Brief an die Gemeinde

Liebe Gemeinde!

Wenn Sie diesen Pfarrbrief in den Händen halten, haben wir schon den 1. Advent und beginnen mit den intensiven Vorbereitungen auf Weihnachten und den Jahreswechsel. Für mich bedeutet es, dass sich mein erstes Jahr in der Pfarrgemeinde dem Ende zuneigt. Wie schnell die Zeit vergeht. Auch wenn ich nun ein Jahr lang alles mal erleben durfte, habe ich immer noch das Gefühl nicht alles und alle zu kennen, geschweige denn alles abgespeichert zu haben, was, wie und wann passiert. Hier sollte allerdings die Zeit für mich spielen und ich sehe dem deshalb sehr positiv entgegen.

Ich freue mich jetzt auf den Advent, den wir mit Rorategottesdiensten am Mittwochmorgen um 6.30 Uhr (mit anschließendem Frühstück) bzw. am Mittwochabend um 19.00 Uhr in Heilig Geist begehen. Und dann auf das erste gemeinsame Weihnachtsfest. Auch für die Kinder und Familien wird im Advent wieder einiges angeboten. Mehr dazu finden Sie in diesem Pfarrbrief.

Die Tage zwischen den Jahren und den Jahreswechsel verbringe ich dann mit jungen Erwachsenen bei Exerzitientagen. Zurück- und nach vorne blicken werden die Teilnehmer, um gestärkt und mit Gottes Segen in das neue Jahr zu starten. So wie wir alle hoffentlich.

Und das beginnt dann gleich mit der Sternsingeraktion, die wir am 6. Januar 2018 um 18 Uhr in der St. Wilhadi-Kirche mit einem ökumenischen Gottesdienst beschließen werden.

Auch für die Entwicklung unserer Pfarrgemeinde geht es nach dem Pastoraltag, den wir als Auftakt im Oktober hatten, weiter. Am Samstag, den 27. Januar wollen wir von 13.30 – 17.30 Uhr im Gemeindehaus von Heilig Geist in den Visionsprozess starten, der uns in den kommenden Monaten und Jahren in die Zukunft führen soll. Alle, die Interesse haben dabei mitzugestalten, sind herzlich eingeladen.

Zweimal gilt es hier noch „Danke“ zu sagen:

Unser Chorleiter in Heilig Geist, Frank Münter, ist seit 20 Jahren mit dem Chor unterwegs. Für seine Arbeit mit dem Chor, den wir im Dezember gleich zweimal erleben dürfen, sage ich ein herzliches Vergelt‘s Gott und wünsche ihm und dem Chor alles Gute für die kommenden Jahre.

Der zweite Dank geht an Herrn Johann Book. Er hat über viele, viele Jahre unsere Bücherei geleitet und sie zu dem gemacht, was sie heute ist: Ein lebendiger Ort am Sonntag nach dem Gottesdienst, mit aktuellen Büchern und Filmen. Herr Book hat die Bücherei nun an ein Team unter Leitung von Frau Klose-Garthe übergeben, der ich dankbar bin, dass sie diese Aufgabe übernommen hat.

Nun wünsche ich Ihnen allen eine ruhige Vorbereitung auf Weihnachten, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2018.

Ökumenische Termine im November

Sankt Martin

Das Martinsspiel  in St. Wilhadi findet am 10. November um 18.00 Uhr statt.

 

Benefiz-Suppenessen

Der letzte „Suppensonntag“ ist der 12. November. Die Baptisten-gemeinde lädt ein zum Essen in ihrem Saal in der Jahnstraße und wir – die Heilig-Geist-Gemeinde – stellen unser Projekt vor:

Das gesammelte Geld wollen wir dem Jesuitenpater Father Konrad Landsberg zukommen lassen, der seit langen Jahren in Harare/ Zimbabwe tätig ist und dringend finanzielle Mittel benötigt, um der katastrophalen Situation in seinem afrikanischen Wirkungsbereich zu begegnen.

Herzliche Einladung an Sie/Euch alle!

 

Ökumenische FriedensDekade 12. – 22. November 2017

Unter dem Thema „Streit“ finden in diesem Jahr die täglichen Friedensandachten in Stade um 18.00 Uhr in der St. Wilhadi-Kirche statt.

