gehrke, Rafael, Kevin und Hedwig alias Agnes

-allen, in der kfd (Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands) Verantwortlichen: den Damen Pallasch, Gehrke und Vornholt

-allen, die im Altenheim unter der souveränen Leitung von Frau Hagen Großartiges leisten und sich solidarisch zeigten in Gehaltsverzichten, ferner Herrn Greeck, dem ‚wandelnden Zahlenlexikon’, Frau Stelling und ihrem Team für die vielfältigen und ambitionierten Angebote der Tagesbetreuung und den Hausmeistern Baginski und Hartseil, die so oft Feuerwehr spielen müssen – auch für die Gemeinde

-der erfahrenen Kindergartenleiterin Frau Tom Have und allen Mitarbeitenden und Elternvertretern für die fröhliche Atmosphäre im Nikolaus-Kindergarten

-den Angeboten in der Josefshütte durch die Damen Daber, Gehrke und Vornholt

-allen, die Gastlichkeit bieten für Menschen auf dem Jakobsweg, dem Mönchsweg, und bei den Flüchtlingscafés

-Dank auch für die vielfältige Unterstützung durch die Bäckerei Kalthoff in Stade, die Fleischerei Quast in Hechthausen und die Gärtnerei Maiwald in Oldendorf

-allen, die in den Seniorenkreisen für andere da sind und waren: den Damen Katschinski, Igelbrink, Neubüser, Gehrmann, Matzel, Mauel, Schal, Heppner, Erdmann und Herrn Wladarsch; unseren Kirchbusfahrern Levertz und Gehrmann

-allen, die in den neuen Medien für die Präsenz der Gemeinden sorgen: den Herren Seifert, Recke und Julius sowie den Damen Gonzalez-Stöhs, Seifert-Hüchting, Duße und Natascha

-allen, die so vielfältig in der Liturgie mitwirken: Kommunionhelfern, Lektoren, Kantoren, Wortgottesdienst-Leitern, den Damen Klein, Wolff und Schumacher für die Planeinteilung, den Leitern von Hauskommunionfeiern Frau Teschner sowie den Herren Schwarz und Maassen; unseren Beerdigungsleitern Frau Rapp und Herrn Schwarz, den Bestattern Queren und Sohn, Fricke&Höft, Grotheer, Meyburg und Algie für die würdevollen Trauerfeiern, Herrn Wolff für die Tischgottesdienste im Altenheim, den ev. Kollegen für die 14-tägig stattfindenden ev.-luth. Gottesdienste in St. Josef

-allen, die in der ACK in Stade mitarbeiten unter Leitung von P. Küchenmeister in der ersten Periode und P. Warnecke in der jetzigen sowie der jeweiligen Vertreterin M. Neubüser. Dank auch den Superintendenten Rengstorf und Dr. Kück, die auch immer unsere röm.-kath. Gemeinde im Blick hatten, und Dank für das gute ökumenische Miteinander in der Stader Konferenz unter Leitung von Pn. Meinhard

-allen, die sich für andere einsetzen: der Leiterin der Caritas Frau Lang, der Vorsitzenden der Ehe- und Lebensberatung Frau Sabel, sowie den Damen Hochhaus und Neubüser für ihre Mitarbeit in der Wärmestube bzw. im Krankenhausbesuchsdienst

-allen, die aktiv beteiligt waren bei den Kinderbibelwochen, der Quilt-Aktion, der Pfingstausstellung, den Jubiläums- und Gemeindefesten, den Fit-for-fair-Tagen mit der großen Einsatzbereitschaft von Kevin, Viktoria, den Damen Schreck und Müller, bei den Martinsspielen und der Sternsingeraktion, den Ferienfreizeiten und Gemeindefahrten

-allen, die uns Erfahrungen aus der Weltkirche vermittelt haben: den Pfarrern Bielaszewski und Pawlik in der Seelsorge an polnischsprachigen Katholiken, Chorherrn Albert aus Klosterneuburg (und Dr. Breitschaft für die Gastlichkeit), Dr. Geister SJ, dem Leiter des John-Henry-Newman-Instituts in Uppsala, Pater Landsberg SJ in Simbabwe, Pater Meinhard MSC in Papua Neuguinea, Pfr. Marcus Scheiermann in der Schweiz, dem Bolivienkreis

