Das vakante Bistum – Brief an die Gemeinde

Unser Bischof Norbert Trelle hat seinen 75. Geburtstag am 9. September mit einem großen Fest rund um den Domhof gefeiert. Am Ende des Festgottesdienstes wurde bekannt gegeben, dass der Papst sein Rücktrittsgesuch angenommen hat. Bischof Norbert ist damit im Ruhestand und unser Bistum ist vakant.

Am 11.9. ist dann das Domkapitel zusammengekommen und hat Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger zum Diözesanadministrator gewählt. Weihbischof Heinz-Günter Bongartz hat er zu seinem ständigen Vertreter ernannt, er führt weiterhin die Geschäfte im Generalvikariat.

Laut Regelungen des Preußischen Konkordates von 1929 können nun unser Bistum, der deutsche Nuntius, sowie alle Bischöfe des Gebietes des ehemaligen Preußen Vorschläge für einen neuen Bischof einreichen. Der Nuntius sammelt diese Vorschläge und leitet sie nach Rom zur Bischofskongregation weiter.

Diese prüft die Vorschläge und schließlich wird eine Liste mit drei Namen erstellt, die der Papst dem Domkapitel zur Wahl zusendet. Aus dieser Liste hat das Domkapitel den neuen Bischof zu wählen. Dann wird der Gewählte zunächst gefragt, ob er die Wahl annimmt und auch die Landesregierung von Niedersachsen wird gefragt, ob staatlicherseits Vorbehalte vorliegen. Gegebenenfalls beginnt das Verfahren von Neuem. Dies ist der Grund, warum die Wahl eines neuen Bischofs mitunter recht lange dauern kann.

Bitte begleiten Sie die Wahl und auch bis dahin die Tätigkeit unseres Diözesanadministrators mit Ihrem Gebet. Er hat ausdrücklich darum gebeten.

Herzliche Grüße

Endspurt ist angesagt

Liebe Gemeinde!

Endspurt ist angesagt – jedenfalls geht es mir immer so kurz vor den großen Ferien. Für die Schülerinnen und Schüler sind die letzten Arbeiten und Klausuren gelaufen, die Noten stehen fest, jetzt müssen nur noch die Tage bis zum Ferienbeginn überbrückt werden. Für Viele beginnt also die Zeit der Erholung oder zumindest ein etwas ruhigerer Arbeitsalltag. Ich glaube, das ist wichtig und gut so. Wir brauchen Zeiträume für die Regeneration und um neue Kraft zu tanken.

Erlauben Sie mir dennoch schon mal einen kleinen Blick auf das Ende der Ferienzeit zu werfen.

Noch in die Sommerferien fällt die Verabschiedung von Pfarrer Oskar Rauchfuß in den wohlverdienten Ruhestand. Am Sonntag, den 30. Juli wollen wir ihn im 10.00 Uhr Gottesdienst in Heilig Geist würdig in den Ruhestand schicken. Pfr. Rauchfuß wird danach erstmal in den Urlaub gehen, um etwas Abstand zu bekommen. Er wird uns aber weiterhin, so wie es für ihn gut ist, unterstützen. Wer also am 30.07. noch in den Ferien weilt, hat die Chance ihn wiederzusehen.

Ein Wochenende später, am 06. August, werden wir den Beginn des neuen Schuljahres und das Ende der Ferienzeit deutlich spüren. Im 11.00 Uhr Gottesdienst in Heilig Geist (Achtung: Neue Messzeiten!) werden die Schulanfänger gesegnet. Am Nachmittag feiert der Kirchort St. Ansgar sein Gemeindefest. Es beginnt mit einem Gottesdienst um 14.00 Uhr und geht über in ein gemütliches Beisammensein mit Essen und Getränken. Die Messe in Hecht-hausen fällt an diesem Sonntag aus.

Der Kirchort St. Michael feiert dann eine Woche später sein Gemeindefest. (Details stehen noch nicht fest.)

Die Jugendlichen dürfen sich den 11. August (Freitag) im Kalender freihalten. Dort findet ab 19 Uhr der Dekanatsjugendgottesdienst in St. Josef statt.
Vom 14. – 20. August findet eine ökumenische Bibelwoche zum Thema „Luther ökumenisch!?“ statt. Am 15.08. sind wir in Heilig Geist Gastgeber und am Sonntag (20.08.) beenden wir die Woche mit einem ök. Gottesdienst unter der Überschrift „Heilung der Erinnerung“ um 15.00 Uhr in Johannis.