Im Rahmen der ACK Stade (Arbeitsgemeinschaft Christl. Kirchen) zeichnen folgende Gemeinden und Gemeinschaften verantwortlich für den Ablauf der Dekade:

So., 12.11.  ev.-luth. Kirchenkreis: Mulireligiöses Friedensgebet mit

anschließender Begegnung

Mo.,13.11.  Neuapostolische Kirche

Di.,  14.11.  Johannisgemeinde

Mi., 15.11.  Johannisgemeinde (anschl. Abendgottesdienst)

Do., 16.11.  Heilig-Geist-Gemeinde

Fr., 17.11.  ev.-luth. Kirchenkreis  Ev. Jugend

Sa., 18.11.  Heilig-Geist-Gemeinde (anschl. Konzert)

So., 19.11.  Wilhadi-Gemeinde

Mo.,20.11.  Cosmae-Gemeinde

Di.,  21.11.  Athenaeum: Schüler

Mi., 22.11.  Buß-und Bettagsgottesdienst, gestaltet vom gesamten Team

Wir alle sind herzlich aufgefordert, diese Andachten und Gottesdienste zu besuchen und miteinander für den Frieden zu beten.

Marianne Neubüser

Brief an die Gemeinde

Liebe Gemeinde!

Am 14. Oktober fand in St. Josef ein Pastoraltag für unsere Pfarrgemeinde statt. Frau Christiane Müßig und Rat Dr. Christian Hennecke aus Hildesheim haben uns dabei begleitet und sind mit uns, von unseren persönlichen Glaubens-erfahrungen aus, einen Weg in die Gegenwart von Glaube und Kirche gegangen. Dabei stellten sie klar heraus, dass es zu jeder Zeit Veränderungen im Glauben und in der Kirche gab und gibt. Diese Veränderungen geschehen, ob wir es möchten oder nicht. Die Frage wird sein, ob wir als Pfarrgemeinde bereit sind uns auf Neues einzulassen, Altes über Bord zu werfen und so den veränderten Lebens- und Glaubenssituationen von Menschen einen Raum zu geben.

Neue Ideen entstehen dort, wo Menschen spüren, dass sie Lust und Energie haben, die Frohe Botschaft heute zu verkünden.

Um einen Raum dafür zu eröffnen wollen wir mit allen, die daran Interesse haben und Visionen spinnen möchten, am Samstag, den 27. Januar 2018 von 13.30 – 17.30 Uhr in Heilig Geist einen Visionsprozess beginnen. Wir werden bei diesem Prozess von den Gemeindeberatern Herrn Kaune und Herrn Bonert begleitet, wofür ich sehr dankbar bin. Bitte notieren Sie sich schon mal den Termin, eine Einladung wird noch vor Weihnachten folgen.

Aber auch das „normale“ Alltagsleben in unserer Pfarrgemeinde geht weiter:

Am 25. Oktober hat unser Diakon Peter Scheiermann sein 20-jähriges Dienst-jubiläum begangen – herzlichen Glückwunsch! Am Samstag, den 4. November wollen wir im Gottesdienst um 18.30 Uhr in St. Ansgar ihm und vor allem Gott für seinen Dienst danken.

Ebenfalls danken wollen wir am nächsten Tag Frau Klaudia Schumacher, die über viele Jahre die Sternsingeraktion in Stade organisiert und begleitet hat. Ein großartiger Dienst, den Fr. Schumacher dort geleistet hat – vielen Dank!

Damit die Sternsingeraktion auch in Zukunft gut laufen kann, brauchen wir neue Unterstützung. Wer sich vorstellen kann uns dabei zu unterstützen, wende sich bitte an unsere Gemeindereferentin Frau Vornholt.

Der organisatorische Ausblick auf die Sternsinger zeigt schon, dass wir mit großen Schritten auf die Advents- und Weihnachtszeit zugehen.

Doch bevor die startet denken wir im November an unsere Verstorbenen.

In ökumenischer Verbundenheit feiern wir vom 12. – 21.11. die Friedensdekade. Jeden Abend um 18.00 Uhr findet ein Friedensgebet in der Wilhadi-Kirche statt.

Am Sonntag, den 19.11. werden wir im 11.00 Uhr Gottesdienst in Hl. Geist unsere neuen Ministrantinnen und Ministranten aufnehmen, die sich seit ihrer Erstkommunion auf diesen Dienst vorbereiten.

Herzliche Grüße

Brief an die Gemeinde

Liebe Gemeinde!

Mit dem neuen Schuljahr beginnt auch der neue Erstkommunionkurs in unseren drei Ortsgemeinden. Alle Kinder, die jetzt in die 3. Klasse gehen, sind dazu herzlich eingeladen. Wer keinen Brief bekommen hat, darf sich gerne noch bei unserer Gemeindereferentin Frau Vornholt  (Tel. 04141-411633) melden.

Es gab in den vergangenen Wochen auch immer wieder die Anfrage, wann die nächste Firmung stattfindet. Wir haben sehr lange auf den Termin aus Hildesheim gewartet, jetzt steht er fest. Die nächste Firmung feiern wir am 21. Oktober 2018 mit Weihbischof Bongartz. Alle Jugendlichen, die dann 16 Jahre alt sind, werden von uns ange-schrieben und über den Start des Firmkurses informiert.