-den sportlichen Aktionen bei der DJK Grün-Weiß mit ihrem Vorsitzenden Marzyk, dem Ehrenvorsitzenden Hanschke und der fröhlichen Sportwartin Hoffmann

– der kleinsten Kolpingsfamilie mit ihrem Vorsitzenden Böse

– der Dekanatsrunde der Seelsorgerinnen und Seelsorger mit unserem Dechanten Pawellek und dem Pastoralreferenten des Dekanats Herrn Thunert

– dem Kloster Nütschau, das oft ein „Biotop der Hoffnung“ war und zum Mitleben einlud

-den Damen M. Neubüser und B. Drath, die sich immer wieder wie zwei Diakoninnen zur Verfügung stellten und umfänglich wie im Hauptberuf anderen helfend zur Seite standen und zu jeder Zeit ihr „Ich bin bereit“ gesprochen haben.

Sicher habe ich nun Menschen vergessen oder namentlich nicht erwähnt, die ebenfalls intensiv mitgearbeitet haben: In meinen Gedanken ist jede und jeder Einzelne ein wertvoller Mensch im Dienst an der Gemeinde und für die Gemeinde!

Die vor uns liegenden jeweiligen Gemeindefeste und die ökumenische Peter-und-Paul-Vesper werden mir die Möglichkeit bieten, Ihnen persönlich zu danken und „St. Adé“ zu sagen. Am 15. Juli endet dann hier mein „offizieller“ Dienst.

In der Zeit der Vakanz wird Dechant Pawellek mit dem Kirchenvorstand die Pfarrei rechtlich – im Sinne des Kirchenrechts – leiten.

Mögen wir immer wieder erfahren, dass wir durch Jesus leben und dem Weg der Liebe trauen dürfen, weil der Herr mit uns ist. Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile; einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Ihr Matthias Kaleth

Österliche Grüße an die Gemeinde

Liebe Gemeinde, liebe Gäste,

„Leben ist nicht genug! Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben“, so sagt es Hans Christian Andersen, der selbst ein großer Blumenfreund war.

Wer einmal die Möglichkeit hatte, die Blumenbilder des Goldenen Zeitalters Dänemarks im Statens Museum  for Kunst in Kopenhagen zu bewundern, der kann das Wort von Hans Christian Andersen gut nachvollziehen.

Wie ein Gruß aus dem Goldenen Zeitalter waren auch die üppigen Blumenbouqets, mit denen Frau Geister die St. Josef Kirche über 20 Jahre lang an den Hochfesten zur größeren Ehre Gottes schmückte. Ich habe nie schönere Lilien- und  Pfingstrosenarrangements gesehen und möchte an dieser Stelle dafür sehr herzlich danken, ebenso auch für die kunstvoll gestalteten Antependien an Orgel und Marienkapelle, die für viele Kirchenbesucher ein hilfreicher Hinweis auf die jeweilige liturgische Zeit im Kirchenjahr sind. Ein besonderer Dank gilt auch Herrn G. Finke, der so entgegenkommend für die Aufhängung sorgt.

Zehn Jahre besteht in diesen Tagen der Förderverein St. Michael, und es ist großartig, auf welch vielfältige Weise durch ihn immer wieder Maßnahmen in St. Michael unterstützt werden konnten, ob beim neuen Dach, den Fenstern in der Küche und im kleinen Pfarrsaal. Bei Gemeindefesten und beim Adventsbasar ist der Förderverein eine nicht mehr wegzudenkende Einrichtung. Einen ganz herzlichen Dank sage ich allen, die darin Mitverantwortung übernehmen und sich bewusst sind, auf diese Weise Kirche zu sein.

