Rückblick: Infoveranstaltung des Bauausschusses

Am 27. Mai 2018 fand nach dem 11-Uhr-Gottesdienst die Infoveranstaltung des Bauausschusses statt. Ziel des Bauausschusses ist kurzgefasst, nach einer Analyse des jetzigen Gebäudebestandes und der Bedürfnisse der Gemeinde ein Konzept für einen zukunftsgerichteten und nachhaltigen Gebäudebestand der Heilig-Geist-Gemeinde in Stade zu erstellen, welches weitgehende Zustimmung durch die Gemeinde erhält. Um die Vorgehensweise transparent zu machen, werden alle Protokolle ausgehängt und auf der Website veröffentlicht. „Rückblick: Infoveranstaltung des Bauausschusses“ weiterlesen

Bischofsweihe und Einführung von Pater Dr. Heiner Wilmer SCJ

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 6. April 2018 hat der Heilige Vater Herrn Pater Dr. Heiner Wilmer SCJ zum 71. Bischof für das Bistum Hildesheim ernannt. Inzwischen konnte der Termin für die Bischofsweihe und der offiziellen Amtseinführung mit allen Beteiligten abgestimmt werden.

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Pater Dr. Heiner Wilmer SCJ

am Samstag, den 1. September 2018, um 10 Uhr,

in einer feierlichen heiligen Messe im Dom Mariä Himmelfahrt zu Hildesheim die Bischofsweihe empfangen und damit sein Amt als 71. Bischof unseres Bistums Hildesheim antreten wird.

Der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße wird der Weihe als Hauptkonsekrator vorstehen.

Außerdem werden der Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode und der emeritierte Hildesheimer Bischof Norbert Trelle bei der Bischofsweihe (Konsekration) mitwirken. Der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterović wird als Botschafter des Papstes in Deutschland die päpstliche Ernennungsurkunde an Bischof Wilmer überreichen.

Auch im Namen unseres Diözesanadministrators Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger und des gesamten Hildesheimer Domkapitels möchte ich Sie schon heute herzlich einladen, diesen besonderen Tag für unser Bistum gemeinsam zu feiern.

Mit freundlichen Grüßen und herzlichen Segenswünschen

Ihr

Weihbischof Heinz-Günter Bongartz

Domdechant

Bücherflohmarkt am 22. Oktober

Die Tage werden wieder kürzer – was gibt es da Schöneres, als gemütlich in ein Buch versunken die freie Zeit zu genießen?

Sie sind herzlich eingeladen, im Anschluss an den Gottesdienst am 22. Oktober im Pfarrsaal nach Büchern zu stöbern! Vom Kochbuch über Roman und Krimi bis zum Kinderbuch – sicher finden Sie etwas Passendes für sich.

Bestimmen Sie selbst die Höhe Ihrer Spende! Vom Erlös des Flohmarktes werden neue Medien für die Bücherei gekauft. Unsere Bücherei befindet sich im Keller des Gemeindehauses und ist jeden Sonntag nach dem Gottesdienst geöffnet.

Das Büchereiteam freut sich auf Ihren Besuch!

Monatslied Oktober: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei

An den verschieden Tagen haben unsere Gottesdienste ein unterschiedliches Gesicht. Es hängt von unterschiedlichen Lesungen und Gebeten ab. Daneben gibt es bei der Feier der Heiligen Messe auch Gebete, die an (fast) allen Tagen gleich bleiben und damit unserem Gottesdienst eine eindeutige Gestalt verleihen: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei, das so genannte „Ordinarium“. Vom Ursprung her sind es Gesänge.

Heute möchte ich Ihnen davon das Kyrie und das Gloria vorstellen. Kyrie ist ein Wort aus dem Griechischen, in dem am Anfang der Kirche der Gottesdienst gefeiert wurde. Als man in der römischen Liturgie die lateinische Sprache einführte, sang man diesen Ruf weiterhin in Griechisch. Der Ruf „Kyrie eleison“ ist ursprünglich von den Heiden im weltlichen Sinn gebraucht worden: sie begrüßten mit diesem Wort den Kaiser und drückten darin aus, dass sie auf seine Gunst vertrauten: „Du, Herrscher, wirst uns Erbarmen schenken.“

Unser Gesangbuch bietet eine Fülle von Kyrie-Vertonungen (griechisch: 104, 108, 113, 117, 513; aus den deutschen Ordinarien: 126, 128, 130, 134; Einzelstücke: 151 bis 157 – darunter auch vierstimmige Sätze); weiterhin bietet es noch neun Kyrie-Litaneien (158 – 165 und 279), die zum Teil den besonderen Kirchenjahrszeiten entsprechen. Während beim Kyrie nahezu jedes Mal der Originaltext in der Heiligen Messe verwendet wird, ist es beim Gloria meist umgekehrt. Die Worte, die sich im GL 583, 1 finden, erklingen nur selten in gesungener Form.

Der Hymnus des Gloria beginnt mit dem Gesang, den die Engel bei der Geburt des Erlösers angestimmt haben. Die Kirche hat diesen Gesang in der Frühzeit reich entfaltet: sie lobt Gott, ruft Christus an und bekennt sich zum dreifaltigen Gott, der als der allein Heilige, der Herr und der Höchste gepriesen wird. Wir stimmen in der Feier unseres irdischen Gottesdienstes ein in die himmlische Liturgie. Anfänglich erklang dieser Lobgesang nur an Ostern, später wurde er öfter im Lauf des Jahres verwendet. Heute hat er seinen Platz an den Sonntagen außerhalb der Advents- und Fastenzeit, sowie an allen Festen und Hochfesten.

Im Gotteslob finden wir zahlreiche Nachdichtungen (167 – 172; 709; 816; 821 – 823), die oft nur ein schwacher Anklang an das Original sind. Wir sollten deshalb nicht die Vertonungen des Originals vergessen (lateinisch: 105, 109, 114, 131 oder deutsch: 131, 173, 707, 708). Im Kyrie und Gloria wenden wir uns zu Beginn der Heiligen Messe dem wahren Herr unseres Lebens zu, dem unser Leben gehört.

Pfarrer Eberhard Laufköter