Der nächste Dekanatsjugendgottesdienst findet am Freitag, den         8. September ab 19.00 Uhr in Tostedt statt. Wer mitfahren möchte darf sich gerne bei mir melden.

Wie in jedem Jahr feiern wir auch diesmal wieder das Erntedankfest zusammen mit unserem Kindergarten. Da der eigentliche Erntedanktag in den Ferien liegt, ziehen wir das Fest auf den 24. September vor. Unsere Kindergartenkinder werden an dem Tag um 11.00 Uhr den Gottesdienst mitgestalten.

Besonders einladen möchte ich zu einem Tag mit dem Leiter unserer Hauptabteilung Seelsorge, Rat Dr. Hennecke, am 14. Oktober in der Zeit von 10 – 16 Uhr in St. Josef. Wir wollen an dem Tag von unserem eigenen Glaubensbild aus einen Blick auf unsere (Orts-)Gemeinde werfen. Denn nur wenn ich selber weiß, in welcher Weise der Glaube mir Energie gibt, werde ich auch ansprechbar und Zeuge für andere Menschen und kann so Gemeinde in Zukunft gestalten. Einen genauen Tagesablauf werden wir noch aushängen. Damit wir den Tag besser planen können, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro oder per Mail unter hlgeiststade@t-online.de bis zum 25.09.2017 an. Ich freue mich auf einen spannenden Tag, der uns Impulse geben kann, wie wir als katholische Kirche an unterschiedlichen Orten in die Zukunft gehen können.

Herzliche Grüße 

Monatslied September 2017 Gotteslob Nr. 901 „Sei gegrüßt, du Gnadenreiche“

Drei Marienfeste feiert die Kirche im Monat September: am 8. das Fest der Geburt Marias, am 12. das Fest Mariä Namen und am 15. das Gedächtnis der Schmerzen Mariens; und dann folgt der Oktober, den wir besonders als Rosenkranzmonat begehen. Da liegt es nahe, als Monatslied ein Marienlied zu wählen. Darum befassen wir uns in diesen Monat mit dem Lied „Sei gegrüßt, du Gnadenreiche“, das uns die Vertriebenen  aus den deutschen Ostgebieten geschenkt haben. Es ist inzwischen auch vielen ans Herz gewachsen, die nicht von dort stammen.  Im schlesischen  Benediktinerkloster Grüssau ist es 1935 entstanden. Damals,  in den dunklen Jahren des Nationalsozialismus,  ist die Wallfahrt zum Gnadenbild der Mutter Gottes neu belebt worden. Das Bild soll um 1320 soll aus Rimini nach Schlesien gekommen sein. Es wurde 1937 restauriert und von entstellenden Übermalungen befreit. Das Gnadenbild zeigt die „Immerwährende Hilfe“ (eine besondere Darstellung der Muttergottes mit dem Kind).

Den Text des Liedes verfasste Georg Thurmair zum Bekenntnistag der Jugend; die Melodie wurde unter Leitung von Pater Gilbert König, OSB entwickelt.  Als die Mönche aus der schlesischen Heimat vertriebenen wurden, fanden sie in Wimpfen am Neckar eine neue Heimat. Nach dort nahmen sie auch das Lied mit. Es verbreitete sich an vielen Orten in Sammlungen ostdeutscher Lieder. In unserem Gesangbuch „Canta bona“ von 1969 findet es sich mit sieben Strophen (die jetzigen Strophen 6 und 7 sind nicht abgedruckt). Im Blick auf das Grüssauer Gnadenbild vereint unser Monatslied meditative Elemente der Marienfrömmigkeit des Rosenkranzes und der Lauretanischen Litanei (GL 566) und variiert sie in verschiedenen Bildern. An einigen Stellen wird auch der düstere Zeithintergrund sichtbar. Die Grüssauer Benediktiner legten Wert auf klare theologische Aussagen. Ziel dieser Marienfrömmigkeit ist die Vollendung des Menschen in Gott. Davon sprechen besonders die Strophen 7 bis 9.

Die vielen halben Noten, die Ligaturen (Schleifen)  und der Dreivierteltakt lassen die Melodie weich schwingen; ihr großer Spannungsbogen passt sich unserem Atemrhythmus an. Auch wenn er weit ausgreift, kehrt die Melodie zum Ende der Strophe entspannt zum Ausgangspunkt zurück. Der melodische Höhepunkt in der zweiten Hälfte des Liedes deckt sich mit der Sinnspitze des Inhalts. Von den Tonschritten her bereitet das Lied keine Schwierigkeiten.

Man wird aus den vielen Strophen jeweils nur einige auswählen, dabei sollte man nicht die Strophen 8 und 9 vergessen, die die Bitte aussprechen, dass wir zu unserem ewigen Heil gelangen.

Pfarrer Eberhard Laufköter