Und wo ich schon bei der Jugend bin:
Wir suchen für den Kindergarten (Vormittags) und die Pfarr-gemeinde (Nachmittags) noch einen FSJ´ler*in/BFD´ler*in. Wer also jemanden kennt, der weiß, dass es jemanden gibt, der gerne einen Freiwilligendienst machen möchte, darf ihn also ermuntern, sich bei uns zu bewerben.

Nach soviel Ankündigungen mag man vielleicht gar nicht auf das Ende der Sommerferien schauen. Deshalb: Genießen Sie jetzt erstmal Ihren Urlaub, ob zu Hause oder unterwegs. Lassen Sie die Seele baumeln und machen es wie die Jünger, die sich von Jesus einladen lassen:

„Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.“ (Mk 6,31)

Eine erholsame und gesegnete Ferienzeit wünscht Ihnen

Ein Blick in die Zukunft

Eine Reihe von Feiertagen stehen uns im Mai und Juni bevor: Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam. Meist sind sie verbunden mit Ferien- und Brückentagen, die ein langes Wochenende bescheren. Lassen Sie sich davon beschenken, gerade auch im Hinblick darauf, dass es christliche Feiertage sind und damit Ausdruck unseres Glaubens in einer säkularer werdenden Gesellschaft.

Kurz bevor dann die Sommerferien beginnen, feiern wir noch ein Fest. Die ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) besteht in Stade seit 10 Jahren. Viele gemeinsame Projekte und Gottesdienste wurden und werden seitdem ökumenisch gestaltet und gefeiert. Mit dem diesjährigen Altstadtfestgottesdienst am 18. Juni um 11.00 Uhr auf dem Pferdemarkt wollen wir dies feiern und gleichzeitig auch dankbar zurückblicken auf diese Zeit. Dazu sind ehemalige Pastorinnen, Pastoren, Pfarrer und Wegbegleiter aus ganz Deutschland, die vor zehn Jahren bei der Gründung dabei waren, eingeladen. Seien auch Sie dabei und feiern mit. Die Hl. Messe in Heilig Geist beginnt deshalb am 18.06. schon um 9.30 Uhr.

Nicht immer gibt es Grund zu feiern. So müssen wir auch Abbrüche erleben, die zeigen, dass „Kirche sein“ heute nicht mehr selbstverständlich funktioniert. In unserer Ortsgemeinde Heilig Geist hat sich das Gemeindeleitungsteam aufgelöst. An dieser Stelle gilt allen Beteiligten ein Dankeschön für die geleistete Arbeit.

Bei einem Reflexions- und Zukunftstag für die ganze Pfarrgemeinde im Herbst werden wir auch einen Blick auf die anstehenden Wahlen 2018 werfen und damit auf mögliche Formen einer Neuaufstellung. Darüber informiere ich Sie dann gerne nach den Sommerferien.

Ebenfalls nach den Sommerferien, ab August, haben wir vom Pfarrgemeinderat neue Gottesdienstzeiten für die Sonntagsgottesdienste festgelegt. Ausschlaggebend dafür ist auch ein Blick in die Zukunft. Am 30. Juli werden wir Pfr. Rauchfuß in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Er wird, genauso wie Pfr. Laufköter, solange es möglich ist, noch Gottesdienste übernehmen, aber auch mit der ruheständischen Freiheit, die ihm dann zusteht.

Auf Sicht muss es also eine Regelung geben, dass ich unsere drei Kirchorte am Wochenende allein versorgen kann. So wird der derzeitige Wechsel am Samstag und Sonntag der Kirchorte St. Ansgar und St. Michael beibehalten, ebenfalls die Gottesdienstzeit um 18.30 Uhr am Samstag. Am Sonntag beginnt der Gottesdienst dort dann allerdings schon um 9.00 Uhr und in Heilig Geist wird er auf 11.00 Uhr verschoben. Den monatlichen Gottesdienst in Hechthausen und den Samstagsgottesdienst in St. Josef wollen wir vorerst beibehalten.

Ich wünsche Ihnen allen weiterhin eine gesegnete Osterzeit.