Zwei Ministrantinnen, Laura Restrepo und Helene Drath, werden ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Brasilien und Bolivien absolvieren. Am 3. April werden sie beim Kirchenkaffee in Heilig Geist über ihr Vorhaben berichten und um Unterstützung bitten. Mit Gebet und finanzieller Unterstützung können wir sie darin ermutigen.

An diesem Tag werden Joost Wehenkel und Jessica Hoffmann in St. Ansgar zur feierlichen Kommunion gehen; gleichzeitig freuen wir uns über die Taufe von Laura Gründel.

Ein bunter Nachmittag wird regelmäßig für Flüchtlingsfamilien in Heilig Geist an einzelnen Sonntagen angeboten – ein kostbares Zeichen des Willkommens und die Erfahrung von etwas „Sonnenschein“ und „Freiheit“ in allen Entbehrungen und Leidenserfahrungen der Flucht! Dank allen, die hierbei tatkräftig mithelfen.

Nach den jeweiligen Ostermessen sind wieder Agapefeiern geplant mit Buffets von Ihren mitgebrachten Gaben. Dank allen Leitungsteams, die sowohl Fastenessen als auch Osterbuffets organisieren.

Ihnen allen, liebe Gemeinde, eine gesegnete österliche Festzeit in der Erfahrung Gottes, der sich in seiner Barmherzigkeit siegreich erweist gegenüber aller Hartherzigkeit und allem Hass,

Ihr Seelsorger Matthias Kaleth

Bild: Kreuzverehrung in Heilig Geist am Karfreitag

„Kirche lebt von solchen Begegnungen “

Liebe Gemeinde und Gäste!

„Die Adventszeit beginnt im Herzen eines jeden Menschen. Licht ist etwas, das sich im Inneren entfaltet und nach außen strebt.“

Dieses Wort von Gudrun Kropp vermittelt etwas von der Aura der Advents- und Weihnachtszeit. Vielleicht gelingen in dieser Zeit noch am ehesten Erfahrungen von Erzählgemeinschaften, die Dinge in ihrem lichtvollen Geheimnis zu belauschen. Gott kommt uns ganz nah. Papst Franziskus hat es in einer seiner letzten Generalaudienzen betont, dass das gemeinsame Essen in der Familie nicht bloß ein Teilen der Mahlzeiten ist, sondern „es ist auch ein Mitteilen der Zuneigung, der Vorkommnisse, der Erzählungen, kurz eine grundlegende Erfahrung“. Kirche lebt von solchen Begegnungen:

Vierzig Jahre hat das Helferteam von St. Ansgar die monatlichen Senioren-begegnungen vorbereitet und unzählige leckere Kuchen hierfür gebacken. Wir danken für diesen großartigen Einsatz den Frauen Gehrmann, Heppner, Matzel, Mauel und Schal sowie Herrn Gehrmann für alle Bulli-Fahrdienste. Ab März suchen wir eine neue Seniorenleitung, wissen Sie jemanden oder sind Sie selbst bereit? Melden Sie sich doch gerne im Büro.

Ebenso, wenn Sie vielleicht in der Begegnung mit Flüchtlingen an einem Flüchtlingscafé in Heilig Geist Interesse hätten. Außerdem ist eine Unterstützung möglich für diejenigen, die aus dem Iran kommend, einen Glaubensweg mit Pfr. Rauchfuß gehen. Vielleicht sind auch beim Kirchenkaffee Begegnungen möglich. Manche von uns sprechen gut englisch und könnten sich dabei hilfreich einbringen. Sicher wäre es gerade zu Weihnachten ein großes Zeichen, einen Fremden zum Weihnachtsessen einzuladen.
Und natürlich freuen wir uns in allen Gemeinden über Kinder und Jugendliche, die beim Sternsingen oder bei Krippenfeiern mitmachen möchten.

Für ein musikalisches Licht im Advent sorgt der ökumenische Projektchor am Nikolaustag um 10.00 Uhr in Johannis. Wer den Charme gregorianischer Melodien kennen lernen möchte, ist am 3.10. und 17. Dezember ab 18.00 Uhr in St. Josef zum gemeinsamen Singen mit Pastor Warnecke eingeladen.

Die Stader Sachspendenstelle Bremervörder Str. 31 ist samstags 10.00-13.00 Uhr geöffnet.

Die Mithilfe koordiniert Pastor Dr. Heise, genauere Informationen können Sie im Büro von St. Cosmae erfahren (Tel. 2977). Zur Zeit werden vor allem Fahrräder, Wasserkocher, Thermoskannen und Winterkleidung in kleineren Herrengrößen benötigt.

Für junge Leute ab 16 Jahren wird am Tag vor Heiligabend, also am 23. Dez. um 19.00 Uhr im Jugendraum wieder eine Feuerzangenbowle angeboten.

Ihnen allen eine besonders gesegnete Zeit in der Erfahrung lebendiger Tischgemeinschaften

Ihr Seelsorger

Matthias Kaleth

„Es ist nichts groß als das Wahre“

Liebe Gemeinde und Gäste,

„Es ist nichts groß als das Wahre“, so wird Goethe gerne zitiert. Ein gelungener Schnappschuss der Thüringenreise von St. Michael hält die Begegnung auf der Bank fest. Eine willkommene Möglichkeit, Pfarrer Rauchfuß damit zu seinem 40-jährigen Priesterjubiläum am Allerheiligentag zu gratulieren. Ein gutes Viertel dieser Zeit ist er voller Dynamik „fit wie ein Turnschuh“ zusammen mit Pfarrer Laufköter in der Seelsorge unterwegs.Pfarrer Rauchfuß

In unzähligen Glaubenskursen, in der Gemeinschaft mit der Cursillo- und der Fokolarbewegung hat er in vielen kleinen Gemeinschaften die Wahrheit, die uns in Jesus Christus geschenkt ist, entfaltet und konkret werden lassen. Dabei überrascht er immer wieder durch profunde historische Kenntnisse und Zusammenhänge. All dies soll gefeiert und begossen werden beim Empfang am Allerheiligenfest nach der 10-Uhr-Messfeier in Heilig Geist.

Ein buntes Bild zum Erntedank gestaltet auch in diesem Jahr wieder unser St. Nikolaus-Kindergarten. Zum Teilen lädt ebenso das ökumenische Suppen-essen ein. Nachdem die Baptisten am 20. September den Anfang gemacht haben, folgt unsere Gemeinde am 25. Oktober und die Johannisgemeinde am 8. November. In Heilig Geist und St. Josef wird eine Liste ausliegen, in die sich alle eintragen können, die bereit sind, eine Suppe zum 25.10. zu „liefern“.

Bedrückend ist das Elend so vieler Flüchtlinge, aber auch ermutigend die Bereitschaft vieler Menschen in Europa zu teilen. 60 Mio. sind laut UNO- Flüchtlingshilfe auf der Flucht. Im Leitartikel der „Stimmen der Zeit“ schreibt dazu Norbert Reck: „Was wir heute erleben, ist in der Tat ein Menetekel. Die (immer noch wenigen) Flüchtlinge, die zu uns ins Land kommen, und die vielen Millionen, die weiterhin überall auf dem Erdball unterwegs sind, künden davon, dass die Tage des gegenwärtigen Umgangs mit der Erde gezählt sind. Die Armen der Welt tragen ihr Elend dorthin, von wo es ursprünglich ausging: in die Länder, die für ihr eigenes Wohlleben die Erde plündern; in die Länder, die jahrzehntelang Despoten unterstützt haben, um an deren Rohstoffe zu kommen, was zu-nehmend Krieg und Zerstörung hinterlässt; in die Länder, die um des Wachstums willen Erdatmosphäre, Klima, Wasservorräte zu zerstören bereit sind.“

Viele dieser Fragen berührt auch die Enzyklika „Laudato si’“. Eine erste Möglichkeit zum Austausch soll es am Erntedanksonntag nach dem Gottesdienst geben. Das Erntedankfest ermutigt zum Miteinande rteilen und Miteinander arbeiten, d. h. zu Qualitäten, die laut Reck „in unserer Kultur und allen hier vertretenen Religionen älter und viel tiefer verwurzelt sind als Konsumegoismus“.