Schon heute leben – Brief an die Gemeinde

Die Tage werden langsam wieder länger und mit großen Schritten nähern wir uns der Karwoche und dem größten christlichen Fest – Ostern.

Besonders am Osterfest dürfen wir das Motto des diesjährigen Hungertuches „Ich bin, weil du bist“ erfahren. In Tod und Auferstehung Jesu wirbt Gott nicht nur für ein Leben nach dem Tod, ganz nach dem Motto „Am Ende wird alles gut“. Nein, er möchte, dass wir schon heute „leben“ in der Begegnung mit ihm und unseren Mitmenschen. Nur im Dialog und barmherzigen Miteinander kann österliches Leben schon heute gelingen.

Der Ostergarten in der ev. Liborius-Kirche in Bremervörde, der noch bis zum 17. April zu sehen ist, greift die Zeit von Palmsonntag bis Ostern auf. Es sind intensive Tage, in denen Jesus einer Reihe von Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen begegnet ist und immer wieder dieses österliche Leben verkündet hat.

In der Osternachtsfeier in Heilig Geist werden wir die große Freude haben, die TeilnehmerInnen des Glaubenskurses mit den Sakramenten der Taufe, Firmung und Erstkommunion in unsere Gemeinde aufzunehmen. Ein großer Dank gilt unseren beiden Subsidiaren, Pfr. Rauchfuß und Pfr. Laufköter, für die gute Vorbereitung und einer Reihe von Gemeindegliedern, die sich ebenfalls stark engagiert haben und auch als Paten zur Verfügung stehen.

Die Feierlichkeiten hören mit dem Osterfest nicht auf. In den folgenden Wochen feiern wir an allen Kirchorten Erstkommunion. Auch wenn die Gottesdienste mit den Familien und Verwandten unserer Erstkommunionkinder voll werden, ist die Gemeinde herzlich eingeladen dieses Fest mitzufeiern. Die Kinder dürfen erfahren, dass wir eine große Gemeinschaft sind und die Gemeinde sich auf sie freut.

Dazu und zu allen unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen, die Sie hier in der Kunde finden, ein herzliches Willkommen.

Brief an die Gemeinde

Liebe Gemeinde!

Nachdem Sie im letzten Jahr schon eine Vorstellung von mir lesen konnten, schreibe ich diese Zeilen nach meiner offiziellen Einführung. Sie lesen jetzt also häufiger von mir 😉

Ich möchte mich auch an dieser Stelle ganz herzlich für die grandiose Begrüßung und das Willkommen in der Pfarrgemeinde bedanken. Ein besonderer Dank gilt allen, die sich rund um die Einführung, die Gestaltung des Gottesdienstes und des Empfangs gekümmert haben.

Nach wenigen Tagen im Amt und vor allem im Büro, kann ich noch gar nicht viel über das schreiben, was in den nächsten Wochen ansteht, dafür ist es noch zu früh und selbst der Beginn der Fastenzeit ist erst im März. Dazu und zu Ostern dann in der nächsten Kunde mehr.

Eine Sache fällt mir dann doch ein, wenn ich auf den Februar schaue. Wir wollen die neuen Ministranten in Heilig Geist aufnehmen. Wer ein wenig die Ohren gespitzt hat und meine Vorstellung in der Kunde gelesen hat, wird wissen, dass mir diese Gruppe sehr am Herzen liegt. Deshalb lade nicht nur zum Gottesdienst am 12.02. um 10.00 Uhr ein, sondern möchte den Blick auf das Dienen an sich lenken. Einander ‚dienlich‘ sein hört sich vielleicht etwas altmodisch an, trifft aber doch die Sache. Für mich heißt es, dass wir füreinander da sind, uns unterstützen und helfen – eben dienen. Im gegenseitigen Dienen schließen wir Gott selbst dann ganz automatisch mit ein. Im Dienst der Kinder und Jugendlichen am Altar dürfen wir uns diesen allgemeinen Auftrag immer wieder ins Gedächtnis rufen. Sie tun ihren Dienst speziell für Gott und stellvertretend für die Gemeinde. Das Dienen aber sollte jeder von uns auf dem Zettel haben.

In Erwartung vieler weiterer neuer Gesichter und Orte grüße ich Sie herzlich