Gute Wünsche übermittelt Ihnen

Ihr Seelsorger

Matthias Kaleth

„Zusammen, das ist das Glück“

Liebe Gemeinde und Gäste,

neulich kamen wir ins Gespräch darüber, wie schön es ist, etwas gemeinsam zu erleben. Das gilt sowohl für Pfadfinderunternehmungen wie auch für Seniorenausflüge oder für unseren jährlichen Helgolandtörn.

„Zusammen, das ist das Glück“, so drückte es der so früh verstorbene Kabarettist Hanns Dieter Hüsch einmal aus:

„Zusammen/ das ist das Glück. Glück ist keine runde Summe/ ist kein Splitter auf dem Meer. Hagenbuch ist wieder/ mit seinen Freunden/ in Bless-Hohenstein zusammen. Richard ist wieder mit Thekla zusammen/ Ditz Atrops und Johannes Kleinheisterkamp(….). Wir sind Freunde/ ziehen wieder/ zusammen/ über die Dörfer/ durch die Kneipen/ und in die Kirchen hinein/ Glück ist keine runde Summe/ ist kein Splitter auf dem Meer/ (…). Zusammen/ das ist das Glück.“

Glücksmomente können unser Leben in der Begegnung mit anderen Menschen prägen. Manch kostbare Erfahrung aus dem Urlaub dürfen wir in den Alltag hinüberretten. Auch da, wo Beziehungen zerbrechen und wir sowie Freunde und Verwandte darunter leiden, bleibt in allem Schmerz nie nur der Splitter übrig, sondern der Dank für eine geglückte gemeinsame, aber nun vergangene Zeit .

Ende Juli waren 60 Pilgerradler bei uns zu Gast, Frauen und Männer, die das Bistumsjubiläum in 1200 Fahrradkilometern umsetzten. Menschen aus unserer Gemeinde haben sie hier gastlich umsorgt. Dank für die leckeren Salat- und Nachtischspenden und die fantastische Mithilfe. Das alles kam sehr gut an!

Inzwischen ist die Dacherneuerung in St. Michael in vollem Gange durch die Fa. Mohrmann und Herrn Wladarsch, und unsere Gartenlaube in St. Josef nimmt weiter Gestalt an. Im nächsten Jahr wird sie allen Gruppen eine gute „Location“ für Grillabende und andere Zusammenkünfte sein. Ein Dank allen Helfern, besonders Herrn Gehrke, Herrn Kokoschka, Herrn Golon und Herrn Drath unter fachkundiger Anleitung von Herrn Brandes und Herrn Haneke.

Wie unterschiedlich Glücksmomente im Glauben sein können, erfahren wir in einer Ausstellung „Gesichter des Christentums“, die vom 6.-23. September jeweils von 11.00-16.00 Uhr in St. Wilhadi gezeigt wird.Am 13. September wird die Eucharistiefeier schon um 9.00 Uhr in Heilig Geist stattfinden, damit um 10.00 Uhr eine ökumenische Wort-Gottes-Feier beginnen kann mit Gästen aus St. Marien in Himmelpforten, mit Taufen und einer Tauferinnerung. Danach sind wir eingeladen „per pedes apostolorum“, zu Fuß, nach Himmelpforten aufzubrechen. Eine Liste wegen Planung des Mittagsimbiss’ liegt aus.

Zum Austausch über die neue Enzyklika “Laudato si’ – über die Sorge für das gemeinsame Haus“ sind Sie am Sonntag, dem 4. Oktober, um 11.30 Uhr in Heilig Geist herzlich eingeladen. An diesem Franziskus-Welttierschutztag (4.10.) feiern die Pfadfinder einen „Gottesdienst für Mensch und Tier“, der um 16 Uhr auf dem Gelände von St. Josef beginnt.

Mögen Sie in allem gesegnet sein und spüren, dass auch in der Kirchengemeinde gilt: „Zusammen, das ist das Glück.“
Dies wünscht Ihnen

Ihr Seelsorger Matthias Kaleth